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15.04.2016 09:50

Gesundheitskurse Bis zu 500 Euro von der Krankenkasse

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Sie wollen schlanker, fitter und entspannter werden? Dann machen Sie doch einen Gesundheitskurs. Einige Krankenkassen zahlen Ihnen dafür bis zu 500 Euro pro Jahr.
Gesundheitskurse Bis zu 500 Euro von der Krankenkasse
Ob Yoga oder Fitness - Krankenkassen bezuschussen Gesundheitskurse
Endlich abnehmen, das Rauchen aufhören, weniger Stress, dafür mehr Bewegung. Kurz: Einfach gesünder leben. Wenn Sie Ihre lang gehegten guten Vorsätze jetzt endlich auch in die Tat umsetzen wollen, dann können Sie sich das von Ihrer Krankenkasse bezahlen lassen. Denn die Kassen unterstützen Prävention – also Vorbeugung und zahlen zu sogenannten Präventionskursen, die Ihrer Gesundheit dienen, kräftig dazu.


Gesundheitskurse - von Yoga über gesunde Ernährung bis zur Raucherentwöhnung

Bei der Wahl der Gesundheitskurse stehen insgesamt vier Themenfelder zur Auswahl: Bewegung, Ernährung, Sucht und Entspannung. Im Bereich Bewegung können Sie zum Beispiel zwischen Kursen zu Rücken- und Wirbelsäulengymnastik, Aquafitness oder auch Nordic Walking wählen. Beim Thema Ernährung beraten Fachleute über einen ausgewogenen Speiseplan und geben Tipps zum Abnehmen. Im Bereich Sucht werden unter anderem spezielle Raucherentwöhnungsprogramme angeboten. Gegen Stress helfen Entspannungskurse, wie autogenes Training, Thai Chi oder auch Yoga.

Nur ausgezeichnete Gesundheitskurse

Wichtig: Gesundheitskurse, die die Kassen bezuschussen, müssen speziell zertifiziert sein. Seit dem 1. Januar 2014 werden die entsprechenden Gesundheitskurse bundesweit und kassenübergreifend zentral auf ihre Qualität hin geprüft. Welche Kurse zertifiziert sind und sich in Ihrer Nähe befinden, können Sie bei fast allen Krankenkassen über eine Datenbank auf der Internetseite der jeweiligen Krankenkasse nachsehen. Viele Kassen schicken Ihnen auf Anfrage aber auch eine Liste zu.
Gesetzliche Krankenversicherung

Zwei Gesundheitskurse pro Jahr

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, haben Sie Anspruch auf insgesamt zwei Gesundheitskurse aus den vier oben genannten Themenbereichen pro Jahr. Diese sollten möglichst abwechseln. Seit 2013 ist es bei vielen Kassen aber auch möglich, denselben Kurs im nächsten Jahr nochmal zu wiederholen oder sogar einen Anfänger- und den Aufbaukurs aus demselben Themenfeld im selben Jahr zu absolvieren.

Inzwischen ist das bei fast allen großen Kassen, wie etwa den AOKs oder auch der Techniker Krankenkasse möglich. Ausnahme war lange Zeit noch die Barmer GEK. Das hat sich aber nun geändert: Auch hier dürfen sich jetzt die Kursinhalte wiederholen, wie die Krankenkasse auf telefonische Anfrage bekannt gab.
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Zuzahlungen für Rezepte, Krankenhaus und Co müssen Sie als gesetzlich Versicherter nur bis zu einer bestimmten Höhe leisten. Den Rest können Sie sich zurückholen.

Bis 500 Euro für Gesundheitskurse

Unterschiede gibt es vor allem bei den Zuschüssen, die die einzelnen Krankenkassen Ihnen für die Gesundheitskurse erstatten. Viele große Krankenkassen, wie etwa die AOK, bieten kasseninterne Gesundheitskurse an. Die Kosten hierfür werden meist bis zu 100 Prozent übernommen.

Anerkannte kassenfremde Gesundheitskurse werden in der Regel zu 80 Prozent bis maximal 75 Euro bezuschusst. Etwas mehr leistet hier die SBK, die bis zu 80 Euro erstattet. Die IKK Nord gewährt sogar einen Zuschuss von bis zu 90 Euro pro Kurs. Bis 100 Euro zahlt zum Beispiel die BKK Gilsei. Stolze bis zu 250 Euro für einen kassenfremde Präventionskurse sind sogar drin, wenn Sie bei der AOK Nordwest versichert sind. Bei zwei Gesundheitskursen pro Jahr bekommen Sie hier einen Zuschuss von maximal 500 Euro pro Jahr.

So funktionierts: Um eine Kassenförderung zu erhalten, müssen Sie nachweislich mindestens 80 Prozent der Kurszeit anwesend sein. Sie erhalten nach Beendigung des Kurses vom Kursleiter darüber eine Teilnahmebestätigung. Die Kosten für den Gesundheitskurs müssen Sie zunächst selbst bezahlen. Anschließend holen Sie sich das Geld mit der Teilnahmebestätigung als Nachweis von Ihrer Krankenkasse wieder zurück. Ein Rezept vom Arzt brauchen Sie dazu nicht.
Lese-Tipp: GKV-Zusatzbeitrag 2016 - Beitragsschock für jeden Dritten!
2016 wird sich jeder dritte gesetzlich Versicherte auf deutlich gestiegene Krankenkassen-Beiträge einstellen dürfen. Am meisten erhöht die DAK.
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Und ein Wechsel hin zur besseren Kasse ist ganz einfach:
Sie müssen nur seit mindestens 18 Monate Mitglied in Ihrer Krankenkasse sein, dann können Sie sofort kündigen. Sollte Ihre GKV zum ersten Mal einen Zusatzbeitrag erheben bzw. diesen erhöhen, steht Ihnen darüberhinaus ein Sonderkündigungsrecht zu.

Übrigens: Jede Kasse muss Sie aufnehmen, auch wenn Sie chronisch krank sind oder viele Familienmitglieder kostenlos mitversichern müssen.

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Foto: wavebreakmedia / Shutterstock.com ID:9627
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