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03.12.2014 09:58

Sterbegeldversicherung Worauf achten beim Abschluss?

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Wer mit einer Sterbegeldversicherung für eine würdevolle Beerdigung vorsorgen will, sollte beim Abschluss einiges beachten.
Sterbegeldversicherung Worauf achten beim Abschluss?
Überlegen Sie vor Abschluss der Sterbegeldversicherung, was für eine Bestattung Sie sich wünschen
Das Haupt-Augenmerk bei einer Sterbegeldversicherung liegt natürlich auf den Kosten. Als 60-Jähriger wird man meist mit monatlichen Kosten von 35 Euro aufwärts rechnen müssen, wenn man eine Versicherungssumme von 10.000 Euro vereinbaren will. Verbraucherschützer wenden dann oft ein, dass Risikolebensversicherungen vor allem bei so niedrigen Versicherungssummen deutlich günstiger seien. Das allerdings ist reine Augenwischerei: Denn günstiger wird es – wenn überhaupt – nur dann, wenn der Schutz zeitlich begrenzt ist. Denn es gibt kaum Risikolebensversicherungen, die ein 60-Jähriger mit einer Laufzeit von mehreren Jahrzehnten oder gar lebenslang abschließen kann. Eine der wenigen Ausnahmen ist die lebenslange Risikolebensversicherung der Allianz – und deren Kosten sind kaum günstiger als die einer Sterbegeldversicherung.
 

Was machen Jüngere?

Bei Jüngeren ist eine Sterbegeldversicherung in aller Regel kein Thema − und das ist auch richtig so. Denn wer heute 30 oder 40 Jahre jung ist, der kann seine Familie oder seinen Partner tatsächlich besser mit einer Risikolebensversicherung absichern. Die Versicherungssumme sollte dann so großzügig bemessen sein, dass auch die Kosten einer Beerdigung problemlos davon bezahlt werden können. Eine zusätzliche Sterbegeldversicherung ist damit absolut unnötig.

Karenzzeit kann umgangen werden

Ein weiterer Kritikpunkt an den Sterbegeldversicherungen ist die meist vorgesehene Karenzzeit von 18 bis 36 Monaten: Während dieser Wartezeit werden in aller Regel keine Todesfallleistungen für die Bestattung ausgezahlt – eine Ausnahme sind Todesfälle durch Unfälle. Allerdings gibt es durchaus Anbieter, die auf diese Wartezeiten verzichten, wenn man bereit ist, sich einer Gesundheitsprüfung zu unterziehen, wie es bei einer Risikolebensversicherung die Regel ist. Wer also top-fit ist, kann das Manko einer längeren Wartezeit durchaus umgehen.
 

Richtige Vertragsform wählen

Sterbegeldversicherungen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten: So können die Policen mit einer monatlichen Prämienzahlung abgeschlossen werden, alternativ ist es aber auch möglich, einen größeren Einmalbeitrag in eine Sterbegeldversicherung einzuzahlen. Diese Summe steht dann auf jeden Fall zur Verfügung, sie kann durch Überschüsse noch ansteigen. Unterschiedlich sind auch die Vertragsinhalte einer Sterbegeldversicherung. So gibt es Policen, bei denen die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme daran gekoppelt ist, dass die Beerdigung über einen vorher festgelegten Bestatter organisiert wird. Solche Sterbegeldversicherungen werden in aller Regel als Bestattungsvorsorgevertrag bezeichnet. Das Manko: Wenn ein anderer als der vertraglich vereinbarte Bestatter tätig wird, wird meist die Versicherungssumme reduziert. Flexibler sind Sterbegeldversicherungen, die unabhängig vom gewählten Bestatter die vereinbarte Versicherungssumme auszahlen.

Versicherungssumme richtig wählen

Wer sich für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung entscheidet, sollte die Versicherungssumme so wählen, dass sie auch tatsächlich die Kosten der gewünschten Bestattung abdeckt. Zu beachten sind je nach Versicherer unterschiedliche Mindest- und Maximal-Versicherungssummen. Viele Versicherer sehen im Minimalfall Summen von 2.500 bis 3.000 Euro als Versicherungssumme vor – nach oben ist bei vielen Versicherern schon zwischen 10.000 und 15.000 Euro die maximale Versicherungssumme erreicht.


Vertrag auflösen – und nun?

Natürlich kommt es vor, dass eine Sterbegeldversicherung vorzeitig gekündigt werden soll. Eine Auflösung des Vertrages ist meist ein Verlustgeschäft, weil auch bei einer Kündigung der Sterbegeldversicherung die Abschlusskosten zumindest anteilig zu zahlen sind. Meist ist es sinnvoller, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und wenigstens eine – wenn auch geringe – Leistung im Todesfall zu erhalten.

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