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08.01.2014 00:54

Krankheitsfall in der Familie Krankenkassen gewähren Haushaltshilfe

von Annette Jäger Autor
Erkrankt der Elternteil, der Haushalt und Kinder versorgt, geraten Familien schnell in eine Notlage. Die Krankenkassen gewähren in manchen Fällen eine Haushaltshilfe.
Viele Patienten wissen gar nicht, dass ihnen unter Umständen eine Haushaltshilfe zusteht. Manche Kassen bieten sogar ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum an als üblich. Für Familien ist das bei der Auswahl der Krankenkasse durchaus von Bedeutung. Doch leider bleibt die wichtige Extraleistung für Versicherte oft im Verborgenen. Die Kassen weisen auf solche Mehrleistungen von selbst meist nicht hin.

Voraussetzungen

Stationäre Aufenthalte, sei es im Krankenhaus oder bei einer Reha-Maßnahme, berechtigen Patienten, eine Haushaltshilfe zu beantragen. Allerdings nur, wenn in dem Haushalt Kinder leben, die unter zwölf Jahre alt sind und wenn keine andere Person im Haushalt lebt, die die anfallende Arbeit erledigen kann. Bei behinderten Kindern gilt die Altersgrenze nicht. Im Fall einer Risikoschwangerschaft und bei Entbindung wird die Hilfe gewährt, auch ohne dass Kinder im Haushalt leben. Bei schwerer Krankheit, bei der der Patient zuhause ist, wird eine Unterstützung in der Regel nicht vorgesehen. Sie erfolgt dann nur auf freiwilliger Basis.
 

Extraleistungen

Was eine Kasse freiwillig leistet, ist in deren Satzung festgelegt. Man findet vereinzelt auch Hinweise auf der jeweiligen Internetseite der Krankenversicherung. Meist handelt es sich um Unterstützung bei akuter Krankheit, dazu gehören oft auch ambulante Operationen. Die Leistungen sind extrem unterschiedlich: Die einen gewähren Hilfe für die Dauer von maximal drei Monaten, andere lediglich für zehn Tage, wieder andere unbegrenzt. Manche Kassen gewähren die Hilfe zusätzlich, bis die Kinder maximal 14 Jahre alt sind, anstatt zwölf, wie es die Regelleistung vorsieht.

Leistungsumfang

Erste Anlaufstelle für Patienten ist der Arzt. Er bestimmt den zeitlichen Umfang, in der eine Haushaltshilfe zum Einsatz kommt. Bei einem geplanten Krankenhausaufenthalt lohnt es sich, den Bedarf der Haushaltshilfe bereits im Vorfeld bei der Kasse anzumelden. Denn meist nimmt die Bewilligung einige Zeit in Anspruch. Benötigt man außerhalb der Regel Unterstützung, sollte man mit seiner Kasse sprechen. Es sind immer Einzelfallentscheidungen möglich.

Kosten

Stellt die Kasse selbst die Haushaltshilfe zur Verfügung, übernimmt sie auch den anfallenden Stundenlohn. Der Patient muss aber Zuzahlungen leisten: zehn Prozent der Kosten, mindestens fünf, maximal zehn Euro pro Tag. Bei einer selbstbeschafften Haushaltshilfe erstatten die Kassen "in angemessener Höhe" und angemessenem Umfang - so sieht es das Gesetz vor. Als angemessen gelten die üblichen bzw. tariflichen Entgelte für Haushaltshilfen im regionalen Bereich, sagt Heidrun Holstein von der Unabhänigen Patienteberatung Deutschland (UPD). Dabei variiert der Kostenzuschuss von Kasse zu Kasse erheblich. Übernimmt der Partner den Haushaltsjob und hat dadurch einen Verdienstausfall, wird dieser ebenfalls in der Regel mit etwa 70 Euro pro Tag ausgeglichen. Auch da gibt es Abweichungen. Verwandte, die einspringen, können zumindest Fahrtkosten abrechnen.

Private Vorsorge

Es gibt keine Police, die dieses Risiko versichert. Es gibt zwar Assistance-Leistungen, die meist mit Unfallversicherungen verkauft werden. Aber diese bieten nur lückenhaften Schutz. Bei Krankheit springen sie nicht ein.

Vergleich Private Krankenversicherung
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