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10.11.2015 15:14

Autokosten Die KFZ-Versicherung

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Versichern müssen Sie Ihr Auto. Aber nicht zu jedem Preis und gegen alle Eventualitäten. Hier haben Sie eine Menge Gestaltungsmöglichkeiten.
Autokosten Die KFZ-Versicherung
November ist Wechselzeit bei der KFZ-Versicherung
Max Mustermann etwa hat seinen neuen Corsa vollkaskoversichert. Das macht bei 100 Prozent und 500 Euro Selbstbeteiligung in seiner Region 794 Euro im Jahr aus. Nach ein paar Jahren möchte der Besitzer den Kleinwagen allerdings nur noch Teilkasko- und später nur noch haftpflichtversichern. Das ist sinnvoll, denn der Restwert des Wagens sinkt stetig. Mehr als 500 Euro im Jahr für eine Versicherung mit der gleichen Leistung sparen? Das ist keine Utopie. Jetzt ist die Gelegenheit, um als Autobesitzer kräftig Kosten zu sparen – mit einer neuen Kfz-Police. Wer bis Ende November den Vertrag gegen einen besseren und billigeren eintauscht, kann die Sparchancen nutzen. Hier erfahren Sie, wie.

Autofahrer haben zwei Möglichkeiten, ihre Beitragslast zu senken: Entweder Sie wechseln in einen günstigeren Tarif bei ihrer derzeitigen Gesellschaft oder Sie suchen einen neuen Anbieter. Altkunden müssen allerdings selbst aktiv werden und sich nach neuen Tarifen erkundigen. Denn kaum eine Gesellschaft offeriert von sich aus günstigere Policen. Neukunden werden dagegen kräftig umworben.
Kfz Versicherung

Wie Sie besonderes sparen können

Die Gesellschaften legen jeweils individuell fest, welche Rabatte sie geben und wie hoch diese ausfallen. Selbst die Schadensfreiheits-Staffeln sind von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich aufgeteilt. Im Gegensatz zur Regionalklasse oder der Berufsgruppe können Sie als Halter zum Beispiel ja selbst bestimmen, wie viele Kilometer Sie im Jahr zurücklegen, ob Sie das Fahrzeug nachts in die Garage stellen oder ob statt des Mannes die Frau Versicherungsnehmer wird. Alle diese Punkte wirken sich auf die Beitragsgestaltung aus.

Darum gibt es eine Menge Sondertarife für bestimmte Gruppen. Wahrscheinlich gehören Sie zu einer oder mehrerer. Hier sind einige typische Rabatte:

Schadensfreiheit: Dies ist bei Weitem der wichtigste Rabatt – den der Fahrer sogar ak-tiv durch sein Verhalten im Straßenverkehr beeinflussen kann. Maßgeblich ist die Zahl der schadensfreien Jahre. Wichtig: Genaues Informieren lohnt sich, denn die einzelnen Jahresstaffeln können je nach Gesellschaft erheblich differieren! Und um den Schadensfreiheitsrabatt so niedrig wie gerade möglich zu halten, lohnt es sich zuweilen sogar, trotz Versicherung eine Beule auf eigene Kosten aus dem Auto beseitigen zu lassen. Dazu später noch mehr.

Wenigfahrer: Wer nur wenige Kilometer im Jahr fährt, der zahlt weniger und umgekehrt, schließlich steigt mit der Fahrleistung auch die Unfallwahrscheinlichkeit. Aber: Die Kilometer-Einteilungen für den Rabatt differieren von Gesellschaft zu Gesellschaft!

Alter des Fahrers: Jüngere Autofahrer und Senioren werden häufig mit Beitragszuschlägen belegt, Erwachsene mittleren Alters (40 bis 64) können dagegen mit Nachlässen rechnen.

Berufsrabatte: Bestimmte Berufe wie Bankangestellte oder Rechtsanwälte erhalten Beitragsnachlässe.

