Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Freitag, 30.09.2016 03:28 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Versicherungen > Unwetter "Elvira"
Artikel bewerten:
AAA
31.05.2016 14:04

Unwetter "Elvira" Was zahlt die Versicherung?

von
Am vergangenen Wochenende zog das Unwettertief "Elvira" über Deutschland, und verursachte schwere Schäden an Gebäuden und Kraftfahrzeugen. Was deckt die Versicherung ab?
Sturmtief
Hagel, Sturm und Blitz. Mit der richtigen Versicherung sind Sie gegen jedes Wetter gefeit.
Das Unwetter "Elvira" brachte Hagel und schwere Gewitter über unsere Republik und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Ist das Unwetter vorbei und die Aufräumarbeiten abgeschlossen, geht es darum, sich den Schaden ersetzen zu lassen. Wichtig: Manche Schäden können Sie sogar in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Wir haben für Sie die wichtigsten Versicherungen auf einen Blick aufgelistet:  

Gebäudeversicherung: Haus und Hof abgesichert

Werden die Ziegel vom Dach geweht, zerstört Feuer das Haus oder durchdringt Leitungswasser das Gemäuer, kommt die Gebäudeversicherung für den Schaden auf. Allerdings sollten Sie in jedem Fall die Versicherungsbedingungen genau durchlesen. Denn die Versicherer legen meist darin fest, erst ab einer Windstärke von acht und einer Windgeschwindigkeit von 63 Stundenkilometern für Schäden zu bezahlen.

Ist die sogenannte "gleitende Neuwertversicherung" in der Gebäudeversicherung inbegriffen, bezahlen die Versicherungen auch den Wiederaufbau des Gebäudes. Die Police sollte zusätzlich Kosten für Aufräumarbeiten übernehmen, genauso wie Rechnungen für einen auslaufenden Öltank, der das Grundwasser verseucht. Schäden durch natürliches Wasser wie Regen sind von der normalen Gebäudeversicherung nicht abgedeckt – dafür müssen Sie zusätzlich eine Elementarversicherung abschließen. Dann sind beispielsweise Schäden wie Hochwasser, Starkregen, große Schneelasten oder sogar Erdbeben abgesichert.

Die Bauleistungsversicherung für den Rohbau

Befindet sich Ihr Haus noch im Rohbau, ist es besonders sturmgefährdet. Mauern und Gerüste oder das herumliegende Material kann schwere Schäden davontragen. Da es das Haus noch nicht gibt, wird hier also noch keine Gebäudeversicherung benötigt, sondern eine Bauleistungsversicherung. Diese Versicherung kommt nicht nur für Schäden an zerstörten Bauteilen auf, sondern auf für die Handwerksleistungen, die nötig sind um den gleichen Bauzustand wie vor der Verwüstung herzustelle.

Die Hausratpolice für das Hab und Gut

Wenn ein Baum durch einen Sturm das Dach beschädigt und Regen die Einrichtung zerstört, übernimmt die Hausratversicherung die Kosten für die Wiederbeschaffung. Genauso wie Kosten für beschädigte Markisen, Musikinstrumente, Elektrogeräte oder Satellitenschüsseln – und zwar zum Neuwert.

Wertsachen wie Bargeld, Schmuck oder Kunstwerke werden meist nicht vollständig, sondern nur zum Teil, zum Beispiel mit 20 Prozent der Versicherungssumme, ersetzt. Wer also teure Gemälde, Antiquitäten oder Sammlungen in der Wohnung hat, sollte diese bei der Versicherung angeben und bei Bedarf eine Spezialversicherung dafür abschließen.

Schäden als "außergewöhnliche Belastung" beim Finanzamt geltend machen

Haben Hochwasser und Überschwemmungen Ihr Haus beschädigt, springt eine Elementarversicherung in der Wohngebäudeversicherung für den Schaden ein. Sollten Sie einen Selbstbehalt gewählt haben, um den Versicherungsbeitrag der Wohngebäudeversicherung niedrig zu halten, können die Kosten als "außergewöhnliche Belastung" in der Steuererklärung geltend machen.

Auch wer seine überflutete Immobilie vermietet hat, kann die Kosten für den Schaden vom Fiskus zurückfordern. Zahlt hingegen die Wohngebäudeversicherung einen Schadensersatz, wird gegengerechnet. Allerdings erkennt das Finanzamt die Kosten nicht zu 100 Prozent an, sondern kürzt den Satz um einen zumutbaren Eigenanteil. Dieser hängt vom Einkommen und der Anzahl der Familienmitglieder ab.

Was tun bei einem Schaden?

Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Als Geschädigter sollten Sie unbedingt mit dem Aufräumen warten und keine Reparaturarbeiten vornehmen, bevor ein Experte der Versicherung den Schaden begutachtet hat.

Der Versicherte ist lediglich dazu verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Kaputte Fenster dürfen zum Beispiel abgedichtet werden, um Regenwasser abzuhalten. Zudem helfen Fotos weiter, den Schaden zu dokumentieren. Kaputte Gegenstände sollten ebenfalls auf keinen Fall voreilig entsorgt werden.


Hier eine Auswahl an günstigen Wohngebäudeversicherungen:

Vergleich Wohngebäudeversicherung

  Anbieter Tarif Beitrag  
1 Degenia-casa-classic-T12 219,88 Euro weiter
2 Tarif Kompakt 232,76 Euro weiter
3 max-Wohngebaeude-Premium 234,67 Euro weiter
4 ConceptIF-BayH 252,39 Euro weiter
5 Tarif XL 242,30 Euro weiter
Einfamilienhaus in Großstadt, 120 qm, mit Elementarschäden, Bj. 2008, Wert 1914 19.200 Euro, Selbstbeteiligung bis 250 Euro, 1 Jahr Vertragslaufzeit, pro Anbieter nur 1 Tarif, Prämie pro Jahr.
Hier Ihren persönlichen Tarif Wohngebäudeversicherung berechnen
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Vasin Lee / Shutterstock.com ID:12407
Nach oben
Anzeige
Anzeige
PKV
Private Krankenversicherung
Mit dem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung können Sie viel Geld sparen und Ihre Versorgung verbessern. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.
Private Krankenversicherung
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: