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11.03.2015 09:42

Unfallversicherung Radeln immer gefährlicher

von Horst Peter Wickel Autor
Fahrradfahrer werden immer häufiger Opfer von Unfällen, vor allem Senioren sind betroffen. An die Verkehrsregeln sollten sich Radfahrer unbedingt halten, sonst ist auch der Führerschein fürs Auto in Gefahr.
Unfallversicherung Radeln immer gefährlicher
Radler sollten auch an den Versicherungsschutz denken
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr zwar mit rund 3.350 nahezu unverändert, aber vor allem die Zahl der tödlich verunglückten Fahrer von motorisierten Zweirädern und Fahrrädern ist deutlich um rund 35 Prozent gestiegen. Vor allem ältere Menschen ab 65 Jahre werden dabei sehr viel häufiger zum Opfer. So ist jeder sechste Radfahrer, der zu Schaden kam, älter als 65 Jahre und mehr als die Hälfte der tödlich Verletzten war über 65 Jahre.

Bei rund dreiviertel der Unfälle kollidieren die Radfahrer mit einem Auto, nur in einem Viertel der Fälle sind sie auch schuld daran. Aber es kommt auch zu Zusammenstößen und Unfällen mit anderen Radfahren und Fußgängern. Am meisten Angst haben die Bundesbürger nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Helvetia Versicherungen zwar vor einem Autounfall und vor Unfällen im eigenen Haushalt, aber 31 Prozent fürchten sich vor einem Unfall als Fußgänger im Straßenverkehr und 22 Prozent vor einem Fahrradunfall.
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Foto(s): Alexander Heimann /ddp Marcus Brandt/ddp

Gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht immer

Noch immer wiegen sich viele Radfahrer in trügerischer Sicherheit und verlassen sich auf die gesetzliche Unfallversicherung. Doch die zahlt nur, wenn sich ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeitsstätte oder ein Kind auf dem Weg zur Schule befindet. Für welche Schäden nicht die gesetzliche, sondern nur eine private Unfallversicherung aufkommt, weiß nach der Helvetia-Studie nicht einmal jeder Zweite.

Zwar hält jeder dritte Befragte eine private Unfallversicherung für wichtig, um die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern, aber nur eine Minderheit plant den Abschluss einer solchen Versicherung in den nächsten zwölf Monaten. Auch nach Meinung von Verbraucherschützern, beispielsweise vom Bund der Versicherten, sind private Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung für Radfahrer durchaus sinnvoll, zumal die Radfahrer ohnehin meistens nicht schuld an den Unfällen sind. Der Versicherungsschutz ist nur gefährdet, wenn der Radfahrer selbst vorsätzlich einen Versicherungsfall herbeiführt. Nach Angaben von BdV-Beraterin Bianca Boss können die Leistungen einer solchen Versicherung nur bei grober Fahrlässigkeit, zum Beispiel nach einem Unfall durch freihändiges Radeln gekürzt werden.
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Private Haftpflichtversicherung ein Muss

Zum absoluten Muss für Radfahrer gehört darüber hinaus eine private Haftpflichtversicherung, denn auch als eher schwacher Verkehrsteilnehmer können Radfahrer erhebliche Schäden verursachen. Ob das schlecht gesicherte Fahrrad umfällt und dabei zum Beispiel eine Schaufensterscheibe oder ein Auto beschädigt oder ob der Radfahrer durch sein Fehlverhalten andere Verkehrsteilnehmer zum Ausweichen oder Abbremsen mit teuren Unfallfolgen zwingt – der finanzielle Schaden kann erheblich sein.

Bußgeldern oder Geldstrafen

Fahrradfahrer können im Straßenverkehr durchaus eine Menge falsch machen – und sie müssen mit erheblichen Folgen in Form von Bußgeldern oder Geldstrafen rechnen.
Wie teuer das Fehlverhalten im Straßenverkehr für Radfahrer werden kann, können Interessenten unter Fahrrad Bussgeldkatalog erkennen. So müssen Radler, die ohne Licht unterwegs sind, mit 20 Euro Bußgeld rechnen, freihändiges Fahren kann mit fünf Euro und die Handynutzung auf dem Rad mit 25 Euro geahndet werden. Richtig teuer wird das Fahren über eine rote Ampel, vor allem, wenn es dabei zu einem Unfall oder einer Sachbeschädigung kommt. Wer betrunken mit dem Fahrrad unterwegs ist und mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut hat, muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Aber dabei bleibt es für Radfahrer in der Regel nicht. ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn warnt: „90 Prozent der erwachsenen Radfahrer haben auch einen Autoführerschein – deshalb gilt die Devise: Fahrrad-Verstöße sollte man nicht unterschätzen.“ So müssen Radfahrer, die betrunken mit mehr als 1,6 Promille unterwegs sind, mit drei Punkten im Flensburger Zentralregister rechnen. Zudem wird die Behörde einen medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangen und je nach Ergebnis die Fahrerlaubnis für Autos und Lkw entziehen.
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