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11.09.2015 11:14

Sozialversicherungsbeiträge 2016 Höhere Beitragsbemessungsgrenzen belasten Gutverdiener

von Max Geißler Autor
Gutverdiener müssen ab Januar mit höheren Abgaben rechnen. Die Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungen sollen um bis zu 200 Euro steigen.
Sozialversicherungsbeiträge 2016 Höhere Beitragsbemessungsgrenzen belasten Gutverdiener
Steigende Einkommen - höhere Beitragsbemessungsgrenzen 2016
Jährlich legt die Bundesregierung die Einkommensgrenzen für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge neu fest. Die Rechengrößen werden maßgeblich durch die Entwicklung der Brutto-Arbeitseinkommen in Deutschland bestimmt. Da die Löhne 2014 gestiegen sind, klettern die Beitragsbemessungsgrenzen weiter nach oben. Die Bundesregierung wird sehr wahrscheinlich wie jedes Jahr den Entwurf des Bundesarbeitsministerium im Oktober übernehmen.
Stimmt das Bundeskabinett zu, ergeben sich 2016 folgende Änderungen in der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze:
  • Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung 2016: Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung soll ab 2016 in den alten Bundesländern um 150 Euro steigen. Der beitragspflichtige Höchstbetrag liegt dann bei 6.200 Euro pro Monat (Jahresgrenze 74.400 Euro). In Ostdeutschland sollen die Werte gar um 200 Euro auf 5.400 Euro bzw. 64.800 Euro klettern. Beim aktuellen Beitragssatz von 18,9 Prozent müssen Gutverdiener im Westen mit einer Mehrbelastung von 16 Euro im Monat rechnen, im Osten sind es rund 21,70 Euro. Den gleichen Betrag steuert der Arbeitgeber bei.
     
  • Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung 2016: Höhere Beitragslasten für Gutverdiener warten auch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier gilt eine bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze, so dass Arbeitnehmer mit hohem Gehalt auch im Osten mit höheren Lasten rechnen müssen. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird von derzeit 4.125 Euro auf 4.237,50 Euro im Monat angehoben. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 50.850 Euro. Für die aktuellen Beitragssätze bedeutet dies eine Mehrbelastung von Minimum 9,50 Euro im Monat, wenn das Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt. Zudem erheben fast alle Krankenassen Zusatzbeiträge.
     
  • Versicherungspflichtgrenze 2016: Unabhängig von der Beitragsbemessungsgrenze existiert die Versicherungspflichtgrenze, also die Einkommensgrenze bis zu der Arbeitnehmer der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegen. Ab 2016 müssen sich Beschäftigte bis zu einem Monatseinkommen von 4.687,50 Euro (Jahresbrutto: 56.250 Euro) gesetzlich versichern, bislang lag dieser Satz bei 4.575 Euro (Jahresbrutto 54.900). Weiterhin gilt: Wer in diesem und auch im Folgejahr Einkünfte über der Beitragsbemessungsgrenze erzielt, der darf – unter Einhaltung bestimmter Kündigungsfristen – in eine private Krankenkasse wechseln.
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Beitragsbemessungsgrenze unterschreiten

Die neuen Beitragsbemessungsgrenzen sollen ab 1. Januar 2016 gelten. Arbeitnehmer besitzen allerdings eine ganz legale Möglichkeit, Sozialbeiträge zu sparen: die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung bleiben von Sozialabgaben verschont, im Jahr 2015 entspricht dies 2.904 Euro. Bei Gutverdienern beteiligt sich der Staat damit zu mehr als 50 Prozent am Vorsorgeaufwand. „Die Abgabenbefreiung wirkt wie ein Renditeturbo“, erklärt Christine Brekerbaum, bAV-Expertin bei der Hannoverschen Leben und rechnet vor: „Wandelt ein 30-jähriger kinderloser Mann mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.000 Euro jeden Monat 100 Euro in eine Betriebsrente um, beträgt sein effektiver Eigenaufwand nur knapp 50 Euro. Gut 50 Euro fließen aus gesparten Steuern und Sozialabgaben in die Altersvorsorge.“

Tipp: Ausführliche Informationen und Vergleiche zum Thema gesetzliche und private Kranken- und Rentenversicherung finden Sie unter www.biallo.de/versicherungen.

Vergleich Private Krankenversicherung
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Leserkommentare
11.09.2015 - von Erwin Meyer
Manche sparen auch
Privatversicherte bekommen mehr Geld vom Arbeitgeber, da der ja seine Zuazahlungen auf die Hälfte des durch die Beitragsbemessungsgrenze deckelt. Steigt die - steigt die Beteiligung des Arbeitgebers.
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