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06.05.2014 11:53

PSA-Test Welche Krankenkasse zahlt?

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Der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs ist eine der gefragtesten Extra-Untersuchungen in Deutschland. Welche gesetzliche Krankenkasse zahlt?
PSA-Test Welche Krankenkasse zahlt?
Prostatakrebsvorsorge per Blutabnahme: praktisch aber für Krankenkassen nicht leistungspflichtig
Jedes Jahr erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 65.000 bis 70.000 Männer an Prostatakrebs. Über 12.000 sterben. Damit ist Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Krebsart und bei Männern die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Betroffen sind vor allem ältere Männer ab 60 Jahren aufwärts. Ein trauriges prominentes Beispiel ist Wolfgang Bosbach. Der 61-jährige CDU-Politiker hat den Kampf gegen den Krebs laut einem aktuellen Stern-Interview inzwischen aufgegeben.

Prostatakrebs: Früherkennung ist das A und O

Dabei ist Prostatakrebs, frühzeitig erkannt, sehr gut heilbar, denn Prostatakrebs wächst nur sehr langsam. Tückischerweise macht der Krebs lange Zeit so gut wie keine Probleme. Oft wird er deshalb erst in einem relativ späten Stadium entdeckt. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten für alle Männer deshalb bereits ab dem Alter von 45 Jahren eine Prostata-Früherkennungsuntersuchung an. Dabei werden die äußeren Geschlechtsorgane und die Lymphknoten vom Arzt untersucht und mögliche Veränderungen der Prostata über den Enddarm abgetastet.

Krankenkasse: PSA-Test ist keine Kassenleistung

Sehr kleine und ungünstig liegende Tumoren können dabei allerdings nicht ertastet werden. Die einzige Möglichkeit diese Tumoren ohne Eingriff zu entdecken, bietet derzeit der sogenannte PSA-Test. Das ist eine Blutuntersuchung, bei der die Höhe des prostata-spezifischen Antigens, kurz PSA, gemessen wird. Hat sich ein Tumor entwickelt, sind die PSA-Werte im Blut in der Regel stark erhöht. Hohe Werte können also auf einen noch nicht tastbaren bösartigen Tumor hinweisen. Allerdings erhöhen sich die Werte auch bei einem gutartigen Tumor oder einer Prostataentzündung, aber auch durch mechanische Reize, wie Fahrradfahren oder Sex. Andersherum ist ein niedriger PSA-Wert kein Garant dafür, dass kein bösartiger Tumor vorliegt. Der Nutzen des PSA-Tests gilt deshalb als umstritten, da er falsch-positive wie falsch-negative Ergebnisse liefern kann. Der Gesetzgeber hat daher beschlossen den PSA-Test zur Früherkennung nicht als reguläre Kassenleistung anzubieten. Die Urologische Fachgesellschaft hingegen hält die alleinige digitale-rektale Untersuchung der Prostata zur Früherkennung in ihren offiziellen S-3-Leitlinien für nicht ausreichend und empfiehlt die Kombination von Tastuntersuchung und PSA-Bestimmung. Viele Männer entschließen sich deshalb trotzdem dazu, den PSA-Test durchführen zu lassen. Für die Igel-Leistung müssen sie etwa 30 Euro bezahlen.
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Prostatakrebs: Heimat BKK zahlt PSA-Test

Wir wollten nun wissen, welche Krankenkassen im Rahmen von Kulanz oder freiwilliger Sonderleistung bereit sind, hier Kosten zu übernehmen und haben dazu die acht größten gesetzlichen Krankenkassen sowie vier kleinere Kassen, die mit besonders vielen Zusatzleistungen werben, befragt. Das Ergebnis: Von den großen Krankenkassen, wie TK, AOK oder DAK ist keine einzige bereit, hier Kosten zu übernehmen. Sie begründen ihre Entscheidung überwiegend mit der negativen Bewertung im IGel-Monitor. Von den vier kleineren Krankenkassen hat nur eine geantwortet, die BKK Heimat. Sie bietet den PSA-Test zur Früherkennung tatsächlich im Rahmen eines Gesundheitskontos an, bei dem sich Versicherte ab 18 Jahren bestimmte Vorsorgeuntersuchungen, wie eben auch den PSA-Test, bis insgesamt 80 Euro pro Jahr zurück erstatten lassen können.
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Dieses Beispiel zeigt, wie unterschiedlich die gesetzlichen Krankenkassen in einigen Gebieten leisten. Das ist aber nicht nur bei den Kosten für Vorsorgeuntersuchungen so, sondern zum Beispiel auch bei den Kosten für die professionelle Zahnreinigung, den Sport-Check-up, für alternative Heilmethoden und vieles mehr. Wenn Sie jetzt wissen möchten, welche Krankenkassen auf welchen Gebieten besonders viel leisten, können Sie das kostenlos und mit nur wenigen Klicks mit unserem neuen Biallo-GKV-Rechner herausfinden und hier auch gleich zur besseren Krankenkasse wechseln. Übrigens: Ihre gesetzliche Krankenkasse können Sie grundsätzlich alle 18 Monate ganz einfach und ohne Risiko wechseln. Jede gesetzliche Krankenkasse, die allgemein geöffnet und für ihr Gebiet zugelassen ist, muss Sie aufnehmen.
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