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26.01.2016 10:37

Private Krankenversicherung So kontern Sie Beitragserhöhungen

von Annette Jäger Autor
Alle Jahre wieder flattert die Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherungen ins Haus. Ein Tarifwechsel kann Ihnen viel Geld sparen
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Beitragserhöhungen sind in der privaten Krankenversicherung keine Seltenheit
Es ist ungeliebte Post am Jahresanfang: die Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung sind an der Tagesordnung. Viele Versicherer erhöhen die Tarife jährlich, meist zwischen fünf bis zehn Prozent - oder sogar noch mehr.

Private Krankenversicherung: Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung

In der privaten Krankenversicherung gilt der Grundsatz: jeder Tarif muss sich finanziell selbst tragen. Hat der Versicherer in einem Tarif mehr ausgegeben als eingenommen, erhöht er die Beiträge, um die Mehrkosten auszugleichen. Sie als Kunde müssen das nicht hinnehmen. Bei jeder Beitragssteigerung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können den Tarif wechseln. Das ist gerade für ältere Versicherte überlegenswert, die schon sehr lange in einem Tarif sind. Hier altert der Gesamtkundenbestand beständig, der Tarif wird immer teurer, denn die jungen nachrückenden gesunden Versicherten wandern in neue Tarife, die die Unternehmen ständig auflegen. Die Versicherer werben bei den Altkunden nicht mit ihren neuen, günstigeren und manchmal sogar leistungsstärkeren Tarifen. Hier müssen Sie auf eigene Faust ganz gezielt auf das Unternehmen zugehen.
Tipp: Einen Tarifwechsel sollten Sie in der privaten Krankenversicherung unbedingt nur innerhalb des Unternehmens vornehmen. Sonst geht Ihre gesamte, bis dahin angesparte Alterungsrückstellung, verloren. Sind Sie allerdings noch jung und gesund und erst seit wenigen Jahren in der privaten Krankenversicherung, können Sie durchaus ohne große Verluste einen Unternehmenswechsel in Erwägung ziehen.

Tarifwechsel ohne Gesundheitsprüfung

Ein Tarifwechsel innerhalb des Unternehmen in einen vergleichbaren anderen Tarif Ihrer privaten Krankenversicherung funktioniert ohne erneute Gesundheitsprüfung! Aber aufgepasst: Bietet der neue Tarif mehr Leistungen als der alte, dann kommen für die Mehrleistungen Gesundheitsfragen auf Sie zu und in der Folge natürlich auch eventuelle Risikozuschläge in diesem Bereich, sollten Sie Vorerkrankungen haben.  Einsteiger- oder Hausarzttarife sind grundsätzlich deutlich günstiger.
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Die Alternative: Standardtarif der privaten Krankenversicherung

Sind Sie älter als 55 Jahre? Dann haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, in einen günstigen Standardtarif zu wechseln. Wenn Sie schon  lange in der privaten Krankenversicherung sind, können Sie hier ordentlich etwas abziehen, im Durchschnitt fallen für die Standardtarif 400 bis 450 Euro an oder, nach langer Versicherungszeit, sogar noch weniger. Versicherte erhalten dieselben Leistungen wie ein gesetzlich Versicherter. Einen gravierenden Nachteil gibt es allerdings: Arzthonorare werden mit dem selben Satz abgegolten wie in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das reicht aber oft für die Behandlung eines Privatpatienten, bei dem eine andere Gebührenordnung greift, nicht aus. Darauf sollten Sie vor einer Behandlung Ihren Arzt hinweisen. 

Mit Selbstbehalt gegen Beitragserhöhungen

Manchmal genügen auch ein paar Änderungen am bestehenden Tarif, um die monatlichen Kosten für die private Krankenversicherung deutlich zu reduzieren. So können Sie eine eine Erhöhung des Selbstbehalts vornehmen. Für Selbständige ist das eine gute Alternative. Sind Sie Arbeitnehmer, sollten Sie diese Sparvariante mit Vorsicht genießen, denn der Arbeitgeber beteiligt sich zwar am Monatsbeitrag zur privaten Krankenversicherung, aber in der Regel nicht am Selbstbehalt. Möglicherweise kann können Sie auch auf das Einbettzimmer und die Chefarztbehandlung bei einem Krankenhausaufenthalt verzichten oder das Krankenhaustagegeld. Mehr Streichungen sollten Sie nicht vornehmen, sonst gefährden Sie Ihren umfassenden Schutz im Krankheitsfall.
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Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
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08.12.2009 - von Klaus Eifert
Preissteigerung PKV
meine PKV( LKH) hat die Preise zum 2.ten Mail innerhalb von 1 1/2 um 20 % erhöht. Sie lesedn richtig: 2 x 20 %
01.12.2009 - von Sven Juhl
Beitragsverlauf/Anpassung DKV
Seit 1990 bin ich bei der DKV versichert. Anfangsprämie war : EUR 146,79. Ab 2010 mit einer Prämienangleichung um EUR 70,-- soll ich 569,72 zahlen. Alleine die Erhöhung von 2009 auf 2010 beträgt 14 %. Die Versicherungsleistung ist mit einer fehlenden Krankentagegeldversicherung drittklassig. Die DKV weigert sich strikt hier ein Angebot zu unterbreiten und würde es wissend in Kauf nehmen, dass eine Krankheit, die über sechs Wochen hinausgeht zwangsläufig einen Sozialfall generieren würde. Ein Wechsel ist eher schwierig, weil ich die DKV z.Zt. gesetzlich noch nicht verpflichtet werden kann die kompletten Rückstellungen aus 28 Jahren an die nachfolgende Versicherung übertragen muß. Hier scheint es in absehbarer Zeit Abhilfe zu geben.Die DKV bietet hier eine höchst zweifelhafte Grundversorgung für eine völlig überhöhte Prämie. Jeder gesetzlich Versicherte hat die Grundversorgung und kann ihm durch willkür seiner Gesellschaft nicht streitig gemacht werden. In dem gesamten Zeitraum gab es 3 nennenswerte Regulierungen. Heute sollte mann evtl. gleich einen Anwalt ins Krankenhaus bestellen. Jungen Leuten kann ich nur raten die Angebote von der DKV gut zu prüfen, damit sie nicht wie ich nach 26 Jahren merken, daß sie trotz ständig steigender Prämie noch nicht einmal eine Grundversorgung abgesichert haben.
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