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16.04.2015 09:23

Editorial Damit die Versicherung den Anwalt bezahlt

von
Die Deutschen sind keine Streithanseln. Lässt sich ein Disput mit dem Chef, dem Vermieter oder dem Nachbarn nur vor Gericht schlichten, sollte man eine Rechtsschutz besitzen.
Editorial Damit die Versicherung den Anwalt bezahlt
Birgit Müller, biallo.de
Viele Verbraucher haben einen Gerichtssaal noch nie von innen gesehen. Das ist gut so. Aber so wissen auch nur die Wenigsten, wie teuer so eine Streitschlichtung samt Richter und Anwalt sein kann. Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin (GDV) bezahlten Rechtsschutzversicherer zum Beispiel im Jahr 2012 2,36 Milliarden Euro für Rechtsanwälte und Gerichte. Geld, dass Verbraucher ohne entsprechende Versicherung, aus eigener Tasche bezahlen müssten. Eine Rechtsschutzversicherung zahlt zum Beispiel bei Streit mit dem Vermieter oder dem Nachbarn. Am häufigsten wird die Rechtsschutzversicherung bei Streit für Schadensersatzforderungen oder mit dem Vorgesetzten in Anspruch genommen.



















Sonderfall Scheidung in der Rechtsschutzversicherung

Jedes Jahr werden rund 200.000 Ehen geschieden, also jede dritte Bindung für die Ewigkeit geht in die Brüche - darum prüfe, wer sich ewig bindet. Was dann von der einst großen Liebe übrig bleibt, ist oft der erbitterte Kampf um das gemeinsame Vermögen, die Immobilien, Geschenke und die Kinder. Trennen sich Unternehmerpaare, geht es noch um viel größere Summen. Der Gang zum Anwalt ist dementsprechend teuer, denn die Anwaltskosten richten sich nach dem Streitwert. Allein schon für einen Streitwert bis zu 25.000 Euro kommt eine Gebühr in Höhe von knapp 700 Euro zusammen. Mehr zu den Kosten können Sie im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz nachlesen.

Oben drauf kommen noch die Gerichtskosten. Achtung: Die klassische Rechtsschutzversicherung übernimmt keine Kosten in Eheangelegenheiten. Wer sich absichern möchte, sollte bei der Gesellschaft genau nachfragen. Die meisten Versicherer verlangen für die Absicherung zusätzlich Geld. Die ARAG zum Beispiel zahlt bis zu 30.000 Euro beim Rechtsschutz in Ehesachen vor Gerichten für einen Mehrbeitrag in Höhe von 120 Euro im Jahr und drei Jahren Wartezeit nach Vertragsabschluss, dann haben aber beide Ex-Partner Anspruch auf die Versicherungsleistung.

Tipp: Wir haben in dieser Woche für Sie unsere Artikel zum Thema Rechtsschutzversicherung in einem Spezial zusammengefasst. Lesen Sie hier alles zum Themenschwerpunkt Rechtsschutzversicherung

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Foto(s): Oliver Stratmann/ddp Marcus Brandt/ddp
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Foto: biallo.de ID:11129
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