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30.09.2015 11:04

Verbundene RLV Doppelter Schutz in einem Vertrag?

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Paaren und Lebenspartnern wird oft eine verbundene Risikolebensversicherung als Hinterbliebenenschutz angeboten. Aber ist das wirklich die beste Absicherung?
Verbundene RLV Doppelter Schutz in einem Vertrag?
Für Familien ist die verbundene Risikolebensversicherung nicht immer die beste Absicherung
Spart diese Form der Risikolebensversicherung Beitrag? Und wie funktioniert eine verbundene Risikolebensversicherung eigentlich? Antworten auf die wichtigsten Fragen zu einer verbundenen Risikolebensversicherung bekommen Sie hier:

Die Idee hinter der verbundenen Risikolebensversicherung: Mit einem Vertrag sind beide Partner im Todesfall versichert. Es wird eine Versicherungssumme vereinbart und eine Laufzeit des Vertrages. Gezahlt wird die Versicherungssumme aber nur beim Tod der zuerst sterbenden Person – danach erlischt der Vertrag. Und auch bei einem gleichzeitigen Tod der beiden versicherten Personen wird die Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt.

Verbundene Risikolebensversicherung: Gegenseitiger Schutz

Damit ist auch die Absicht hinter der verbundenen Risikolebensversicherung klar: Es geht um den Schutz zweier Lebens- oder auch Geschäftspartner, die keine weitere Absicherung von Hinterbliebenen wie etwa Kindern wünschen oder benötigen. Weil die Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt werden muss, ist der Beitrag für eine verbundene Risikolebensversicherung deutlich günstiger, wie ein Rechenbeispiel der Allianz Lebensversicherung zeigt. Ein 30-jähriger Versicherter zahlt für 100.000 Euro Versicherungssumme über 25 Jahre im Jahr rund 102 Euro Beitrag. Wenn zwei 30-Jährige dagegen eine verbundene Risikolebensversicherung abschließen, zahlen sie statt zweimal 102 Euro zusammen nur rund 150 Euro und sparen rund 25 Prozent Beitrag.

Verbundene Risikolebensversicherung: Das ist wichtig zu wissen

Wenn eine verbundene Risikolebensversicherung abgeschlossen werden soll, sind die Spielregeln dafür identisch mit denen einer klassischen Risikolebensversicherung. Es findet eine Gesundheitsprüfung der beiden Versicherten statt, und es müssen Fragen zum Gesundheitszustand und zum Job ebenso wie zu gefährlichen Hobbys beantwortet werden. Und damit ist es bei der verbundenen Risikolebensversicherung natürlich auch möglich, dass Risikozuschläge anfallen oder es gar zu einer Ablehnung des Antrages kommt. Ein Nachteil der verbundenen Risikolebensversicherung besteht vor allem in der geringen Flexibilität. Beide Versicherte werden mit der identischen Versicherungssumme abgesichert, auch die Laufzeit und damit das Ende der Absicherung sind identisch. Damit besteht keine Möglichkeit, die verbundene Risikolebensversicherung so zu gestalten, dass sie individuell zu den Versicherten passt.

Verbundene Risikolebensversicherung: Für wen ist sie sinnvoll?

Die mangelnde Flexibilität zeigt schon, dass die verbundene Risikolebensversicherung durchaus eine Option der Absicherung sein kann, in vielen Fällen aber auch nicht unbedingt passt. So sollten auch Familien genau überlegen, ob die verbundene Risikolebensversicherung die richtige Wahl ist: Zwar wird beim Tod des zuerst Sterbenden die Versicherungssumme einmalig ausgezahlt – aber damit ist nicht automatisch sichergestellt, dass zum Beispiel die Kinder finanziell ausreichend abgesichert sind, wenn das Schicksal erneut zuschlägt und auch der zweite Elternteil verstirbt.
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Steuerliche Aspekte der verbundenen Risikolebensversicherung

Gerade bei der Absicherung von Lebensgemeinschaften oder geschäftlichen Beziehungen mit einer verbundenen Risikolebensversicherung sollten steuerliche Aspekte berücksichtigt werden. Denn bei Partnerschaften muss der Überlebende die Hälfte der Versicherungssumme versteuern und kann nur auf geringe Freibeträge zurückgreifen – Ehepartner haben dagegen höhere Freibeträge, die in aller Regel die Höhe der Versicherungssumme oft gar nicht erreichen. Lebens- oder Geschäftspartner hingegen sollten darüber nachdenken, ob sie nicht selbst eine Risikolebensversicherung auf den Namen des Partners abschließen und auch die Beiträge zahlen. Dann fällt zwar der Prämienvorteil der verbundenen Risikolebensversicherung weg, die Versicherungssumme wird im Todesfall aber steuerfrei ausgezahlt.
Vergleich Risikolebensversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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