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09.06.2016 10:50

Drohnen-Versicherung Das müssen Hobby-Piloten beachten

von Horst Peter Wickel Autor
Unbemannte Fluggeräte sind längst zum beliebten Hobby geworden. Ohne passende Versicherung sollten Sie eine Drohne allerdings nicht in die Luft schicken.
Drohnen-Versicherung Das müssen Hobby-Piloten beachten
Sogenannte Multicopter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Vor kurzem wirkten sie noch wie Science-Fiction, doch die kleinen Flugroboter sind der absolute Trend. Für rund 100 Euro kommen Sie bereits Kids in den Genuss der fernsteuerbaren Flugzeuge, teurere Varianten können auch mehrere tausend Euro kosten. Dann können Sie natürlich bessere Leistungen von der Drohne erwarten.

Für Einsteiger und Profis

Das Steuern von Multicoptern, wie Flugdrohnen auch genannt werden, reicht von „kinderleicht“ bis „übungsintensiv“. Während die Freizeitmodelle einfach über das Smartphone gelenkt werden, brauchen teurere Systeme eine eigene Steuereinheit, die denen von Modellflugzeugen ähnelt. Aber aufgepasst – einfach kaufen und loslegen geht nicht. Denn Sie müssen auch eine ganze Reihe von Regeln beachten.

Bisher hat der Gesetzgeber den privaten Drohneneinsatz allerdings kaum reglementiert, bis zu einem Gewicht von fünf Kilo brauchen Sie als Hobbypilot keine Erlaubnis. Nur, wenn das Gerät schwerer ist oder auch gewerblich Verwendung findet, müssen Sie bei den zuständigen Landesbehörden eine Aufstiegsgenehmigung beantragen.

Und dazu kommen weitere Regeln, an die Sie sich als Hobby-Pilot halten müssen. Privat genutzte Geräte dürfen nicht außerhalb der Sichtweite des Piloten fliegen, also höchstens 100 Meter hoch und je nach Bundesland 200 bis 300 Meter weit. Über Menschenmengen, militärischen Objekten, Kraftwerken und Krankenhäusern sowie in der Nähe von Flughäfen dürfen Sie Ihre Drohne gar nicht fliegen lassen.

Nicht ohne Haftpflichtversicherung starten

Ganz wichtig vor dem ersten Start: den Versicherungsschutz prüfen! Denn wenn Sie mit Ihrer Drohne einen Schaden verursachen, beispielsweise durch einen Absturz, müssen Sie dafür einstehen. Seit 2005 ist eine Haftpflichtversicherung für unbemannte Flugobjekte Pflicht. Solange es sich dabei um reines Spielzeug handelt, kann der Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung möglicherweise ausreichen.

Bevor Sie ihre Drohne das erste Mal in die Luft steigen lassen, sollten Sie mit Ihrer Versicherung unbedingt klären, ob Sie eine Zusatzversicherung abschließen müssen oder nicht. In den meisten Fällen dürfte dies der Fall sein. Entsprechende Zusatzversicherungen sind ab etwa 40 Euro zu haben. „Fliegen ohne entsprechenden Versicherungsschutz zieht ein Bußgeld nach sich und im Falle eines Schadens haftet der Drohnen-Pilot mit seinem privaten Vermögen“, mahnen die Haftpflicht-Experten der Versicherungskammer Bayern (VKB).

Mit der zunehmenden Zahl der Geräte steigen die Unfallrisiken. In Schleswig-Holstein zum Beispiel krachte erst vor wenigen Monaten eine außer Kontrolle geratene Drohne auf ein fahrendes Auto. Die Fahrerin blieb unverletzt, der Sachschaden betrug aber 1.500 Euro.

Daneben rücken auch Persönlichkeitsrechte in den Fokus. Einig sind sich Juristen darin, dass Sie Ihre Drohne nicht einfach über dem Grundstück der Nachbarn kreisen lassen dürfen. Erst jüngst hat das Amtsgericht Potsdam einer Unterlassungsklage zugestimmt und mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro für den Fall der Zuwiderhandlung belegt (Az.: 37 C 454/13).

Als sich eine Hausbesitzerin auf einer Liege im Garten räkelte, hatte ihr Nachbar seine Drohne gestartet und nur wenige Meter über ihrem Kopf schweben lassen. Die Richter meinten: „Die Handlungsfreiheit des Beklagten, seine Drohne hobbymäßig herumfliegen zu lassen, hat hinter der geschützten Privatsphäre Dritter zurückzutreten, zumal es genug Flächen und Räume gibt, in denen der Beklagte seinem Hobby nachgehen kann, ohne Dritte zu stören.“

In jedem Fall müssen Sie als Drohnenpilot bei Aufnahmen, auf denen Personen erkennbar sind, deren Recht am eigenen Bild beachten. Das bedeutet: Sie dürfen solche Bilder oder Filme nicht ohne deren Einwilligung veröffentlichen.
Mein Tipp: Eine private Haftpflichtversicherung gilt heutzutage als unverzichtbar. Vor allem bei älteren Haftpflichtversicherungen sollten Sie überprüfen, ob der Schutz noch ausreicht.

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Foto: Alexander Kirch / Shutterstock.com ID:12418
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