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10.09.2015 16:01

Versicherungen Astra-Versicherung vor dem Aus!

von Kevin Schwarzinger Autor
Der rumänische Versicherer Astra ist pleite. Das hat die rumänische Versicherungsaufsicht ( ASF) bekannt gegeben. Die Versicherung, die in Deutschland Sachversicherungen anbot, schloss hierzulande rund 6.000 Verträge ab.
Versicherungen Astra-Versicherung vor dem Aus!
Astra-Pleite: Was können betroffene tun?

Insolvenz kommt nicht überraschend

Presseberichten zur Folge geriet das Unternehmen bereits Anfang 2014 in finanzielle Schwierigkeiten. Doch nun ist es amtlich: Die Societatea Asiguari-Reasiguare Astra S.A. (Astra) ist pleite. Die rumänische Versicherungsaufsicht erklärte den vor 18 Monaten begonnenen Rettungsversuch in einer Pressemitteilung für gescheitert. Die Versicherungsaufsicht wirft dem Unternehmen mangelnde Kooperation vor, die eine erfolgreiche Sanierung unmöglich mache. Dem Unternehmen fehle es aktuell an rund 968 Millionen Lei, das sind umgerechnet 218 Millionen Euro.

Auch deutsche Versicherer betroffen

Astra Versicherungsprodukte waren seit Januar 2014 auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie überzeugte vor allem im Bereich Preis-Leistung. Und selbst Stiftung Warentest vergab die Bestnote für den Tarif „Astra Quality“. Laut Stiftung Warentest sind rund 6.000 Versicherungsnehmer in Deutschland von der Insolvenz betroffen. Zwar teilte die Rumänische Versicherungsaufsicht per Presseerklärung mit, das im Schadensfall Versicherer über den rumänischen Garantiefonds (FGA) mit je 100.000 Euro abgesichert seien, doch wie genau deutsche Klienten auf diesen Fonds zugreifen können, bleibt weitestgehend ungeklärt. Die deutsche Astra Niederlassung im hessischen Dreireich war nicht zu erreichen. Auch eine Anfrage an die rumänische Versicherungsaufsicht (ASF) in Bukarest blieb unbeantwortet.

Bei Versicherungen ist Geiz nicht geil

"Wenn es um den Versicherungsschutz geht, sollte man grundsätzlich keine Experimente eingehen und nicht nur auf den Preis achten", rät Sascha Straub von der Verbraucherzentrale Bayern. Neben Preis-Leistung sind auch Faktoren wie Sitz der Versicherung und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Anbieters zu berücksichtigen. Denn eines ist sicher: Ob eine Versicherung gut oder schlecht ist, stellt sich erst dann heraus, wenn der Schadensfall eintritt. Das beste Angebot bietet wenig Trost, sollte der Versicherer den Kunden - wenn es ernst wird - im Regen stehen lassen.

Erinnerungen an die Pleite des Kfz-Versicherers Ineas werden wach

Als der niederländische Direktversicherer Ineas im Jahre 2010 in finanzielle Schieflage geriet, waren die Sorgen der deutschen Klienten verständlicherweise groß. Lange blieb im Unklaren, wann und wie Unfallopfer entschädigt würden. Deutsche Kfz-Versicherer haben schon 1963 die deutsche Verkehrsopferhilfe gegründet. Dieser Verein ist ein Garantiefonds. Ursprünglich gedacht, bei Unfällen mit nicht versicherten oder nicht ermittelbaren Fahrzeugen die geschädigte Person zu entschädigen. Doch auch im Falle der Ineas Insolvenz zahlte der Verein und erhielt anschließend ihre kompletten Aufwendungen durch den niederländischen Garantiefonds zurück. Vergleichbare Sicherungsfonds existieren außerdem für Lebens- und Krankenversicherungen.

Was können deutsche Versicherungsnehmer tun?

"Jetzt heißt es, so schnell wie möglich die Lücke im Versicherungsschutz schließen. Denn auf den eingerichteten Garantiefonds sollten sich deutsche Verbraucher nicht verlassen", so Straub. Vor allem wenn es um die Haftplicht-Versicherung geht, sollte man schnell die Initiative ergreifen. Singles sollten einen Blick auf das Angebot der Hanse Merkur werfen. Diese bietet in ihrem Leistungspaket Grundschutz eine fünf Millionen Euro Versicherungssumme für 39,75 Euro im Jahr an. Bei der Huk 24 können sich Familien bereits ab 63,65 Euro im Jahr versichern.

Tipp: Weniger ist nicht immer mehr. Wer bei Versicherungen unnötig spart, für den kann es im Ernstfall ein böses Erwachen geben.

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