Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Samstag, 01.10.2016 05:12 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Versicherungen > Krankenkasse und Zuzahlungen
Artikel bewerten:
AAA
02.12.2014 15:41

Krankenkasse und Zuzahlungen Beim Medikamentenkauf Geld sparen

von Annette Jäger Autor
In der Apotheke fallen beim Medikamentenkauf oft satte Kosten an, auch wenn man ein Rezept hat. So kann man bei den Zuzahlungen sparen.
Krankenkasse Krankenversicherung Medikamente Zuzahlung Finanzportal Biallo.de
Augen auf beim Medikamentenkauf - bei Zuzahlungen lässt sich kräftig sparen
Da soll sich einer auskennen: Der eine Patient bezahlt in der Apotheke 20 Euro an Zuzahlungen beim Einlösen seines Medikamenten-Rezeptes. Ein anderer Kunde erhält bei gleicher Diagnose ein anderes Mittel und kommt kostenlos weg. Ob und wie viel man beim Kauf von Medikamenten bezahlen muss, ist Glückssache, so scheint es. Doch dahinter steckt System.

Zuzahlungen bei Arzneimitteln, Krankengymnastik & Co.

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich an den Ausgaben für ihre Gesundheit mit Zuzahlungen beteiligen. Die Eigenleistung muss unter anderem bei Rezepten für Arzneimittel, bei Krankengymnastik oder Massagen erbracht werden. Bei Medikamenten sind zehn Prozent vom Abgabepreis, mindestens fünf, maximal zehn Euro pro Arzneimittel fällig. Bei chronisch Kranken kann sich dies übers Jahr hinweg summieren. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind befreit. Bei nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten gilt eine Befreiung von Zuzahlungen nur bis zum zwölften Lebensjahr.
Rechner
Krankenzusatzversicherung
Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung
Private Krankenversicherung
Wann sich der Wechsel lohnt
 
Foto(s): Falko Matte/Fotolia.com Johannes Eisele/ddp

Mit Rabattverträgen der Krankenkassen sparen

Hat die Krankenkasse einen Rabattvertrag für einen bestimmten Wirkstoff mit einem Pharmahersteller geschlossen, ist die Apotheke verpflichtet, dessen Produkt an den Kunden abzugeben. Für Versicherte können Rabattverträge von finanziellem Vorteil sein, da die Zuzahlungen zum Teil reduziert werden. Da die Verträge meist auf zwei Jahre befristet sind, erhalten Versicherte immer mal ein anderes Medikament.

Nach zuzahlungsbefreiten Medikamenten fragen

Gibt es keinen Rabattvertrag zwischen Krankenkasse und Hersteller, kann man möglicherweise ein zuzahlungsbefreites Medikament erhalten. Der Apotheker ist sogar verpflichtet, eines der drei preisgünstigsten Medikamente abzugeben, sofern es eine Alternative zum Originalpräparat gibt. Viele sogenannte Generika – wirkstoffgleiche Kopien eines Medikaments – sind erheblich günstiger und oft komplett von Zuzahlungen befreit. Eine Liste von derzeit über 10.000 zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln wird vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen ständig aktualisiert: www.gkv-spitzenverband.de).
Lesen Sie auch:

Gesundheitskurse
Bis zu 500 Euro von der Krankenkasse

Reduzierte Zuzahlung

Auch wenn ein bestimmtes Medikament nicht komplett zuzahlungsfrei ist, kann man sparen. Beispiel: Bei einer Gruppe wirkstoffgleicher Medikamente kostet das teuerste 100 Euro, das günstigste 50 Euro. So reduziert sich der Anteil der Zuzahlungen. Fünf Euro pro Medikament kann der Patient dann auf jeden Fall sparen. Kunden können ihren Apotheker direkt danach fragen. Wenn der Arzt ohne medizinische Notwendigkeit ein spezielles Medikament verordnet, für das der Patient sogar einen Aufpreis zusätzlich zur Zuzahlung leisten muss, sollte man erst mit dem Arzt bzw. der Krankenkasse Rücksprache halten.

Befreiung von Zuzahlungen

Zwei Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen (ein Prozent bei chronisch Kranken) müssen Versicherte im Jahr an Zuzahlungen aufbringen. Pro Kind gilt ein Freibetrag von 7.008 Euro, für Ehe- oder Lebenspartner 4.977 Euro. So muss eine Familie mit zwei Kindern und einem Bruttoeinkommen von 50.000 Euro im Jahr 619,75 Euro an Zuzahlungen für die gesamte Familie leisten, ein chronisch Kranker 309,87 Euro. Wer mehr bezahlt - z. B. weil ein Krankenhausaufenthalt nötig wird, bei dem auch Zuzahlungen anfallen oder größere Mengen an teuren Medikamenten verschrieben werden müssen - kann man sich den Mehrbetrag von der Krankenkasse erstatten lassen.

Noch mehr Verbrauchertipps?

Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Biallo-Newsletter!

Download starten

Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Downloads sind den Lesern unseres kostenlosen Newsletters vorbehalten. Geben Sie deshalb bitte hier Ihre E-Mail-Adresse an, bestellen Sie den Newsletter und Sie bekommen den Download an die angegebene Adresse gesandt.

Wichtiger Hinweis: Sollten Sie die Mail nicht innerhalb der nächsten Minuten erhalten, schauen Sie bitte in Ihren Spam-Ordner! Sind Sie bereits Newsletter-Abonnent, geben Sie einfach die E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns den Newsletter bestellt haben und Sie bekommen den Link zum Download per E-Mail zugesandt.

Ihre Email-Adresse:

Mit dem Anfordern des Downloads bestelle ich den kostenlosen Newsletter von biallo.de. Ich kann mich jederzeit wieder abmelden. E-Mail an info@biallo.de genügt. Für die Nutzung der Downloads gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
02.12.2014 - von Ich bins wieder
Ach Übrigens
die Zuzahlungen gehen direkt an Ihre Krankenkassen die Apotheke vor Ort darf diese nur als kostenloses Inkasso für Sie übernehmen. Bedeutet für die Apotheke also nur einen Mehraufwand und null Komma nix Gewinn.
02.12.2014 - von Ich bins
ja machen Sie das Herr Walter
dann wird Ihre Apotheke vor Ort bestimmt auch bald geschlossen. Vergessen Sie dann aber nicht Nachts im Notdienst auch bei docmorris anzurufen und nach Holland zu fahren um sich die dringend benötigten Medikamente für Ihr Kleinkind oder die kranke Mutter abzuholen.
06.02.2010 - von Walter Schneider
Weitere Einsparpotentiale
1. Schicken Sie Ihr Rezept z.B an DocMorris. Sie bezahlen nur die halbe Rezeptgebühr. 2. Benötigen Sie für eine Fernreise z.B. die Malariamedikamente Maleron oder Lariam und wohnen grenznah zu Holland, so gibt es diese "Privatmedikamente" dort für ca. 50%. DocMorris ist hier nur unbedeutend billiger als eine deutsche Apotheke.
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: wavebreakmedia / Shutterstock.com ID:3537
Nach oben
Anzeige
Anzeige
PKV
Private Krankenversicherung
Mit dem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung können Sie viel Geld sparen und Ihre Versorgung verbessern. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.
Private Krankenversicherung
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: