Versicherungscheck spart Geld und Ärger

Richtig versichert Versicherungscheck spart Geld und Ärger

Annette Jäger
von Annette Jäger
22.10.2016
Auf einen Blick

Dass man nicht gut versichert ist, zeigt sich oft erst im Schadensfall. Durch einen regelmäßigen Versicherungcheck können Sie Ihren Schutz optimieren - und viel Geld sparen.

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Versicherungen fristen oft ein einsames Dasein in Aktenordnern. Der Versicherungsnehmer riskiert damit optimalen Versicherungsschutz. Denn die Versicherungsbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren zugunsten der Verbraucher entwickelt. Wer seine Versicherungen nie aktualisiert, profitiert davon nicht. „Policen, die schon zehn Jahre alt sind, enthalten meist keine zeitgemäßen Bedingungen mehr“, sagt Versicherungsberater Thorsten Rudnik. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie deshalb Ihre Versicherungen prüfen.

Bessere Versicherungsbedingungen sichern

Oft gibt es heute für das gleiche Geld mehr und bessere Leistungen als vor einigen Jahren. So ist in neueren Kfz-Versicherungen und in der Hausratversicherung grob fahrlässiges Handeln des Versicherungsnehmers oft automatisch gedeckt. In der privaten Haftpflichtversicherung sind inzwischen Internetschäden versichert, aber auch pflegebedürftige Personen im Schutz integriert. Inzwischen gilt eine Deckungssumme von fünf Millionen Euro aufwärts in der Haftpflichtversicherung als Standard – drei Millionen Euro wie in alten Verträgen sind zu wenig. Neuere Auslandsreisekrankenversicherungen decken oft den medizinisch sinnvollen und nicht nur notwendigen Rücktransport in die Heimat ab.

Biallo-Tipp

 Ein gutes Angebot für eine private Haftpflichtversicherung bietet die Gothaer Privathaftpflicht. Sie hat bei bei Ökotest als Testsieger abgeschnitten. Ebenfalls zu empfehlen ist die Gothaer Hausratversicherung.

Bei Heirat, Nachwuchs oder Hauskauf ist Versicherungscheck besonders wichtig

Ärgerlich ist es, wenn im Schadensfall die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag nicht ausreichen. Das liegt oft daran, dass zu geringe Versicherungssummen vereinbart wurden. Wenn sich die Lebensverhältnisse ändern - beispielsweise aufgrund von Heirat, Geburt von Kindern oder einem Immobilienkauf - muss man die Versicherungssumme anpassen. Als Faustregel für die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt: Alle Renten zusammen sollten 80 bis 90 Prozent des Nettoeinkommens absichern. Bei der Risikolebensversicherung gilt das Dreifache des Jahresbruttoeinkommens als Minimum.

Nicht am falschen Ende sparen

Versicherungsschutz ist immer individuell. Jeder hat andere Risiken abzusichern. Doch eine Faustregel gilt immer: Unkalkulierbare Risiken, die nicht abzuschätzende Kosten nach sich ziehen, sollten unbedingt versichert sein. Viele entscheiden sich für eine kleine Versicherungssumme, um Beiträge zu sparen. Das ist fatal. Statt auf Quantität gilt es auf Qualität zu setzen: „Existenzielle Risiken zu Top-Bedingungen abschließen und dafür überflüssige Policen kündigen“, empfiehlt Rudnik. Familien sind mit vier Policen gut versichert: Eine private Haftpflicht-, eine Berufsunfähigkeits-, eine Risikolebens- und eine Hausratversicherung gehören zu einem guten Portfolio. Alles andere ist Kür.

Besonders viel Sparpotential bei der KFZ-Versicherung

Durch einen Versicherungswechsel – oder auch einen Tarifwechsel innerhalb des eigenen Unternehmens – können Sie oft Geld sparen. Größtes Sparpotenzial bietet die KFZ-Versicherung: Gegen Jahresende werfen viele Versicherer im scharfen Wettbewerb um Kunden neue, günstige Tarife auf den Markt. Es lohnt sich, anhand von Online-Tarifrechnern aktuelle Tarifbeiträge zu berechnen. „Das Ergebnis wird überraschen. Die Unterschiede sind immens“, hat der Versicherungsberater erfahren. Da die meisten Verträge zum Jahresende auslaufen, ist der 30. November der Stichtag für den spätesten Kündigungstermin.

Mein Tipp: Mit unserem Versicherungsvergleichen können Sie ganz einfach Tarife vergleichen und passende Policen finden.

Sie möchten mehr wissen? In unserem kostenlosen sechsseitigen Dossier informieren wir Sie ausführlich, worauf es beim Versicherungscheck ankommt, welche Policen Sie benötigen und welche Bedingungen Sie berücksichtigen müssen.

 

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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