Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Montag, 26.09.2016 10:45 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Versicherungen > Krankentagegeld
Artikel bewerten:
AAA
18.02.2015 10:40

Krankentagegeld Versicherungsschutz kann existenziell sein

von
Sechs Wochen lang erhalten Arbeitnehmer weiter Lohn und Gehalt, wenn sie langfristig krank sind. Danach müssen sie sich selbst um das Krankentagegeld kümmern.
Krankentagegeldversicherung Das müssen Sie beachten Finanzportal Biallo.de
Krankentagegeldversicherung - auch bei längerer Krankheit finanziell abgesichert sein
Gesetzlich Versicherte erhalten das Krankentagegeld der Kassen. Maximal rund 2.700 Euro fließen bei einem Einkommen von rund 4.000 Euro – und davon werden noch Abgaben berechnet. Schnell entsteht da eine Einkommenslücke – und das nicht nur bei Besserverdienern. Helfen kann ein Krankentagegeld einer privaten Krankentagegeldversicherung: „Diese Zusatzversicherung hilft, die Differenz zwischen dem Krankengeld, das bei Erkrankung oder Unfall gezahlt wird, und dem Nettogehalt auszugleichen“, so Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Privatversicherte müssen noch weiter gehen: „Hier muss der komplette Einkommensverlust über die private Krankentagegeldversicherung abgesichert werden“, erklärt Expertin Oelmann: Denn das Krankentagegeld der Kassen erhalten sie nicht.
 

Faktor Zeit beim Krankentagegeld berücksichtigen

Mitglieder einer gesetzlichen Kasse haben aber noch einen Grund, eine private Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Denn das Krankengeld ist nicht nur nach oben gedeckelt, sondern auch zeitlich befristet. „Der Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse beträgt maximal achtundsiebzig Wochen in drei Jahren. Ist der Arbeitnehmer öfter oder länger erkrankt, gibt es kein Geld mehr von der Kasse“, erklärt Dirk Lullies vom Verband der Privaten Krankenversicherung. Eine private Krankentagegeldversicherung zahlt das Krankentagegeld dagegen in der Regel zeitlich unbefristet aus.

Selbstständige: Krankentagegeld absichern ist ein Muss

Besonders wichtig ist eine private Krankentagegeldversicherung für alle Selbstständigen und Freiberufler. Denn diese erhalten im Gegensatz zu Arbeitnehmern im Krankheitsfall keine Lohnfortzahlung. Ohne zusätzliche Absicherung stehen sie daher ganz ohne Einkünfte da, wenn sie nicht arbeiten können und kein Krankentagegeld  bekomemn. „Selbstständige und Freiberufler sollten auf jeden Fall Einkommensausfälle im Krankheitsfall absichern“, empfiehlt Annabel Oelmann. Mit einer privaten Krankentagegeldversicherung können Selbstständige und Freiberufler flexibel festlegen, wie hoch das Krankentagegeld sein und wann dies zum ersten Mal an den Versicherten ausgezahlt werden soll. Dabei gilt: Je länger die Karenzzeit, also der Zeitraum zwischen Beginn der Arbeitsunfähigkeit und der ersten Zahlung des Krankentagegelds, desto günstiger wird die private Krankentagegeldversicherung.

Krankentagegeld versichern: Worauf achten?

Beim Abschluss einer Versicherugn für das Krankentagegeld gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. So rät Expertin Oelmann darauf zu achten, dass „das Krankentagegeld nach Gehaltserhöhung erhöht werden kann, ohne dass gesundheitliche Probleme eine Rolle spielen.“ Außerdem sollten Sie Wert darauf legen, dass der Versicherer in den ersten drei Jahren nach Vertragsabschluss auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist laut Erik Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg, „dass der Krankentagegeld auch während einer Kur- oder Sanatoriumsbehandlung sowie während einer Rehamaßnahme der Deutschen Rentenversicherung gezahlt wird.“ Zudem sollte vor Vertragsunterzeichnung überprüft werden, ob Wartezeiten beim Krankentagegeld einzuhalten sind, bevor man erstmals Leistungen von der Versicherung erhält. „Je nach Vertrag müssen Neukunden allerdings nach Vertragsschluss mit einer Wartezeit von wenigen Monaten rechnen, bevor sie erstmals Leistungen in Anspruch nehmen können und Krankentagegeld bekommen“, bestätigt Dirk Lullies.
 

Steuerliche Ungleichbehandlung

Steuerlich werden die Leistungen der gesetzlichen Kassen anders bewertet als private Krankentagegelder . Letztere sind steuerfrei und fließen zu 100 Prozent an den Versicherten. Die Leistungen der gesetzlichen Kassen hingegen unterliegen dem Progressionsvorbehalt. Sie werden damit nicht direkt besteuert, erhöhen aber über den sogenannten Progressionsvorbehalt die Steuer auf weiteres Familieneinkommen wie etwa vom Partner – indirekt müssen damit Steuern auf das Krankentagegeld der gesetzlichen Kassen entrichtet werden.
Vergleich Krankentagegeldversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Noch mehr Verbrauchertipps?

Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Biallo-Newsletter!

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:8656
Nach oben
Anzeige
PKV
Private Krankenversicherung
Mit dem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung können Sie viel Geld sparen und Ihre Versorgung verbessern. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.
Private Krankenversicherung
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: