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22.09.2015 15:06

Unisex-Tarife Berufsunfähigkeit besser versichern

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Seit der Umstellung auf Unisex-Tarife im Dezember 2012 wollen die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen mit neuen Tarifmodellen punkten. Einige Beispiele.
Unisex-Tarife Berufsunfähigkeitsversicherung mit neuen Tarif-Modellen Finanzportal Biallo.de
Neuer Trend dank Unisex - Berufsunfähigkeitsversicherung als Leistungspaket
Der Volkswohlbund hat seine Berufsunfähigkeitsversicherung ergänzt um einen Pflege-Schutzbrief. Der Inhalt: Bei Pflegebedürftigkeit während der Laufzeit der Berufsunfähigkeitsversicherung wird die Rente verdoppelt, nach dem Ende der BU-Laufzeit wird bei andauernder Berufsunfähigkeit die einfache Rente lebenslang weitergezahlt. Endet der BU-Vertrag, ohne dass der Kunde berufsunfähig wird, kann er ohne erneute Gesundheitsfragen eine private Pflegerentenversicherung abschließen. Die Mehrkosten für die Zusatzoption: Rund zwölf Euro bei einem 30-Jährigen mit 1.500 Euro versicherter Rente. Alles in allem eine gute, aber bekannte Produkt-Idee, die zwei wichtige Risiken gut miteinander verbindet.

Auch die Generali bietet in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rentenoption an: Für einen Mehrbeitrag von zwei Euro bis vier Euro kann eine Pflegerente von 1.000 Euro am Ende der BU-Laufzeit abgeschlossen werden – ohne Gesundheitsfragen und selbst dann, wenn bereits Pflegebedürftigkeit besteht. Beide Varianten sind empfehlenswert, wenn das Risiko einer Pflegebedürftigkeit mit der BU-Police günstig abgedeckt werden soll.

Individuell statt generell: Welche Faktoren für den BU-Schutz herangezogen werden

Die LV 1871 setzt bei der Berufsunfähigkeitsversicherung auf Individualisierung. Statt nach Berufsgruppen die Prämie zu kalkulieren, setzt die LV 1871 auf Tätigkeitsfelder und individuelle „weiche“ Faktoren. Bei einem Kaufmann werden dann Dutzende Tätigkeitsfelder abgefragt, zu den „weichen Faktoren“ zählen z. B. die Anzahl der Kinder, Familienstand und Tabakkonsum, die die Prämienhöhe mitbestimmen.

Damit sorgt die LV1871 für gerechtere Tarife. Alleine steht die Versicherung damit aber nicht. Auch die Gothaer hat einen BU-Tarif mit Familienrabatt im Angebot. Er gilt, wenn der Versicherte mit seinem Partner und Kindern zusammenlebt. Bei vielen Berufen besteht zudem auch bei der Gothaer die Möglichkeit, durch zusätzliche Angaben zur Tätigkeit eine günstigere Einstufung für die Prämienberechnung zu erhalten. Und genauso wie die LV 1871 bietet der Tarif der Gothaer die Möglichkeit, dass Einsteiger zu günstigeren Konditionen versichert werden – diese Starter-Option kann bis zum 35. Geburtstag lang laufen. Bei der Suche nach einer BU können die „weichen Faktoren“ sicherlich helfen, die Kosten zu reduzieren. Trotzdem sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung nach den Leistungen und den Prämien ausgewählt werden.

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Leistungspaket statt Berufsunfähigkeitsversicherung

Statt mit einer Pflegeoption bündeln andere Versicherer den Berufsunfähigkeitsschutz mit einem Schutz gegen schwere Krankheiten. Die Bayerische bietet jetzt in Ihrem Tarif „Prestige“ die Möglichkeit, den klassischen BU-Schutz so auszubauen. Der 30-jährige Kaufmann zahlt zusätzlich zum guten BU-Schutz im Monat zwölf Euro mehr und erhält sechs Monate lang 1.000 Euro, wenn eine von acht schweren Krankheiten festgestellt wird. Aber: 6.000 Euro Zusatzrente sind keine gute Gegenleistung für zwölf Euro Mehrbeitrag.

Zum Vergleich:
Bei der Canada Life lassen sich 43 schwere Krankheiten mit einer Versicherungssumme von 50.000 Euro für 43,93 Euro im Monat versichern. So wird ein Zusatzschutz sichergestellt, der bei einer schweren Krankheit wirklich finanziellen Spielraum schafft, z.B. für eine Therapie, die die Kasse nicht zahlt.

Der Prestige-Schutz ist zu teuer und nicht ausgereift, zumal die Berufsunfähigkeit infolge schwerer Krankheiten bei allen Tarifen in der BU enthalten ist. Tipp: Lieber beim klassischen Schutz bleiben, der vor allem für Beamte mit einer Dienstunfähigkeitsklausel sehr empfehlenswert ist.

Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
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