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18.02.2015 14:01

Unfallversicherung Police mit Prämienrückerstattung lohnt sich nicht

von Annette Jäger Autor
Geld zurück, wenn der Schaden nicht eingetreten ist – nach dieser Formel bieten manche Versicherer eine Unfallversicherung an. Besser ist es, auf klassische Policen zu setzen.
Unfallversicherung Police mit Prämienrückerstattung lohnt sich nicht
Cash back, wenn die Unfallversicherung nicht nötig war - lohnt sich das wirklich?
Jahrelang Beiträge in eine Unfallversicherung einzuzahlen, deren Schutz man vielleicht nie in Anspruch nehmen wird, erscheint manchem Kunden nicht lohnend. Angebote locken, die am Ende der Laufzeit eine Beitragsrückgewähr versprechen. „Das ist eine Police für vorgeblich zwei Zwecke: zum einen Risikoschutz, zum anderen Sparvertrag“, erklärt Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Eine attraktive Lösung? Gerade Großeltern, die ihre Enkelkinder absichern wollen, denken häufig so: Erst hat man eine Unfallversicherung, später kann man mit der Beitragsrückgewähr die Ausbildung finanzieren. Bei den meisten Unfallversicherungen dieser Art gibt es am Ende der Laufzeit die Beiträge auch dann zurück, wenn man den Unfallschutz in Anspruch nehmen musste.

Unfallversicherung mit Achillesferse

Doch diese Version der Unfallversicherung hat eine „Achillesferse“, warnt Grieble. Sie ist eine Kombination aus Risikoschutz und Kapitallebensversicherung. Am Ende bekommt man die Beiträge zurück, plus eine mögliche Überschussverzinsung. Doch wie bei anderen Kapitallebensversicherungen, kann kein Versicherer auf die Höhe der Überschüsse eine Garantie geben. Beim derzeit niedrigen Zinsniveau ist es mehr als unwahrscheinlich, dass diese hoch ausfallen. Gibt es am Ende nur die eingezahlten Beiträge zurück, ohne Überschüsse, hat man sogar ein Minusgeschäft gemacht, weil das Geld aufgrund der Inflation nun weniger wert ist.
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Unfallversicherung: Lieber auf Einzelpolice setzen

Zudem sind die Beiträge einer solchen Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr vergleichsweise hoch. Um sie bezahlbar zu halten, vereinbaren viele Kunden eine niedrige Versicherungssumme in der Unfallversicherung. Diese reicht im Schadensfall dann aber nicht aus, um die wirklich entstehenden Kosten zu decken, gibt Grieble zu bedenken. Besser ist es, auf eine reine Unfallversicherung zu setzen, besser sogar noch auf eine Kinderinvaliditätsversicherung, die auch das Risiko Invalidität durch Krankheit abdeckt. Grundsätzlich gilt: „Immer als erstes Lebensrisiken ausreichend absichern, dann an die Kapitalanlage denken“, rät Grieble. Bei der Einzelpolice kann man dann auf ideale Bedingungen achten und einen umfassenden Schutz: Bei Kindern ist eine Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro empfehlenswert.
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Foto(s): Alexander Heimann /ddp Theo Heimann/ddp

Ähnliches Modell: Pflegezusatzversicherung und private Rente

Auch in anderen Versicherungssparten gibt es solche Kombinationsmodelle. Beispiel: Eine private Rentenversicherung, gekoppelt mit einer Pflegezusatzversicherung. Solche Policen gibt es auch gegen Einmalbetrag: Man zahlt einmalig eine Summe von beispielsweise 20.000 Euro ein, am Ende der Laufzeit kann man sich entscheiden, ob man eine Rente oder eine einmalige Kapitalleistung wählt oder aber die Police in eine Pflegezusatzversicherung umwandelt, um im Pflegefall ein lebenslange Rente zu erhalten.

„Das ist für Kunden mit einer angeschlagenen Gesundheit überlegenswert“, sagt Grieble. Denn die Policen sehen in der Regel von einer Gesundheitsprüfung ab. Üblicherweise werden nämlich Fragen zum Gesundheitszustand gestellt, die in die Beitragsberechnung der Pflegezusatzversicherung einfließen. Eventuell kann es bei Vorerkrankungen dann zu Risikozuschlägen oder gar zu Vertragsablehnungen kommen. Allerdings gilt zu beachten: Beide Aspekte – Risikoschutz und Sparplan – sollten ideal passen. Selten gibt es Policen, die in beiden Bereichen optimale Leistungen bieten. Deshalb gilt auch hier: Lieber auf Einzelpolicen setzen und dann auf gute Bedingungen und angemessene Leistungshöhen. Unter dem Strich fährt man damit meist günstiger.
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Foto(s): colourbox.com Falko Matte/Fotolia.com

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