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27.01.2016 11:51

Einbruchschutz Staatliche Förderung möglich

von Horst Peter Wickel Autor
Die Zahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen steigt immer weiter. Einbruchschutzmaßnahmen werden seit November 2015 von der KfW finanziell gefördert.
Einbruchschutz Staatliche Förderung möglich
Keiner zuhause? Einbrüche in Häuser und Wohnungen steigt weiter
Die Zahl der Delikte steigt seit Jahren an – Einbrecher haben vor allem in der dunklen Jahreszeit mal wieder Hochkonjunktur. Trotz der steigenden Zahl der Einbrüche wächst die Bereitschaft von Eigentümern und Mietern, das eigene Heim besser zu sichern, nur langsam an. Dabei lassen sich Gebäude heute so gut sichern wie nie zuvor. Für ein neues Förderprogramm wurden für die Jahre 2015 bis 2017 jeweils zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes betragen sie einheitlich zehn Prozent. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 2.000 Euro, pro Wohneinheit werden förderfähige Investitionskosten bis maximal 15.000 Euro bezuschusst. Demnach werden je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse zwischen 200 Euro und 1.500 Euro ausgezahlt. Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch gleich mit einem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann (je nach Höhe der Investitionskosten) einen Zuschuss von maximal 5.000 Euro erhalten. Für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" steigt der Zuschuss auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 6.250 Euro). Förderfähig sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen.

Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ kann alternativ auch ein zinsgünstiger Kredit beantragt werden. Hier wird die verbesserte Förderung zum Thema "Einbruchschutz" zum 01.04.2016 umgesetzt und kann auch erst ab 01.04.2016 beantragt werden.
Im Einzelnen gefördert werden folgende Einbruchschutzmaßnahmen:


Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren

Bei einbruchhemmenden Türen sind typische Schwachstellen wie Türblatt, Zarge oder Verglasung verstärkt, so dass sie gewalttätigen Einwirkungen von außen länger standhalten als herkömmliche Türen. Einbrecher verlieren dadurch kostbare Minuten, die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei ihrer Tat gestört werden, steigt. Als zusätzliche Barriere können Bauteile wie ein Sperrbügel an der Innenseite der Haus- oder Wohnungstür angebracht werden. Einbruchhemmende Türschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen und Schließblechen bieten Einbruchswerkzeugen weniger Angriffspunkte. Für optimalen Schutz ist vor allem die Passgenauigkeit der einzelnen Bestandteile einer Tür entscheidend.
Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihrer neuen Haus- oder Wohnungstür und der Schlösser an den ausgewiesenen Qualitätssiegeln und Widerstandsklassen.
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Foto(s): Norbert Millauer/ddp

Fenster mit Gittern

Für das Erdgeschoss und Zimmer im Souterrain empfiehlt die Polizei einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren. Diese zeichnen sich beispielsweise durch eine extra stabile Rahmenkonstruktion, Scheiben aus Sicherheitsglas oder abschließbare Griffe aus. Weiterhin halten gleich mehrere Maueranker die Rahmen fest in der Wand. Fenster und Fenstertüren, die von außen leicht zu erreichen sind, sollten zusätzlich durch Rollläden oder Fenstergitter gesichert werden. Förderfähig sind Fenster ab Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627.
 

Alarmanlage und Beleuchtung

Alarmanlagen bzw. Einbruchmeldeanlagen (EMA) machen durch Ton- und Lichtsignale auf Einbrecher aufmerksam und dienen somit vor allem der Abschreckung. Der Alarm wird entweder durch Bewegungsmelder oder Infrarot-Lichtschranken ausgelöst. An der Außenseite eines Hauses angebracht, können diese bereits das Näherkommen einer unbefugten Person melden.

Generell empfehlen Experten der Polizei die Beleuchtung leicht zugänglicher Fenster und Türen. Durch die Verwendung von Bewegungsmeldern erhöhen Sie die Chance, dass Nachbarn oder Passanten auf ungebetene Gäste in Ihrer Immobilie aufmerksam werden.

Finanziell gefördert wird der Einbau von Systemen zur Einbruchs- und Überfallmeldung (DIN EN 50131 Grad 2 oder besser), von Bewegungsmeldern und der Beleuchtung des Eingangsbereichs in dem KfW-Förderprodukt „Altersgerecht Umbauen“.

Überprüfung von Besuchern

Der beste Einbruchschutz nützt nichts, wenn Sie die Täter versehentlich selbst hereinlassen. Daher ist es wichtig, vor dem Öffnen der Tür zu überprüfen, wer davor steht. Hierfür eignen sich Weitwinkelspione, Gegensprechanlagen oder Videokameras im Eingangsbereich. Gefördert werden der Einbau von Türkommunikation und Gegensprechanlagen sowie der Einbau von Türspionen.

Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen auszuführen. Den Zuschuss beantragen Eigentümer/Mieter direkt bei der KfW.
Der Antrag auf Förderung muss bei der KfW eingehen, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird. Nach positiver Prüfung des Antrags erhält der Antragsteller von der KfW eine Zuschuss-Zusage. Die KfW empfiehlt, diese Zusage abzuwarten und erst dann mit dem Vorhaben zu beginnen. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Zur Antragstellung muss der KfW der vollständig ausgefüllte und vom Antragssteller unterschriebene Online-Antrag eingereicht werden (www.kfw.de/455; Rubrik „Formulare“) sowie eine beidseitige Kopie des gültigen Ausweises. Die genauen Kosten sind bei Antragstellung oftmals noch nicht bekannt. Die KfW empfiehlt daher, im Antrag die geplanten förderfähigen Kosten auf Basis der eingeholten Angebote vorausschauend zu schätzen und eventuelle Kostensteigerungen entsprechend zu berücksichtigen.

Nähere Informationen gibt es unter der kostenfreien KfW-Servicenummer 0800 5399002 (Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr). Informationen zu den Förderprogrammen bietet die KfW-Homepage unter www.kfw.de/einbruchschutz.

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