"Waren Buffett hat mich mit seiner Anlagestrategie sehr inspiriert"

Simon Rolfes im Gespräch über Geld "Waren Buffett hat mich mit seiner Anlagestrategie sehr inspiriert"

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
11.02.2017
Auf einen Blick
  • Für den ehemaligen Fußball-Profi von Bayer Leverkusen Simon Rolfes ist Geldanlage ein wichtiges Thema.

  • Der Ex-Nationalspieler spricht im Biallo-Interview über Geld.
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„Ein Super-Profi - einer der besten, die ich je trainierte habe“, sagte Jupp Heynckes über Fußball-Profi Simon Rolfes. Der heute 35-Jährige beendete im Sommer 2015 seine Spielerkarriere. Die längste Zeit seiner aktiven Zeit verbrachte er bei Bayer Leverkusen. Für die Werkself lief er ab 2005 insgesamt 288 Mal auf, 41 Tore. Der „Sechser“ hat sich schnell als Führungsspieler etabliert. 2007 hatte ihn dann Bundestrainer Joachim Löw erstmals in der Nationalmannschaft berücksichtigt. Dort tat er sich zwar schwerer als im Verein, aber auf 26 Einsäte kam er dennoch. Verletzungen aber auch das Überangebot an guten Mittelfeldspielern erschwerten es dem Leverkusener, sich dauerhaft im Nationaltrikot durchzusetzen. Im Verein ist er aber offiziell eine Legende. Bayer Leverkusen ernannte ihn zum Ehrenspielführer – ein Ruhm, der bisher nur Ulf Kisten, Carsten Ramelow und Bernd Schneider zu Teil wurde.

Der Geldanleger Simon Rolfes

Was jedoch viele nicht wissen: Simon Rolfes war nicht nur Jahre lang ein Fußball-Profi, auch bei den Finanzen ist er ein Profi. Das Thema Geldanlage begleitet ihn seit seiner Jugend. Biallo hat mit dem ehemaligen Fußballstar über Geld gesprochen.

Biallo.de: Herr Rolfes, wissen Sie noch wie Sie Ihr erstes Spielergehalt angelegt haben?

Rolfes: Mein erstes Spielergehalt habe ich in meine erste Wohnungseinrichtung investiert.

Biallo.de: Wie hat man sich das Verhältnis der Spieler zu Geld vorzustellen? Ist Geldanlage auch ein Thema in der Kabine oder im Mannschaftsbus?

Rolfes: Vereinzelt ist das schon ein Thema. Grundsätzlich ist das Interesse an Geldanlage bei den Fußballern wie in weiten Teilen der Gesellschaft auch eher gering.

Biallo.de: Das ist bei Ihnen anders. Wie ist Ihre Anlagestrategie?

Rolfes: Waren Buffett hat mich mit seiner Anlagestrategie sehr inspiriert. Seine Grundsätze bilden auch das Gerüst meiner Anlagestrategie (Anmkerkung der Redaktion: Waren Buffett gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Er investiert vereinfacht gesagt hauptsächlich in Qualitätsunternehmen mit günstiger Bewertung).

Biallo.de: Immer wieder hört man von ehemaligen Spielern, die Pleite sind. Was raten Sie jungen Spielern, wenn es um Geld geht?

Rolfes: Junge Spieler sollten sich gut beraten lassen und nur das machen was sie auch verstehen. Gleichzeitig sollten sie ihr Anlagekonto vom Ausgabenkonto trennen. Das hilft viel schneller einen Überblick über die Ausgaben zu bekommen.

Biallo.de: Was machen Sie eigentlich heute - also nach Ihrer Spielerkariere - beruflich?

Rolfes: Ich habe meine eigene Firma Rolfes & Elsässer – The Career Company gegründet, in der wir insbesondere Fußballspieler sportlich und finanziell betreuen. Damit sie ihren Traum von der Profikarriere verwirklichen können und auch im finanziellen Bereich auf stabilen Beinen stehen.

Biallo.de: Herr Rolfes, vielen Dank für das Gespräch.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de