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03.07.2015 12:35

Unfallversicherung Erste Hilfe beim Grillunfall

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Grillen ist der Deutschen liebstes Freizeitvergnügen. Dabei kommt es leider immer wieder auch zu Grillunfällen. Die wichtigsten Erste-Hilfe-Tipps.
Unfallversicherung Erste Hilfe beim Grillunfall
Grillen macht Spaß - birgt aber auch Gefahren
Rund 4.000 Grillunfälle zählt die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin Jahr für Jahr in Deutschland. Häufigste Ursache dafür sind flüssige Brandbeschleuniger. Wenn Spiritus oder Benzin in die Glut gekippt werden, um den Grill schneller anzuheizen, kann es schlagartig zu unkontrollierbaren Stichflammen kommen. Sie können bis zu mehrere Meter hoch schlagen und dabei nicht nur die Person, die am Grill steht, verletzen, sondern auch auf herumstehende Gäste oder in der Nähe spielende Kinder übergreifen. Neben den Flammen entstehen auch heiße Gase. Werden diese eingeatmet, kann es beim Grillunfall zu schweren Verbrennungen der Atemwege kommen, die ebenfalls lebensbedrohlich sind. Die fünf wichtigsten Erste-Hilfe-Tipps:

Grillunfall - Tipp 1: Notruf wählen

Bei großflächigen Verbrennungen mit Blasenbildung oder auch, wenn heiße Luft eingeatmet wurde, besteht akute Lebensgefahr. In solchen Fällen, empfiehlt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), sofort den Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 zu alarmieren, damit ein Notarzt lebensrettende Maßnahmen einleiten kann. Er kann auch gezielt Medikamente einsetzen, da Verbrennungen große Schmerzen verursachen.

Grillunfall - Tipp 2: Raus aus der Gefahrenzone

Die Schwere der Verbrennung hängt davon ab, wie groß die betroffene Fläche ist und wie tief sie einwirkt. Je größer die Hitze ist und je länger sie einwirkt, desto schwerer ist die Zerstörung der Haut, erklärt der der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). Er empfiehlt deshalb betroffene Personen so schnell, wie möglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen und den Brandherd mit Sand oder Wasser zu löschen. In Flammen stehende Menschen rennen meistens weg, weil sie in Panik versuchen dem Feuer zu „entfliehen“. In so einem Fall ist es wichtig diese Personen unbedingt aufzuhalten, da durch den Luftzug beim Laufen weitere Flammen entfacht werden, die noch schwerere Verbrennungen verursachen. Um das Brandopfer zu bremsen, rät der DFV, notfalls auch gezielt Stürze herbeizuführen.

Grillunfall - Tipp 3: Brennende Kleidung löschen

Brennende Kleidung, muss so schnell wie möglich gelöscht werden. Dazu können Sie Wasser verwenden oder die Flammen mit einer Wolldecke oder Wolljacke ersticken. Verwenden Sie bitte niemals Stoffe mit Synthetikfasern. Hier besteht die Gefahr, dass sie in die Haut einbrennen, was die Brandverletzungen noch verschlimmert. Sollte ein Feuerlöscher zur Hand sein, können Sie auch diesen verwenden. Dabei rät der DFV mit kurzen Löschstößen vom Kopf abwärts nach unten zu zielen und niemals ins Gesicht spritzen. Steht überhaupt kein Hilfsmittel zur Verfügung, können Sie die brennende Person, zum Ersticken der Flammen, notfalls auch vorsichtig am Boden wälzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Kleidung nicht zu fest auf die Haut gedrückt wird, da sie dort festbrennen kann. Verbrannte Kleidungsstücke müssen - solange sie nicht mit der Haut verklebt ist - möglichst rasch entfernt werden. Grund: Sie speichert, laut Deutschem Roten Kreuz (DRK), nämlich Wärme und kann so weiteres Gewebe schädigen.

Grillunfall - Tipp 4: Wunden nicht dauerhaft kühlen

Hautschädigungen bei Verbrennungen sind nach wenigen Sekunden abgeschlossen, weiß DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin. Er rät: „Brandwunden nicht kühlen. Bei kleinflächigen Wunden (kleiner als die Handinnenfläche) kann zur Schmerzlinderung kurzfristig gekühlt werden.“ Eine länger andauernde Kühlung mit Wasser kann bei großflächigen Verletzungen zur Unterkühlung führen. Die Wunde sollte deshalb besser mit einem (Brandwunden)-Verbandtuch aus dem Verbandkasten des Autos abgedeckt werden und der Verletzte mit der Rettungsdecke zugedeckt werden, um eine Auskühlung zu verhindern. Hausmittel, wie Mehl, Butter oder Salben sind absolut tabu.
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Grillunfall - Tipp 5: Umsichtig handeln

Mit einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie Grillunfälle vermeiden:
Schütten Sie niemals Benzin, Spiritus oder andere Brandbeschleuniger auf glühende Kohlen. Verwenden Sie zum Anzünden besser feste Grillanzünder und Brennpasten. Achten Sie darauf, dass der Grill sicher steht und Kinder und alkoholisierte Personen dem Grill nicht zu nah kommen. Vorsichtshalber sollten Sie neben dem Grill immer einen vollen Eimer mit Löschwasser postieren.
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Unser Tipp: Typische Freizeitunfälle durch Unachtsamkeit oder Fehlverhalten beim Grillen, Schwimmen, Surfen, Mountainbiken, Klettern, Surfen, usw. sind nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Um finanzielle Risiken durch krankheitsbedingte Ausfälle, Berufsunfähigkeit oder Behinderung zu vermeiden, sollten Sie deshalb privat vorsorgen.

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