Bitcoin: 85 Millionen Euro für den Müll

Kryptowährung Bitcoin: 85 Millionen Euro für den Müll

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
06.12.2017
Auf einen Blick
  • Waliser Informatiker wirft Festplatte mit 7.500 Bitcoins weg.

  • Die Kommune verweigert eine Untersuchung der Mülldeponie.
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Was eigentlich so belanglos anfängt, ist an Tragik kaum zu überbieten. Ein Informatiker aus Wales warf 2013 seine Festplatte weg. Doch auf dieser waren aus heutiger Sicht regelrechte Schätze gespeichert. Darauf befanden sich nämlich 7.500 Bitcoins. Besessen soll er sie Berichten zufolge bereits 2009 haben, also als die Notierungen noch äußerst niedrig waren. Heute ist ein Bitcoin mehr als 11.000 Euro wert. Wenn der Informatiker seine Bestände heute auflösen könnte, wäre er mit einem Schlag rund 85 Millionen Euro schwer. Irgendwo auf einer Müllkippe in der walisischen Stadt Newport soll der Schatz liegen.

Der Computerfreak aus der Nähe der Hauptstadt Cardiff soll 2009 mit dem Mining, also dem Schürfen neuer Bitcoins, begonnen haben. Damals reichte dafür ein handelsüblicher Prozessor aus. Und die Belohnung für jeden eingetragenen Block lag bei 50 Bitcoins. Nach einem Umzug ist die kostbare Festplatte auf dem Wertstoffhof gelandet.

Zu gerne würde der Waliser nun die Mülldeponie umgraben und seine Festplatte aufspüren. Bereits mehrfach habe er nach Informationen von Wales Online bei der Kommune angefragt. Das wurde ihm aber stets verwehrt. Entsprechend aufwändige Ausgrabungen seien finanziell und aus Gründen des Umweltschutzes nicht möglich. Außerdem sei die Festplatte wahrscheinlich ohnehin nicht mehr brauchbar.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de