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01.02.2015 10:29

Versicherungen im Winter Schnee, Eis und die Folgen

von Horst Peter Wickel Autor
In den kalten Winter-Monaten können Frost, Schnee und Eis erhebliche Schäden verursachen. Die finanziellen Folgen decken nur passende Versicherungen ab.
Versicherungen im Winter Schnee, Eis und die Folgen
Verletzt ein spitzer Eiszapfen einen Fußgänger, haftet der Hauseigentümer - oder seine Versicherung
Der Winter kann allerhand Schäden anrichten. Gut, wenn man über passende Versicherungen verfügt. Mit Frostschäden an Heizungs- oder Wasserrohrleitungen können sich Geschädigte an ihre Wohngebäudeversicherung wenden. Allerdings ist diese nur zuständig, wenn in der Versicherung auch Leitungswasserschäden eingeschlossen sind. Kommt es im Witner in Folge eines Frostschadens am Wasserrohr dazu, dass durch Wasseraustritt im Haushalt auch Möbel beschädigt werden, greift in der Regel die Hausratversicherung. Wer im Winter das Haus für ein paar Tage verlässt, hat die Pflicht, die Wohnräume ausreichend zu beheizen. In Gebäudeteilen, die nicht beheizt werden, müssen Rohre und Heizkörper entleert und die Wasserzufuhr unterbrochen werden. Mieter und Eigentümer müssen außerdem regelmäßig prüfen, ob die Heizungsanlage richtig funktioniert. Verletzt der Versicherungsnehmer diese Pflichten, die ihm seine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung vorschreibt, kann es sein, dass ihm grobe Fahrlässigkeit unterstellt wird und die Versicherung die Leistung kürzt oder ganz verweigert.
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Gebäudeversicherung nicht automatisch zuständig

Selbstverständlich können im Winter durch große Mengen Schnee auch Dächer, Wintergärten oder Garagen einstürzen. Hält das Dach den Schneedruck nicht aus, springt keineswegs automatisch die Gebäudeversicherung ein. Solche Schäden müssen Hausbesitzer durch eine zusätzliche Versicherung für Elementarschäden absichern, die auch für die Folgen von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen zahlt.

Wann für Eiszapfen-Schäden die Versicherung aufkommt

Eine weitere Gefahr im Winter besteht durch rutschende Schneebretter oder große, spitze Eiszapfen, die von Hausdächern oder Vorsprüngen stürzen. Wird dabei ein Mensch verletzt oder ein Auto verbeult und trifft den Verantwortlichen dafür eine Schuld, kommt dafür bei Einfamilienhäusern, die der Eigentümer selbst bewohnt, dessen private Haftpflichtversicherung auf. Bei vermieteten Gebäuden übernimmt die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung den Schaden. Um die Risiken für Passanten zu senken, können Hausbesitzer Schneefanggitter oder Eishalter anbringen, in schneereichen Regionen sind solche Sicherheitsvorkehrungen sogar Pflicht. Je nach Gemeinde gelten hier unterschiedliche Regelungen, die auch an örtliche Gegebenheiten, wie zum Beispiel die Witterungslage oder den Neigungsgrad des Daches, gekoppelt sein können. „Besonders heikel wird es, wenn Tauwetter oder Regen auf starke Schneefälle folgen“, warnen Experten der Ergo-Versicherungsgruppe. Bei solch einer Wetterlage ist es ratsam, umgehend Warnschilder aufzustellen; bei akuter Gefahr kann sogar eine Sperrung der Straße nötig sein.
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Nicht selbst aufs Dach

Gegebenenfalls kommen Hauseigentümer auch nicht umhin, den Schnee auf eigene Kosten vom Dach räumen zu lassen. Von Selbsthilfe raten die Ergo-Experten dabei unbedingt ab: „Besser und sicherer ist es, damit einen Profi zu beauftragen, etwa die Feuerwehr oder einen Dachdecker. Niemals sollten Laien selbst auf ein vereistes Dach steigen, um dort Schnee zu schippen.“
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Im Winter Räum- und Streupflichtenverteilung beachten

Wenn Schnee und Eis die Gehwege vor Haus oder Grundstück in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln, müssen Immobilienbesitzer tätig werden. Zwar sind eigentlich die Städte und Gemeinden für die Streu- und Räumpflichten verantwortlich, aber in Ortssatzungen wird diese Verpflichtung in der Regel auf Eigentümer und Vermieter übertragen. Zwar folgt jede Gemeinde im Detail ihren eigenen Regeln, aber generell gilt, dass die Wege von 7 bis 20 Uhr gefahrlos begehbar sein müssen. Dazu ist es nicht zwingend notwendig, den ganzen Bürgersteig von Schnee zu befreien. Als ausreichend gilt ein im Schnitt etwa ein bis anderthalb Meter breiter Streifen. Eigentümer können die Räum- und Streupflicht durch eine Klausel im Mietvertrag auf ihre Mieter übertragen, allerdings bleibt es Aufgabe des Vermieters zu prüfen, ob die Mieter ihrer Pflicht auch tatsächlich nachkommen. Falls der Hausbesitzer seine Winter-Pflichten versäumt hat, drohen ihm Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen, wenn es zu Unfällen kommt. Schutz vor den finanziellen Folgen solcher Unfälle bietet eine Haftpflichtversicherung. Wer als Eigentümer oder Mieter in einem Einfamilienhaus lebt, ist mit einer Privat-Haftpflichtversicherung abgesichert, Besitzer von Mehrfamilienhäusern dagegen brauchen eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.

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