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25.03.2014 09:46

Berufsunfähigkeit Alternativen zur BU-Versicherung

von Fritz Himmel Autor
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl, wenn es um die Arbeitskraftsicherung geht. Doch nicht jeder bekommt eine Police. Die Alternativen.
Berufsunfähigkeitsversicherung Wenn der Versicherer die Police verweigert Verbraucherportal Biallo.de
Nicht jeder Arbeitnehmer kann sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schützen
Eine Expertenbefragung der Marktforscher von „Heute und Morgen“ (HuM) zeigt: Die Annahme-Politik der Versicherer in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird immer strenger. Sie prüfen genauer denn je, wen sie nehmen und wen nicht. Die Folge sind mehr Ablehnungen oder Einschränkungen in der Police. Gleichzeitig macht sich eine immer stärkere Ausdifferenzierung in den Tarifen bemerkbar. Während die Beiträge für Akademiker sinken, steigen die Beiträge der handwerklich Tätigen. Hier haben sich die Preise in den letzten Jahren zum Teil sogar vervierfacht.

So braucht laut Berechnungen des Analysehauses Morgen & Morgen per Mitte März 2014 ein 30-Jähriger Rechtsanwalt für eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 1.500 Euro beim günstigsten Anbieter im Monat nur 51 Euro bezahlen. Ein Maurermeister müsste dafür bereits 108 Euro monatlich aufbringen, ein Kraftfahrer gar 187 Euro. Vergleichsbasis war eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum Rentenalter von 67 Jahren.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn nun eine Berufsunfähigkeitsversicherung für viele aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen nicht mehr erreichbar ist, stellt sich die Frage nach Alternativen. Noch wenig bekannt sind hier neue Biometrie-Produkte wie Dread Disease (schwere Krankheiten) oder solche mit „funktionaler Invaliditätsabsicherung“ (Grundfähigkeitsversicherung). Sie bieten nicht das volle Leistungsspektrum wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, sind aber oft besser als im Ernstfall mit ganz leeren Händen da zustehen.

Dread-Disease-Versicherung

Als aktuelle Top-Anbieter im Bereich Dread Disease nennt die HuM-Studie insbesondere Canada Life, gefolgt von Gothaer und Skandia. Dieser Schutz eignet sich als Vorsorge-Alternative gegen das finanzielle Dilemma bei einer schweren Krankheit wie Arthritis, Blindheit, Krebs oder auch Herzinfarkt. Versichert sind bis zu 47 Krankheiten. Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die Dread-Disease-Versicherung auch dann, wenn eine der versicherten Krankheiten nicht zur Berufsunfähigkeit führt. Es genügt bereits die Diagnose.

Grundfähigkeitsversicherung

Bei der Grundfähigkeitsversicherung sehen Experten vor allem Canada Life, Axa, Janitos und die Allianz bei den Top-Anbietern. Verliert der Versicherte bestimmte Grundfähigkeiten, etwa Sehen, Hören, Gehen oder auch den Einsatz der Hände, so erhält er eine Rente. Die Beeinträchtigung bzw. der Verlust der Grundfähigkeiten kann dabei Folge eines Unfalls, einer Krankheit oder durch alterungsbedingten Kräfteverfall sein. „In Deutschland stehen noch zu viele Menschen ohne ausreichenden privaten Schutz da", sagt Günther Soboll von der Canada Life. "Die Grundfähigkeitsversicherung bietet hier einen Ausweg: Sie ist nicht nur günstig, sondern auch einfach zugänglich – egal ob für Handwerker, für im Büro tätige Angestellte, Selbstständige und Freiberufler, oder aber für Nichtberufstätige wie Hausfrauen und Schüler. Die Police greift gezielt beim Verlust wichtiger Fähigkeiten – auch dann, wenn Betroffene ihren Beruf künftig noch ausüben oder ausüben könnten.“

Ein Leistungsvergleich ist ratsam, denn ab wann ein Versicherer bereits zahlt, hängt oft am Detail. Es lohnt sich, vorab genau die Vertragsklauseln zu studieren. So liegt zum Beispiel bei Canada Life bei der Grundfähigkeit „Knien oder Bücken“ schon ein Verlust der Grundfähigkeit vor, wenn ein Betroffener nicht fähig ist, niederzuknien und den Boden zu berühren. Ebenfalls erhalten Versicherte hier neuerdings die vereinbarte Rente auch dann, wenn ihre geistige Leistungsfähigkeit bedeutend beeinträchtigt wurde, zum Beispiel durch den Verlust von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit, des Gedächtnisses oder der Fähigkeit, sich zu orientieren.

Biallo-Tipp: Bei der Grundfähigkeitsversicherung ist bei Vertragsabschluss ein Fragenkatalog zu Gesundheitsaspekten zu beantworten. Dieser kann je nach Versicherung unterschiedlich umfangreich ausfallen. Auch hier finden sich kundenfreundlichere mit nur wenigen Fragen. Vergleichen!
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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