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17.07.2015 15:07

Ausbildungsstart 2015 Berufsanfänger haben überdurchschnittlich hohes Unfallrisiko

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Berufsanfänger haben ein deutlich höheres Unfallrisiko als der Durchschnitt aller Beschäftigten. Das gilt besonders für junge männliche Berufsanfänger.
Ausbildungsstart 2015 Berufsanfänger haben überdurchschnittlich hohes Unfallrisiko
Statistik zur Unfallversicherung: Gerade für männliche Berufseinsteiger zwischen 15 und 19 Jahren besteht ein vermehrtes Unfallrisiko
Nach den Sommerferien ab August und in den südlicheren Bundesländern ab September, beginnt für rund eine halbe Million Schulabgänger in Deutschland wieder der Start ins Berufsleben. In diesem Jahr besonders beliebt, sind laut Bundesinstitut für Berufsbildung, die Ausbildung zum Büromanager bzw. zur Büromanagerin, zum Einzelhandelskaufmann bzw. –Kauffrau sowie eine Lehre zum Verkäufer und Verkäuferin sowie zum KFZ-Mechatroniker, -in.


Berufsanfänger europaweit erhöhtes Unfallrisiko

Mit dem Start von der Schule ins Berufsleben, betreten junge Leute in vielen Bereichen Neuland: Neue Umgebung, neue Kollegen, neue Tätigkeiten und neue Anforderungen und natürlich auch endlich eigenes Geld. Gepaart mit dem Mangel an praktischer Erfahrung und der altersbedingt hohen Risikobereitschaft, steigt allerdings für Berufsanfänger damit auch das Unfallrisiko. Die Wahrscheinlichkeit, dass 18- bis 24-Jährige am Arbeitsplatz einen Unfall erleiden, liegt, laut Praxisportal für Sicherheitsfachkräfte, in Europa auch um mindestens 50 Prozent über dem aller anderen Altersgruppen.

Unfallrisiko männlicher Berufsanfänger sogar doppelt so hoch

In ihrem aktuellen Gesundheitsreport ermittelte die Techniker Krankenkasse ein besonders hohes Unfallrisiko vor allem für männlichen Berufseinsteigern zwischen 15 und 19 Jahren: Sie waren durchschnittlich gut elf Tage krankgeschrieben. Davon entfielen 1,3 Tage und damit mehr als zehn Prozent ihrer gesamten Fehlzeiten auf Arbeits- und Wegeunfälle. Das ist knapp das Doppelte an unfallbedingten Fehlzeiten als beim Durchschnitt aller Beschäftigten. Der liegt nämlich gerade mal bei rund 0,7 Prozent.

Berufsanfänger haben nur eingeschränkten gesetzlichen Rentenschutz

Kommt es durch einem Unfall oder eine Krankheit aber zu so schweren Verletzungen, dass der Beruf gar nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeübt werden kann, sieht es gerade für Berufsanfänger finanziell ziemlich düster aus: In den ersten fünf Berufsjahren bietet die gesetzliche Rentenversicherung nämlich bei Erwerbsminderung nur einen eingeschränkten Schutz. Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es nur, wenn in den letzten sechs Jahren eine Ausbildung abgeschlossen wurde oder der Grund für die Berufsunfähigkeit ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit war. In allen anderen Fällen gehen Berufsanfänger komplett leer aus. Ausnahme: Es wurden mindestens ein Jahr lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenkasse einbezahlt.
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Gesetzliche Erwerbsminderungsrente für Berufsanfänger niedrig

Aber selbst, wenn ein Anspruch auf Erwerbsminderung besteht, sind die staatlichen Zahlungen für Berufsanfänger nicht gerade üppig. Können noch bis zu sechs Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gearbeitet werden – egal in welcher Tätigkeit – besteht nur noch Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente. Erst, wenn nicht einmal mehr drei Stunden tägliche Arbeit möglich sind, wird die volle Erwerbsminderungsrente ausbezahlt. Grob gerechnet sind das aber nur rund 30 Prozent vom bisherigen Durchschnitts-Bruttoeinkommen. Da bei Azubis der Lohn aber meist noch sehr niedrig ausfällt, gilt hier eine Sonderregelung: So wird bei Berufsanfängern in Ausbildung, zur Berechnung der Erwerbsminderungsrente, nicht das Ausbildungsgehalt, sondern das Durchschnittsgehalt aller Rentenversicherten als Bezugsgröße zugrunde gelegt, hochgerechnet bis zum vollendeten 62. Lebensjahr. Trotzdem reicht diese Rente oft nicht aus.

Rechenbeispiel:
Bei einem Ausbildungsgehalt von 500 Euro ist damit grundsätzlich eine Monatsrente von rund 1.000 Euro möglich. Kann noch mehr als drei Stunden täglich gearbeitet werden, halbiert sich diese Summe allerdings. Es stehen dann nur noch rund 500 Euro monatlich zur Verfügung. Davon müssen dann auch noch Kranken- sowie Pflegeversicherung bezahlt werden. Deutlich zu wenig Geld, um damit Miete und Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Biallo-Tipp: Gerade Berufsanfänger sollten sich deshalb frühzeitig mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung gegen dieses finanzielle Risiko absichern und Versorgungslücken schließen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet darüber hinaus auch, wenn die Ausbildung nicht im geforderten Zeitrahmen wurde abgeschlossen und die Pflichtbeitragszeit von 12 Monaten in den letzten zwei Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung nicht erreicht wurde. Außerdem gilt: Je früher Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, umso niedriger sind die Beiträge.

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