Mengenrabatt: Sparen können Sie oft auch, wenn Sie neben Ihrer Autoversicherung noch weitere Policen bei der gleichen Gesellschaft haben. Dann gibt es oft „Mengenrabatt“ – auf Nachfrage. In jedem Fall ist es aber auch dann ratsam, Ihre Police nach dem aktuellen Neukunden-Tarif zu kalkulieren. Besonders gilt dieser Rabatt natürlich bei der Zulassung eines zweiten oder dritten Fahrzeuges bei der selben Versicherung.

Öffi-Rabatt: Manche Gesellschaften reduzieren den Beitrag, wenn Kunden eine Jahreskarte oder ein Monatsabo für den ÖPNV vorlegen. Die Versicherung geht dann davon aus, dass das Auto weniger gefahren wird.

Einzelfahrer: Singles, die allein ihr Fahrzeug steuern, erhalten manchmal Beitragsnachlässe.

Erstbesitzer: Ist der Halter zugleich der Erstbesitzer des Wagens, reduzieren einige Gesellschaften den Beitrag, weil der Besitzer dann vorsichtiger fährt.

Frau: Weibliche Autofahrer zahlen weniger, weil sie weniger Unfälle bauen. Tipp: Eventuell Police auf den Namen der Frau laufen lassen.

Garagenwagen: Egal, ob Einzel- oder Tiefgarage – die Versicherung unterstellt ein geringeres Diebstahlrisiko und mindert entsprechend die Prämie.

Hausbesitzer: Eigenheimbesitzer zahlen weniger Beitrag, weil der Wagen in einer vermeintlich sicheren Wohngegend geparkt wird.

Private Nutzung: Wird der Wagen ausschließlich privat genutzt, gewährt die Gesellschaft einen Nachlass.

Treuerabatt: Wer schon viele Jahre bei der Gesellschaft versichert ist, kann bei Abschluss eines neuen Vertrages mit einem Treuebonus rechnen.
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Der Stichtag ist wechselwichtig

Wer seine Kfz-Versicherung wechseln möchte, ist an ganz bestimmte Fristen gebunden. Die meisten Ver-träge beginnen im Januar eines Kalenderjahres und laufen dann jeweils bis Ende Dezember. Um den Vertrag ordnungsgemäß zu kündigen, müssen Sie als Versicherungsnehmer bis spätestens einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres schriftlich kündigen. Das Kündigungsschreiben muss also bis 30. November beim Versicherer eingegangen sein, damit zum 1. Januar der neue Vertrag starten kann. Wird die Frist verpasst, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr.

Wann Sie außerdem kündigen können: Versäumen Sie den Termin, besteht ein Kündigungsrecht immer dann, wenn Sie ein neues Fahrzeug anmelden oder die Versicherung außerplanmäßig den Beitrag erhöht. Der Vertrag muss dann innerhalb eines Monats nach Erhalt der Mitteilung über die Prämienerhöhung gekündigt werden. Auch im Schadensfall oder bei Veränderungen der Typen- bzw. Regionalklasse haben Sie ein Sonderkündigungsrecht von vier Wochen. Die schriftliche Kündigung erfolgt sicherheitshalber per Einschreiben mit Rückschein oder per Fax mit der Bitte um Kündigungsbestätigung.

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Achtung: Eine außerordentliche Kündigung ist nicht möglich, wenn der Beitrag nur deshalb steigt, weil der Versicherte zum Beispiel wegen eines Unfalls im Schadenfreiheitsrabatt zurückgestuft wird oder weil er in eine Region umzieht, in der eine teurere Regionalklasse gilt.

So kündigen Sie richtig

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt: „Lassen Sie sich vom bisherigen Versicherer bestätigen, welche Schadensfreiheitsklasse er dem neuen Anbieter melden wird.“ Denn zuweilen übermittelt er eine höhere Einstufung, als in der Beitragsrechnung stand. Was die Experten überdies empfehlen: „Kündigen Sie nur, wenn der neue Vertrag ganz sicher unter Dach und Fach ist.“ Denn wird der Vorvertrag aufgehoben, bevor der Neuvertrag bereits zu laufen begonnen hat, dann kostet das Bußgeld, wenn es auffällt. Und falls Sie dann einen Verkehrsunfall verursachen, „haften Sie mit Ihrem Privatvermögen für alle Folgen“, mahnen die Verbraucherschützer.
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