Fondsinvestments Nordeuropa

Skandinavische Aktienfonds: Stark in frostigen Börsenzeiten

22.01.2019
Auf einen Blick
  • Die Konjunktur Nordeuropas ist gekennzeichnet von hervorragenden Wirtschaftsdaten und bestens positionierten Unternehmen.

  • Neben Rohstoffen wie Öl und Gas bietet Skandinavien zunehmend High-Tech-Investoren gute Anlagechancen.

  • Mit skandinavischen Aktienfonds können Investoren an den guten wirtschaftlichen Perspektiven Nordeuropas partizipieren.
Skandinavien bietet gute Perspektiven für Anleger: Der kühle Norden lockt mit steigender Konjunktur und vielversprechenden High-Tech-Investments.
Onyx9 / Shutterstock.com

Obwohl Skandinavien insgesamt unter Experten aus verschiedenen Gründen als aussichtsreicher Anlageschwerpunkt gilt, wird die Region von den meisten Investoren außer Acht gelassen. Sicherlich etwas zu Unrecht, wie die starken Daten zahlreicher Unternehmen aus den Staaten im Norden Europas beweisen. Daher sollten Investoren durchaus einmal einen Blick auf die derzeit besten Aktienfonds Skandinaviens werfen.

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Skandinavien punktet mit erfreulichen Perspektiven

Länder wie Dänemark, Schweden und Norwegen zeichnen sich durch eine relativ geringe Arbeitslosigkeit, leistungsstarke Unternehmen und Außenhandelsüberschüsse aus. Beispiel Schweden: Seit 2013 liegt das Wirtschaftswachstum des Landes deutlich über dem von Deutschland. Die Outperformance dürfte in den nächsten Jahren anhalten.

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Ein Vorteil Skandinaviens sind in erster Linie die reichen Öl- und Gasvorkommen in der Region. Das norwegische Unternehmen Equinor (vormals Statoil) etwa zählt zu den größten börsennotierten Ölkonzernen der Welt. Aber auch abseits des Rohstoffbereichs – etwa auf dem Technologiesektor – verzeichnen nordeuropäische Unternehmen, aufgrund der guten Bildung und Ausbildung der dort lebenden Menschen, große Erfolge. Zu nennen wären hier zum Beispiel der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas oder der schwedische Autobauer Volvo.

Insgesamt bietet Skandinavien eine Reihe von aussichtsreichen Möglichkeiten, sein Geld zu investieren. Mit einer Bündelung der Geldanlage in Form eines Aktienfonds können Anleger ihr Risiko streuen.

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Beispiele für in Deutschland verfügbare Aktienfonds mit dem Fokus Skandinavien:

Fonds

ISIN / WKN

Anlageschwerpunkt

Entwicklung
1 Jahr

Entwicklung
3 Jahre

Entwicklung
5 Jahre

Nordea 1 - Norwegian Equity Fund BP-EUR

 

LU0173784223/ 358491

Wertpapiere von Unternehmen, die ihren Sitz in Norwegen haben

-8,45%

59,86%

31,47%

Jyske Invest Danish Equities

DK0016260789/
A0B72Y

Portfolio aus dänischen Aktien

-4,91% in Originalwährung dänische Kronen

-5,13% auf Euro-Basis

23,12% in Originalwährung dänische Kronen

23,09% auf Euro-Basis

 

63,25% in Originalwährung Dänische Kronen

63,19% auf Euro-Basis

Nordea 1 - Nordic Equity Small Cap Fund AP - EUR

 

LU0878594877/
A1H73Y

kleine bis mittelgroße Unternehmen aus nordeuropäischen Ländern

-9,09%

36,78%

59,82%

Parvest Equity Nordic Small
Cap C

 

LU0950372838/ A1XBVD

Aktien von nordeuropäischen Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung

-5,11%

39,08%

-

Quelle: Fondsdiscount.de / eigene Recherche; Performance zum Stichtag 18. Januar 2019.

Das in Deutschland erhältliche Angebot an ETFs mit Schwerpunkt Skandinavien ist eher begrenzt. Neben einem Indexfonds von Amundi, der erst seit Frühjahr 2018 verfügbar ist, bietet sich nur ein Produkt von Xtrackers an:

ETF

ISIN / WKN

Benchmark

Entwicklung
1 Jahr

Entwicklung
3 Jahre

Entwicklung
5 Jahre

Xtrackers MSCI Nordic UCITS ETF 1D

IE00B9MRHC27/ A1T791

Der Fonds bildet die Rendite des MSCI Nordic Total Return Net Index ab

 

-5,71%

19,78%

28,68%

Quelle: Fondsdiscount.de / eigene Recherche; Performance zum Stichtag 17. Januar 2019.

Biallo-Tipp

Aktienfonds und ETFs mit dem Schwerpunkt auf skandinavische Unternehmen sind aufgrund ihrer Robustheit vor allem in unsicheren Börsenzeiten wie zuletzt als Beimischung interessant. Natürlich können sich solche Fonds einer allgemeinen Börsenschwäche nicht komplett entziehen. Im Vergleich zu Fonds aus großen Industrienationen können sie die Verluste aber zumindest eindämmen. 
Wer seine Geldanlage nicht komplett selbst gestalten will oder kann, für den sind die sogenannten Robo-Advisor eine geeignete Alternative. Hier gibt es die die Vermögensverwaltung inklusive Depot- und Kontoführung bereits für deutlich unter einem Prozent pro Jahr. Beim Anbieter Investify etwa können Anleger auch das Themeninvestment "Nordlichter" wählen und so an der Entwicklung der skandinavischen Aktienmärkte partizipieren.



  Peter Hermann


 
 
 
 
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