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27.11.2015 11:57

Berufsunfähigkeitsversicherung Die neue Premiumklasse

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Die aktuelle Tarifgeneration ist eine der besten überhaupt: Neue Leistungsmerkmale haben den ohnehin schon hochklassigen Schutz noch einmal optimiert. Der Überblick über die Premiumklasse der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Berufsunfähigkeitsversicherung Die neue Premiumklasse
Berufsunfähigkeitsversicherung: Bessere Leistungen dank neuer Tarife

Verzicht auf konkrete Verweisung

Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung bei der Erstprüfung der Berufsunfähigkeit ist heute Standard in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit ist es nicht mehr möglich, Sie auf einen anderen Job abzuschieben, wenn Sie berufsunfähig werden – egal, ob es dort überhaupt eine Stelle für Sie gibt oder Ihnen der Job gefällt.

Was aber, wenn Sie tatsächlich wieder einen Job ausüben und wegen Berufsunfähigkeit noch eine Rente beziehen? Einige Versicherungen verzichten auch in diesem Fall auf die Verweisung, leisten also weiterhin die Rente, obwohl Sie bereits wieder arbeiten. Dieser Verzicht auf die konkrete Verweisung wird vom HDI und der Ergo angeboten – bei letzterer allerdings nur für rechtsberatende und verwandte Berufe. Der HDI beschränkt diesen Verzicht auf die Erstprüfung – bei einer Nachprüfung kann dann also schon konkret verwiesen werden.
Ihr Vorteil: Ohne konkrete Verweisung bekommen Sie neben Ihrem Gehalt auch die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente – zumindest bis zur Nachprüfung, die meist nach einem Jahr erfolgen dürfte.
Übrigens: Auch wenn die abstrakte Verweisung bei der Erstprüfung heute meist nicht mehr vereinbart wird – bei einem längeren Ausscheiden aus dem Job (zum Beispiel bei Elternzeit) - kann durchaus eine abstrakte Verweisung vereinbart sein. Achten Sie darauf, dass die „Verweisung durch die Hintertür“ nicht in Ihrem Vertrag vereinbart ist.
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Arbeitsunfähigkeitsklausel

Die neue „Gelbe-Schein-Regelung“ gibt es bei immer mehr Anbietern wie zum Beispiel der Allianz, der Alten Leipziger, der Gothaer, der Condor oder dem Volkswohlbund: Sie erhalten die vereinbarte Rente bereits dann ausgezahlt, wenn Sie langfristig über sechs Monate und mehr krankgeschrieben sind – und zwar meist für einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten. Zwar wird in aller Regel vorausgesetzt, dass Sie Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beantragt haben, aber die Rentenzahlung setzt eben keine Berufsunfähigkeit voraus.
Ihr Vorteil: Leistungen können durch die Arbeitsunfähigkeitsklausel einfacher durchgesetzt werden, wenn die Berufsunfähigkeit unklar ist. Die Leistungen werden während der gesamten Vertragslaufzeit nur insgesamt für 18 bis 24 Monaten bewilligt, allerdings ist der Anspruch nicht verbraucht, wenn später rückwirkend Berufsunfähigkeit festgestellt wird.

Vergehen im Straßenverkehr

Grundsätzlich leisten Berufsunfähigkeitsversicherungen naturgemäß nicht, wenn Sie selbst die Ursache für die Berufsunfähigkeit gelegt haben. So soll ein Bankräuber nicht noch eine Rente erhalten, weil er beim Unfall auf der Flucht so schwer verunglückt, dass er nicht mehr arbeiten kann. Eine Ausnahme gibt es im Straßenverkehr: Hier bieten eine Vielzahl von Versicherern mittlerweile Regelungen, nach denen auch eine Berufsunfähigkeit infolge von fahrlässig begangenen Straftaten mitversichert ist. Das Problem: Der Übergang von fahrlässigen zu vorsätzlichen Taten ist fließend, sodass die Versicherung auch Vorsatztaten mitversichern sollte. Die Alte Leipziger bietet das zum Beispiel an: Hier sind Sie auch versichert, wenn eine vorsätzliche begangene Tat im Straßenverkehr zu einer Berufsunfähigkeit führt.
Ihr Vorteil: Die Bewilligung einer Berufsunfähigkeitsrente ist nicht davon abhängig, wie ein Richter die Tat bewertet, die letztlich zur Berufsunfähigkeit geführt hat.
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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