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20.02.2014 13:21

Private Krankenversicherung Beitragsrückerstattung ist nicht garantiert

von Annette Jäger Autor
Eine Beitragsrückerstattung in der privaten Krankenversicherung ist ein schönes Versprechen - eine Garantie gibt es darauf nicht.
Hat der Patient in einem Jahr keine ärztliche Leistung in Anspruch genommen, versprechen manche Tarife in der privaten Krankenversicherung eine Beitragsrückerstattung. Die wenigsten Unternehmen allerdings garantieren diese Auszahlung im Versicherungsvertrag. Die meisten gewähren dagegen eine „erfolgsabhängige“ Beitragsrückerstattung, sprich: Wenn das Unternehmen Überschüsse erwirtschaftet hat, kann es die Versicherten daran beteiligen. Verpflichtet ist es dazu jedoch nicht. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung des Krankenversicherers. Meist bestimmt die Vorstandschaft jährlich neu, wofür das Geld verwendet wird. Eine gesetzliche Regelung, was die Beitragsrückerstattung angeht, gibt es auch im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) nicht.
Dem Versicherer steht es frei, die erwirtschafteten Überschüsse kurzfristig für andere Zwecke einzusetzen, beispielsweise um das allgemeine Beitragsniveau niedriger zu halten, bzw. zu limitieren.
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Beitragsrückerstattung ist kein Kriterium bei der Wahl der Krankenversicherung

Das Fazit für Verbraucher: Eine Beitragsrückerstattung sollte nie ein Entscheidungskriterium sein für eine Krankenversicherung. Wenn es zu einer Auszahlung kommt, kann man sich freuen - einen Anspruch darauf kann man nicht verbuchen. Leider, denn die Beitragsrückerstattungen können ganz erheblich sein: Manche Unternehmen gewähren bereits nach einem Jahr Leistungsfreiheit einen Monatsbeitrag zurück, andere erstatten sogar mehr.

Die Regelungen rund um die Beitragsfreiheit kann der Versicherte in seinen jeweiligen Tarifbestimmungen nachlesen. In der Regel werden Beiträge auch dann zurückgezahlt, wenn man nur wegen üblicher Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen beim Arzt war.

Fühlt sich ein Versicherungsnehmer unrechtmäßig behandelt, kann er sich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wenden. Allerdings muss man hier oft Geduld mitbringen, was die Bearbeitungszeit angeht. Zwei bis drei Monate sind üblich. Allerdings prüft die Bafin lediglich, ob ein Versicherer gegen geltendes Gesetz verstoßen hat. Ist dies nicht der Fall, wird die Bafin auch nicht einschreiten. Auch der Ombudsmann für die private Krankenversicherung ist nicht immer hilfreich. Denn er kann nicht verbindlich entscheiden, lediglich rechtlich beraten.  Da bleibt einem nur: Sich selbst einen Fachanwalt zu nehmen, der auf Versicherungsrecht spezialisiert ist. Vorher lohnt es sich aber, sich an eine Verbraucherinitiative zu wenden: Der Bund der Versicherten oder die Verbraucherzentralen können eine preiswertere Einschätzung geben, wie groß die Aussichten auf Erfolg sind.
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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
16.12.2011 - von BBKK-Opfer
Hallo Leidensgenossen
Kann Euren Ausführungen nur beipflichten. Bin auch mit der garantierten BRE geködert worden. Die ist mir dann sogar vom Vorstand schriftlich bestätigt worden, aber selbst aus dieser Zusage haben die Brüder sich rausgelogen. Bei der letzten Beitragserhöhung (25%!!) vor 18 Monaten bin ich einen Tarif mit höherer SB gewechselt, jetzt wird dieser Tarif um 25% angehoben, der alte Tarif bleibt gleich! Das ist strategisches Verschaukeln auf hohem Niveau, könnte einem fast Bewunderung abringen, wenn 's nicht den eigenen Geldbeutel träfe.
06.05.2010 - von Nießll
Wenn mit Beitragsrückerstattung auf den Angeboten geworben wird und diese bei Nachfrage als garantiert hingestellt wird ist es meiner Ansicht nach Betrug
15.04.2010 - von insider
PURE ABZOCKE!!!!!
Mein Versicherungsvertretter hat mir ins Gesicht gesagt, er habe mir nichts versprochen.... weder schriftlich noch mündlich!!! Hände weg von dieser Versicherung!!
06.04.2010 - von Gra. Lud.
Beitragsniveau niedrig halten?
Der Kommentar der Bayerischen Beamtenkrankenkasse ist echt lächerlich - nicht nur daß die Beitragsrückerstattungen KOMPLETT gestrichen wurden, die ERHÖHUNG beträgt satte 25 - 30 %!!! Das ist ein Schlag ins Gesicht derer, die dieser Versicherung jahrelang das Geld bezahlten und nie krank wurden. MEIN FAZIT: Nix wie weg von solchen Abzockern....meine Kündigung ist schon geschrieben. Gruß Lud.
10.03.2010 - von Wolf Grant
Leider verschweigt die Versicherungskammer Bayern, dass man sich durch riskante Finanzgeschäfte massiv verzockt hat, und das nun die Versicherten die Zeche dafür zahlen. Zudem wurden nicht nur die BRE gestrichen-u.a mit der fadenscheinigen Begründung man müsse jene ja versteuern, sondern die Beiträge wurden auch noch massiv angehoben.
10.03.2010 - von Meier,Peter
Seltsam...
Seltsam nur, dass die Versicherungskammer Bayern immer noch neue Kunden explizit mit Beitragsrückerstattungen zu werben versucht, und dies so verkauft, als wäre eben diese Garantiert.
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