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09.02.2014 12:03

Private Krankenversicherung Die besten Wege zur billigeren Police

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In der privaten Krankenversicherung (PKV) steigen gerade für bereits länger dort Versicherte die Kosten oft dramatisch – wenn sie nicht handeln. Wir zeigen fünf Wege aus der Tariffalle.
Private Krankenversicherung Die besten Wege zur billigeren Police
Gut beraten: Kosten optimieren ist auch in der PKV gut möglich
Mit 25 Jahren kam noch Goldgräberstimung auf: Halb so bilig wie die Gesetzliche - aber mit besseren Leistungen; da fiel der Wechsel in die Private Krankenversicherung leicht. Doch 15 Jahre später sieht die Bilanz oft anders aus. Die Kosten sind erheblich gestiegen - und manche Leistungen hat der PKV-Kunde gar nicht benötigt. Privatversicherte müssen sich aber mit der Dauer-Kostensteigerung nicht abfinden.

„Wer PKV-Tarife vergleicht – auch bei seinem eigenen Anbieter –, der kann seine Kosten optimieren“, sagt Versicherungsberater Günther J. Brandt. Fünf klug gewählte Wege helfen privat Versicherten, ihre Kosten in den Griff zu bekommen. Wir erklären, wie sie funktionieren, für wen sie sich lohnen – und was dabei beachtet werden muss:


Weg Nummer 1: Auf zum neuen PKV-Anbieter

Ihre PKV hat den Beitrag erhöht? Dann haben Sie als Versicherter das Recht, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Sie können daraufhin sofort zu einem günstigeren Anbieter wechseln – theoretisch. Praktisch aber empfiehlt Experte Brandt das meist nur dann, wenn der Versicherte erst sehr kurz bei seiner PKV einen Vertrag hat. „Denn wer schon lange bei einer Gesellschaft Privatpatient ist, verliert seine gesamten Kapitalrücklagen, die während der bisherigen Vertragsdauer dort angespart wurden“, so Brandt. Und das können nach zwei Jahrzehnten PKV-Mitgliedschaft schnell mehrere zehntausend Euro sein.

Diese Rückstellungen aber bildet die Versicherung, damit die Beitragssteigerungen im Alter nicht so hoch ausfallen. Die neue Gesellschaft kann damit nicht kalkulieren; sie wird also schnell sehr teuer werden müssen – oder gleich einen schlechteren Preis bei gleichen Leistungen bieten.

Haben Sie Ihren Vertrag mit der PKV erst nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen? Dann können Sie beim Wechsel zu einem Wettbewerber einen Teil Ihrer Alterungsrückstellungen mitnehmen: Soviel nämlich, wie der sogenannte Basistarif auf dem rechnerischen Niveau des Höchstsatzes bei der GKV ausmacht. Weil alle Privaten diesen Tarif inzwischen anbieten müssen, ist dieser überall gleich – und damit sind das auch die Rücklagen. Versicherungen müssen dieses Geld einem Wechselwilligen mitgeben.
Für erst kurzfristig PKV-Versicherte kann der Wechsel zu einem billigeren Konkurrenten aber auch schwierig werden. Denn dort müssen sie sich oft einer neuen Gesundheitsprüfung stellen. Wer inzwischen etwa eine schwere oder gar chronische Krankheit hat, für den wird es den preiswerten Tarif beim neuen Anbieter also wohl nicht geben.

Durch niedrige Preise sollte sich der Wechselwillige ohnehin nicht blenden lassen, so Brandt; der Berater rät dringend, darauf zu achten, dass die PKV-Anbieter lange an Tarifen festhalten: „Die Wahl eines relativ tariftreuen Anbieters gerät bisweilen zur Ausdauerprobe, weil einige nur durch wirkliche Branchenkenntnis überhaupt zu finden sind und namhafte Anbieter es auch ablehnen, durch Mehrfachvertreter oder über Versicherungsmakler vermittelt zu werden“, so Brandt. Anbieterwechsel ist also selten die beste Methode zur PKV-Kostensenkung.
Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
03.12.2012 - von Peter Weißenberg
Privatkassenoptimierer ...
Liebe Frau Kratz, es kann sehr sinnvoll sein, einen Fachmann das Tarifgestrüpp bei den PKV durchforsten zu lassen - und so an einen optimalen neuen Tarif heranzukommen. Es gibt auch viele Versicherungsberater, die dabei ehrliche Makler für Ihre Interessen sind. Wie Sie die finden? Schauen Sie doch mal hier: http://www.biallo.de/finanzen/Versicherungen/standpunkt-versicherungen-beraten-oder-verkauft.php
01.12.2012 - von Kratz Ursula
Preiserhöhung private Krankenkasse
Hallo, ich finde Ihren Artikel sehr informativ, vermisse aber den Hinweis auf die sogenannten Privatkassenoptimierer, also angeblich Fachleute, die gegen Bezahlung den besten Tarif in der Versicherung raussuchen. Aber ich frage mich, ob die ok sind?Wissen Sie darüber Bescheid?
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