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27.05.2013 14:42

Berufsunfähigkeitsversicherung Kennen Sie Ihre Risikofaktoren?

von
Schutz gegen Berufsunfähigkeit ist wichtig – ohne Frage. Aber ob und zu welchen Konditionen Sie diesen Schutz bekommen, hängt von verschiedenen Faktoren und Merkmalen ab, die im Antrag abgefragt werden.
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Konzertpianisten haben es schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden

Entscheidend: Das Alter bei Vertragsbeginn

Ein entscheidender Faktor bei der Prämienhöhe der Berufsunfähigkeitsversicherung ist das Alter. Dabei gilt: Je jünger Sie einen Vertrag abschließen, umso günstiger wird die Versicherung auf die gesamte Laufzeit gesehen. Denn mit dem fünften Lebensjahrzehnt steigt das Risiko der Invalidität erheblich – und damit auch die Prämien für die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Und nicht einmal auf den Start ins Berufsleben müssen Sie warten: Mittlerweile können auch Auszubildende und Studenten sich gegen Berufsunfähigkeit absichern. Viele Versicherer bieten an, eine Berufsunfähigkeitsversicherung für den angestrebten Beruf abzuschließen. Bleibt dann die Karriere aus gesundheitlichen Gründen auf der Strecke und kann der angestrebte Wunschberuf nicht ausgeübt werden, zahlt der Versicherer Rente.


Art des Schutzes entscheidet über Qualität der Absicherung

Weniger sinnvoll sind dagegen die Angebote für Studenten, Schüler und Auszubildende, die nur einen reinen Erwerbsunfähigkeitsschutz beinhalten – es sei denn, es besteht die Möglichkeit, die Police später ohne Gesundheitsprüfung in eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung umzuwandeln. Wenn Sie in jungen Jahren bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, sollten Sie auch darauf achten, dass Ihr Vertrag eine Nachversicherungsgarantie enthält. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Versicherungssumme bei bestimmten Anlässen (z. B. Heirat oder Geburt eines Kindes) nach oben anzupassen.


Berufsunfähigkeitsversicherungen - der kleine Unterschied

Jede Versicherung kalkuliert ihre Tarife für Männer und Frauen gesondert. Wenn also Versicherung A für Männer besonders günstig ist, sagt das nichts über das Preis-/Leistungsverhältnis für Frauen aus. Ganz im Gegenteil: Die Prämien für Frauen sind bis zu 30 Prozent teurer. Frauen sollten also Vergleichslisten skeptisch ansehen, wenn sie nach den Tarifen für Männer sortiert sind – die Ergebnisse können deutlich voneinander abweichen.

Welche Rolle der Beruf für die Versicherung spielt

Die Höhe der Prämie und die Versicherbarkeit insgesamt hängt maßgeblich vom Beruf ab, den Sie ausüben. Stressige und gefährliche Berufe sind bei Berufsunfähigkeitsversicherern nicht gern gesehen, denn mit dem Stress und der Gefahr steigt auch das Risiko der Invalidität. Auch wenn in der Regel gilt, dass Kopfarbeiter eher versichert werden und keine Aufschläge zahlen müssen als körperlich Tätige, so ist die Liste der Berufe lang und überraschend, die keinen oder nur sehr teuren Berufsunfähigkeitsschutz erhalten – dazu zählen zum Beispiel...
  • Bodyguards
  • Musiker
  • Flugbegleiter
  • Komponisten
  • Konzertpianisten
  • Fahrradkuriere
  • Sprengmeister
  • Testfahrer
Nach wie vor teilen die Versicherungen die potenziellen Kunden entsprechend ihren Jobs in vier Risikokategorien. Als geringes Risiko werden dabei vor allem Hochqualifizierte und Akademiker eingestuft, am Ende der Liste stehen neben Angestellten und Selbstständigen mit hoher körperlicher Belastung auch viele andere Handwerker, bei denen körperliche Arbeit an der Tagesordnung ist.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Hausmännern und -frauen

Ein Problemfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung sind auch Hausfrauen und Hausmänner. Denn wenn die so schwer krank werden, dass im Haushalt professionelle Hilfe benötigt wird, reißt das vielen Familien ein riesiges Loch in die Haushaltskasse. So kostet eine tägliche Haushaltshilfe in der Regel monatlich schnell 2.000 Euro und mehr. Deshalb sollten auch Hausmänner und -frauen an eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit denken, die aber gut geprüft sein will.


Überraschende Klauseln

So werden bei der Absicherung der Hausarbeit häufig die Versicherungspolicen mit einer Erwerbsunfähigkeitsklausel versehen. Versichert ist dann nur die reine Erwerbsunfähigkeit, nicht die Berufsunfähigkeit – und die Unterschiede sind in der Praxis riesig. Denn erwerbsunfähig ist, wer in keinem einzigen Beruf mehr täglich bis zu zwei oder drei Stunden tätig sein kann. Als berufsunfähig gilt dagegen schon jemand, der zu mindestens 50 Prozent aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, in seinem Beruf zu arbeiten. Wer als Hausfrau oder Hausmann eine Police abschließen will, sollte vor allem auch auf die Laufzeit und die Länge des Vertrages achten. Der sollte am besten bis zum 60. Lebensjahr laufen, denn erst dann zahlt die gesetzliche Rente nach dem heutigen Stand eine wirklich angemessene monatliche Unterstützung bei Berufsunfähigkeit.

Warum Ihr Gesundheitszustand entscheidend ist

Noch mehr als der Beruf, das Geschlecht und das Alter entscheidet der Gesundheitszustand darüber, ob Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Risikopatienten sind grundsätzlich unerwünscht und so bekommen Antragsteller mit Alzheimer, Diabetes, Herzinsuffizienz, HIV-Infektion, Krebs, Multipler Sklerose, Parkinson, Rheuma und Schizophrenie in aller Regel gar keinen Vertrag – auch nicht mit Aufschlag. Bei einem Tinnitus, Asthma, einem Bandscheibenvorfall, einem grünen Star oder chronischen Rückenschmerzen in der Krankenakte ist allenfalls eingeschränkter Schutz zu bekommen – der jeweilige Problembereich ist dann nicht mitversichert, was sich in der Praxis als sehr starke Einschränkung der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit herausstellen kann. Bei vielen anderen Malaisen wie Bluthochdruck, Bronchitis, Nierensteinen, leichten Asthma oder Krampfadern ist dagegen die Absicherung möglich, es wird jedoch ein Risikozuschlag verlangt.


Hobbys können Vertrag beeinflussen

Auch Hobbys können zur unbekannten Größe in der Berufsunfähigkeitsversicherung werden. Bei gefährlichen Hobbys sind oft Zuschläge erforderlich – als gefährlich stufen die Berufsunfähigkeitsversicherungen dabei auch schon Radrennen, Wellenreiten und Eishockey ein und verlangen 50 Prozent mehr Prämie. Skispringer und Boxer zahlen sogar 100 Prozent mehr und Motocross-Fahrer sind wie auch Rennrodler nicht versicherbar, werden also rundweg abgelehnt.
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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