Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Montag, 26.09.2016 00:30 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Versicherungen > Serie Teil 4: Versicherungen für Selbstständige
Artikel bewerten:
AAA
14.01.2016 17:15

Serie Teil 4: Versicherungen für Selbstständige Steuervorteile durch Versicherungen

von Thomas Brummer Autor
Gerade für Unternehmer sind Versicherungen oft steuerlich interessant. Steuerexperte Karsten Schmidt vom Deutschen Steuerberaterverband gibt Auskunft.
Serie Teil 4: Versicherungen für Selbstständige Steuervorteile durch Versicherungen
Selbstständige können sowohl Versicherungen im Privatbereich als auch geschäftlich bedingte Versicherungen von der Steuer absetzen. „Im privaten Bereich ist es wichtig, dass die Versicherung einen Vorsorgecharakter hat“, sagt Karsten Schmidt vom Deutschen Steuerberaterverband. „Dazu zählen also Haftpflichtversicherungen aller Art wie beispielsweise die Kfz-Versicherung, nicht aber die Hausratversicherung“, so Schmidt weiter. Auch eine Risikolebens- oder Unfallversicherung sind steuerlich grundsätzlich begünstigt, ebenso Altersvorsorgeversicherungen. „Unfallversicherungen können auch einen beruflichen Bezug haben und deshalb zum Teil Werbungskosten darstellen, für Altersvorsorgebeiträge gelten spezielle Regeln“, erklärt Schmidt.
Lesen Sie auch:

Betrieblich geht mehr

Auf betrieblicher Ebene könne der Selbstständige nicht – wie im Privatleben – nur die Kfz-Haftpflichtversicherung angeben, sondern auch den Anteil der Kasko-Kosten. Grundsätzlich können Unternehmer sämtliche betrieblich veranlassten Versicherungen in der Gewinnermittlung geltend machen, solange sie auch wirklich etwas mit dem Betrieb zu tun haben. Also eine Vermögensschadenhaftpflicht lässt sich ebenso geltend machen wie etwa eine Ertragsausfall- oder eine Elementarversicherung für den Brandschutz. Solche Versicherungen sind dann Ausgaben und schmälern dadurch den Gewinn.

Steuerspar-Tipp:

Für sogenannte Vorsorgeaufwendungen können Selbstständige grundsätzlich bis 2.800 Euro (Arbeitnehmer: 1.900 Euro) in der Steuererklärung geltend machen. „Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind, soweit sie die Basisabsicherung betreffen, voll absetzbar. Aus steuerlicher Sicht sind Vorauszahlungen in diese Versicherungen bis zur 2,5-fachen Jahresprämie möglich“, betont Schmidt. Hierzu liefert er ein Beispiel: Ein Selbstständiger ist privat krankenversichert. Die Beiträge zur Basisabsicherung für die Jahre 2016, 2017 und 2018 betragen je 4.000 Euro. Sie liegen damit oberhalb der Grenze von 2.800 Euro. Weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen schlagen jährlich mit 2.500 Euro zu Buche. Der Unternehmer zahlt für die Jahre 2016 und zusätzlich für die Jahre 2017 und 2018 voraus. Dadurch wird im Jahr 2016 der gezahlte Gesamtbetrag von 12.000 Euro als sonstige Vorsorgeaufwendungen abgezogen. Da in den beiden folgenden Jahren 2017 und 2018 keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen, kann der Selbstständige im Rechenbeispiel die sonstigen Vorsorgeaufwendungen von jährlich 2.500 Euro (Höchstgrenze: 2.800 Euro) in voller Höhe ansetzen. „Diese wären ansonsten durch die oben genannten Begrenzung steuerlich ins Leere gegangen“, so Schmidt.
Vergleich Risikolebensversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Noch mehr Verbrauchertipps?

Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Biallo-Newsletter!

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: colourbox.com ID:12018
Nach oben
Anzeige
Anzeige
PKV
Private Krankenversicherung
Mit dem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung können Sie viel Geld sparen und Ihre Versorgung verbessern. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.
Private Krankenversicherung
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: