Rekordausschüttung bei Dividendenfonds

Aktienfonds Rekordausschüttung bei Dividendenfonds

Ines Baur
von Ines Baur
18.09.2017
Auf einen Blick
  • Fondssparer haben Grund zur Freude. Unternehmen schütten im zweiten Quartal über 374 Milliarden Euro Gewinne aus!
  • Wer hier mitspielen möchte, sollte auf klassische Dividendenfonds setzen.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Dividenden sind der neue Zins – so schallt es angesichts der anhaltenden Zinsflaute aus vielen Medien. Betrachtet man die Höhe der Unternehmensausschüttungen, scheint daran ein Fünkchen Wahrheit. Immerhin 374 Milliarden Euro beträgt die Rekordsumme, die die weltweit 1.200 größten Unternehmen im zweiten Quartal 2017 an Dividende ausgeschüttet haben. Das entspricht einer Steigerung von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet der Fondsinformationsdienst FWW.

Das gut laufende globale Wirtschaftswachstum wirkt sich positiv auf die Unternehmensgewinne aus. Fast alle Branchen konnten ihre Ausschüttungen steigern, lediglich die Telekommunikationskonzerne stagnierten. Geographisch gesehen ging es besonders in Nordamerika und Europa (sechs Prozent Dividendenwachstum) und Deutschland (7,5 Prozent) aufwärts.

Lesen Sie auch: Vorsicht bei ausländischer Quellensteuer

So können Sie an Dividenden teilhaben

Um an Dividendenausschüttungen teilzuhaben, müssen Anleger nicht unbedingt Einzelaktien eines Unternehmens kaufen. Das ist ziemlich riskant. Risikoärmer sind Aktienfonds, die sich auf dividendenstarke Unternehmen spezialisiert haben. Sogenannte Dividendenfonds halten eine Vielzahl von Unternehmensbeteiligungen in ihrem Portfolio. Damit profitieren Sparer ohne Nervenkitzel von den aktuell sehr hohen Unternehmensgewinnen. Die folgenden Fonds legten zuletzt eine überzeugende Performance hin:

First Private Euro Dividenden Staufer-Fonds
Der 220 Millionen Euro schwere Aktienfonds erzielte in den vergangenen fünf Jahren eine Wertentwicklung von gut 103 Prozent. Frankreich und Deutschland bestimmen das Portfolio. Hauptbranchen sind: Finanzdienstleistungen, Industrie und Konsumgüter. Bekannte Namen wie Deutsche Post, Freenet oder Renault treten in der Liste auf. Titel wählen die Manager nach niedriger Börsenbewertung und hoher Dividendenrendite aus.

DWS Top Dividende
Viele Jahre Lieblingskind der deutschen Anleger, hat der DWS im laufenden Jahr ein leichtes Minus hingelegt. Auf fünf Jahre gesehen, liegt die Wertentwicklung aber bei fast 54 Prozent. Größtenteils setzt sich das Portfolio aus Unternehmen der USA, Deutschland und Schweiz zusammen. Bevorzugte Branchen sind Konsumgüter, Telekommunikation und Gesundheit.

KBC Equity High Dividend North America
Über 75 Prozent Zuwachs verzeichnet der KBC Equity High Dividend North America. Wie schon der Name sagt, investiert der Fonds vorrangig in Unternehmen, die in Nordamerika ansässig sind. Zu den Top-Branchen zählen Informationstechnologie, Finanzen, Konsumgüter und Gesundheitssektor.

DPAM Invest Real Estate Europe Dividend-Fonds
94 Prozent in fünf Jahren – mit dieser Wertentwicklung glänzt der 188 Millionen Euro starke Fond. Die Anlagen konzentrieren sich auf dividendenstarke Unternehmen im europäischen Immobiliensektor. Die Euro Länder Frankreich, Deutschland, Belgien und Großbritannien überwiegen im Portfolio.

Wenn Sie über neueste Fondskurse und zusätzliche News informiert werden möchten, dann abonnieren Sie doch einfach unseren kostenlosen Newsletter.

Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein
Ihre Meinung ist uns wichtig
Ines Baur
Ines Baur
Autorin
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de