Wird Bitcoin verboten?

Kryptowahn Wird Bitcoin verboten?

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
30.11.2017
Auf einen Blick
  • Nach einem neuerlichen Allzeithoch sackt der Bitcoin-Kurs um 20 Prozent ab.

  • Experten warnen vor der Kryptowährungen, ein US-Ökonom fordert sogar ein Verbot.
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Der Bitcoin rast von einem Rekordstand zum nächsten. Die Cyberwährung hat erneut eine rasanten Spurt hingelegt. Damit hatte sich der Wert gegenüber Jahresanfang zwischenzeitlich nahezu verzwölffacht. Doch es geht auch immer wieder rasant nach unten. Am Mittwoch Abend sackte der Kurs innerhalb weniger Stunden um satte 20 Prozent ab. Wirtschaftsexperten warnen Privatanleger, Bitcoin als Geldanlage zu sehen. Selbst Investment-Guru Warren Buffett hält nicht viel von der Kryptowährung. Der US-Ökonom Joseph Stitglitz ist da noch radikaler. Nach seiner Auffassung sollte der Gesetzgeber gegen den Bitcoin vorgehen. Denn er erfülle keinerlei sinnvolle soziale Funktion.

Bankenaufsicht warnt vor Bitcoin

Aber auch hierzulande kommt Gegenwind für die scheinbar unendliche Erfolgsgeschichte. "Es tummeln sich auch Spekulanten und windige Geschäftemacher am Markt", sagt Elisabeth Roegele, Chefin der Wertpapieraufsicht der Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Das unterstütze die massiven Kursschwankungen. Die Expertin mahnt auch an, dass sich nicht jede Kryptowährung durchsetzen wird. Im Zweifel drohe dadurch in vielen Fällen der Totalverlust.

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Wie kann ich in Bitcoin investieren?

Es gibt eine Vielzahl mehr oder weniger vertrauensvoller Plattformen. Als seriös gelten beispielsweise Bitcoin.de oder Bitstamp. Dort muss ein neuer Nutzer seine Identität nachweisen. Im Wallet verwahren Sie dann Ihre Bitcoins. Solche Plattformen sind aber bei weitem nicht so abgesichert wie Einlagen bei einer Bank.

Wer lieber auf die konservative Welt der Bankgeschäfte setzt, kann aber dennoch eins zu eins in Bitcoin investieren. Möglich macht das ein Zertifikat von Vontobel (ISIN: DE000VN5MJG9). Doch was passiert mit dem Zertifikat im Falle eines Verbots? "Das wird kaum über Nacht kommen. Man müsste sehen in welchen Ländern das eintreten würde. Je nachdem hätte es einen Einfluss auf den Kurs", sagt ein Vontobel-Sprecher. Wer ein solches Bitcoin-Zertifikat hält, sollte ohnehin mit Stop-Loss-Limits arbeiten. Wichtig: Bei diesen enormen Schwankungen sollte dies aber nicht zu knapp unterhalb des aktuellen Kurses liegen.

Eine andere Option, über das klassische Wertpapierdepot am Bitcoin teilzuhaben, ist die Aktie der Bitcoin Group. Auf Jahressicht steht derzeit ein Plus von 1.000 Prozent. Allerdings müssen sich Aktionäre hier auf extreme Kursschwankungen einstellen.

Biallo-Tipp

Die genannten Produkte stellen keine Kaufempfehlung dar. Bitcoin ist und bleibt eine höchstspekulative Angelegenheit. Wer sich etwas mehr Würze wünscht, sollte sich einen soliden ETF suchen. Konservative Sparer setzten auf Tages- oder Festgeld. Schließlich sind diese Anlageprodukte geschützt durch die Einlagensicherung.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de