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26.02.2016 10:09

Neue Übergangspflege Ihre Hilfe nach der Krankenhausentlassung

von Rolf Winkel Autor
Wenn Sie aus dem Krankenhaus entlassen werden, sind Sie oft noch lange nicht fit. Deshalb gibt es seit Jahresbeginn die sogenannte Übergangspflege der gesetzlichen Krankenkassen; so können Sie die bekommen.
Neue Übergangspflege Ihre Hilfe nach der Krankenhausentlassung
Geburt, Operation, schwere Krankheit – nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist oft Hilfe oder Pflege nötig – die Übergangspflege der gesetzlichen Krankenkassen bietet das
„Meine Fußoperation verlief damals gut, aber nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fingen die Probleme erst an.“ Elsbeth Rütten, die frühere Krankenschwester, hatte sich schon vor ihrer Operation um ein Krankenbett und Essen auf Rädern gekümmert. „Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich zwölf Wochen mit meinem Fuß nicht auftreten durfte. Mein Fuß war bis zum Knie im Gips. Ich kam also gar nicht mehr aus dem Haus raus. Wie sollte ich so als Alleinstehende klarkommen?“ Hilfe von der Krankenkasse gab es damals für sie nicht.


Das ist seit Anfang dieses Jahres anders

Seither gibt es nämlich – ohne Zusatzkosten – die sogenannte Übergangspflege. Sie wird Patienten gewährt, die nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus, einer ambulanten Operation sowie kräfteraubenden Behandlungen (etwa einer Chemotherapie) übergangsweise Hilfe brauchen, aber nicht pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sind. Die neue Übergangspflege wird nur bei einer „schweren Krankheit“ oder einer akuten „Verschlimmerung einer Krankheit“ gewährt. Eine solche Krankheitssituation liegt – so lässt sich der Gesetzesbegründung entnehmen – dann vor, wenn die Betroffenen sich „im Hinblick auf die erheblichen Auswirkungen der Behandlungen zuhause nicht selbst pflegen und versorgen können“. Dann haben sie Anspruch auf mehrere Leistungen:
Gesetzliche Krankenversicherung

Haushaltshilfe

Diese Hilfe – etwa beim Einkaufen, Waschen oder Putzen – wird für bis zu vier Wochen gewährt, wenn keine andere in der Wohnung des Versicherten lebende Person den Haushalt führen kann. Lebt im Haushalt ein Kind unter zwölf Jahren oder ein behindertes Kind, gilt der Leistungsanspruch sogar für maximal 26 Wochen. Die Leistung muss bei der Krankenkasse beantragt werden – und zwar mit einer ärztlichen Erforderlichkeitsbescheinigung. Darin soll – so erklärt Wolfgang Buschfort von der Knappschaft – der Grund des Bedarfs an Haushaltshilfe, der Umfang des Unterstützungsbedarfs und die voraussichtliche Dauer der erforderlichen Maßnahme enthalten sein. Über den Antrag auf eine Haushaltshilfe entscheiden die Kassen in der Regel schriftlich per Bescheid.
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Häusliche Pflege

Bei Bedarf haben Versicherte nun Anspruch auf bis zu vier Wochen häusliche Pflege – also etwa auf Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken, Aufstehen, Anziehen und dem Toilettengang sowie hauswirtschaftliche Hilfen. In begründeten Ausnahmefällen gibt es diese Leistung nach Zustimmung des Medizinischen Dienstes auch für längere Zeit. Häusliche Pflege wird vom behandelnden Krankenhaus für bis zu sieben Tage verschrieben. Danach ist eine weitere Verschreibung durch den behandelnden (Haus-)Arzt notwendig.
 

Kurzzeitpflege

Reichen Haushaltshilfen und häusliche Pflege nicht aus, so haben die Betroffenen Anspruch auf Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung. Dies gilt für maximal acht Wochen. Übernommen werden dabei Pflegekosten von bis zu 1.612 Euro. Geregelt ist dies im neuen Paragrafen 39c des Sozialgesetzbuches V („Kurzzeitpflege bei fehlender Pflegebedürftigkeit“). Die Leistung können Pflegeheime oder anerkannte Kurzzeitpflegeeinrichtungen erbringen. Die Kurzzeitpflege (Übergangspflege) muss bei der Krankenkasse beantragt werden. Dabei muss eine Erforderlichkeitsbescheinigung des Krankenhauses vorgelegt werden.
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