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08.01.2015 09:13

Krankenversicherung Die günstigsten Krankenkassen 2015

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Seit 1. Januar 2015 gibt es wieder Unterschiede beim Krankenkassen-Beitrag: Für die meisten wird’s günstiger – einige zahlen aber auch drauf. Wo Sie derzeit am wenigsten bezahlen.
Krankenversicherung Die günstigsten Krankenkassen 2015
Über eine günstige Krankenkasse freut sich das Sparschwein
Die aktuell 124 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erhalten seit Jahresanfang einen geringeren allgemeinen Beitragssatz. Denn der Gesetzgeber hat den allgemeinen Krankenkassen-Beitragssatz von vorher 15,5 auf nun 14,6 Prozent abgesenkt. Um dieses Finanzloch auszugleichen, dürfen die Krankenkassen seit 1. Januar 2015 von ihren Versicherten einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Damit hat der Preiskampf unter Deutschlands gesetzlichen Krankenkassen wieder begonnen.

Die günstigsten Krankenkassen 2015

Gerade mal zwei Krankenkassen kommen aktuell ganz ohne Zusatzbeitrag aus und sind, mit einem Monatsbeitrag von nur 14,6 Prozent vom Einkommen, derzeit Deutschlands günstigste Krankenkassen: Die BKK Euregio, regional für das Gebiet Nordrhein-Westfalen und Hamburg zugelassen sowie die Metzinger BKK, zuständig für Versicherte in Baden-Württemberg.

Mehr als 200 Euro günstiger

Alle anderen 122 Krankenkassen kommen nicht ohne Zusatzbeitrag aus. Erfreulicherweise liegen diese Zusatzbeiträge aber bei insgesamt 65 Kassen, also mehr als der Hälfte, unter 0,9 Prozent. Für viele Versicherte wird’s 2015 damit günstiger. So zum Beispiel für Versicherte der AOK Plus in Thüringen und Sachsen. Mit nur 0,3 Prozent Zusatzbeitrag, werden hier insgesamt jetzt nur noch 14,9 Prozent des Einkommens für die Krankenkasse fällig. Beispielrechnung: Bei einem monatlichen Einkommen von 3.000 Euro spart das, gegenüber dem Vorjahr oder einer Krankenkasse mit durchschnittlichem Beitragssatz von 15,5 Prozent, ganze 216 Euro. Immerhin noch 198 Euro im Jahr sparen Versicherte mit demselben Monatseinkommen bei der BKK Faber-Castell, die für Bayern zuständig ist. Der aktuelle Zusatzbeitrag wurde hier von 0,9 Prozent auf 0,35 Prozent gesenkt. Die günstigste Krankenkasse mit bundesweiter Öffnung ist aktuell die HKK Krankenkasse. Sie verlangt aktuell einen Zusatzbeitrag von nur 0,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr oder einer Kasse mit durchschnittlichem Beitragssatz von 15,5 Prozent, macht das eine jährliche Ersparnis von immerhin noch 180 Euro aus.
Gesetzliche Krankenversicherung

Diese Krankenkassen sind jetzt teurer

Drauf zahlen müssen dagegen Versicherte von insgesamt acht Krankenkassen. Sie müssen jetzt mehr als den durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent bezahlen. So zahlen zum Beispiel Versicherte der bundesweit geöffneten Krankenkassen BKK Braun-Gillette, BKK Pfalz oder auch BKK family ab 2015 einen Zusatzbeitrag von je 1,2 Prozent. Damit wird der Krankenkassenbeitrag bei unserem Beispieleinkommen von monatlich 3.000 Euro für Versicherte dieser Kassen pro Jahr jeweils 108 Euro teurer.

Wechseln spart über 300 Euro im Jahr

Mit 1,3 Prozent Zusatzbeitrag und damit insgesamt 15,9 Prozent Beitragssatz, ist die regional für Brandenburg geöffnete Krankenkasse BKK Brandenburg zurzeit am teuersten. Bei einem Wechsel hin zur möglichst günstigsten Alternative, der HKK Krankenkasse, mit einem Beitragssatz von nur 15,0 Prozent, spart der Versicherte bei unserem Beispieleinkommen von 3.000 Euro aktuell ganze 324 Euro im Jahr!

Auch auf die Leistung achten

Bei der Wahl der richtigen Krankenkasse sollte allerdings nicht nur der Preis, sondern vor allem sollten auch die Leistungen der Krankenkasse eine Rolle spielen. Denn über die gesetzlichen Basisleistungen hinaus, dürfen alle gesetzlichen Krankenkassen attraktive Extras, wie kostenlose professionelle Zahnreinigung, alternative Heilmethoden, wie Homöopathie und Osteopathie, Brillen und Kontaktlinsen, Bonuszahlungen und vieles mehr anbieten. Das kann viel Geld sparen.

Tipp: Welche Krankasse wieviel kostet und welche Extras sie anbietet, können Sie mit nur wenigen Klicks in unserem Biallo-Krankenkassen-Vergleich herausfinden.
Gesetzliche Krankenversicherung

Kassenwechsel geht ganz einfach

Ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse ist ganz einfach und grundsätzlich jederzeit möglich, wenn Sie seit mindestens 18 Monaten bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert sind. Die Mindestmitgliedschaft entfällt, wenn die Kasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder einen bestehenden Zusatzbeitrag erhöht. Dann steht Ihnen als Versicherter ein Sonderkündigungsrecht zu. Egal, ob Sie regulär oder per Sonderkündigung kündigen, beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate zum Monatsende. Wichtig: Jede gesetzliche Krankenkasse muss Sie als Mitglied annehmen – egal welche Vorerkrankungen Sie haben und wie viele Familienmitglieder kostenfrei mitversichert werden müssen. Schwieriger ist ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenvericherung.

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