Produktcheck Autokredit Bank of Scotland

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
01.01.2017
Auf einen Blick
Vertrauen seit 1695, heißt es bei der Bank of Scotland. Das Geldhaus hat eine lange Geschichte. Ist der dazu relativ junge Autokredit der Schotten auch ohne Tradition gut?
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Merkmale

Der Zinssatz hängt nicht von der Laufzeit, sondern von der Bonität des Kunden ab. Das bedeutet, je finanzstärker ein Kreditinteressent ist, desto niedriger ist der Zinssatz. Der effektive Jahreszins beträgt im besten Fall 2,49 Prozent, im ungünstigsten Fall 4,30 Prozent. Die Bank gibt aber an, dass mindestens zwei Drittel der Kunden einen effektiven Jahreszins von 2,90 Prozent erhalten. Die möglichen Kreditlaufzeiten betragen 24 bis 84 Monate. Für den Autokredit fallen keine Bearbeitungsgebühren an. Wer einen Neu- oder Gebrauchtwagen kaufen möchte, kann sich bei der Bank of Scotland 3.000 bis maximal 50.000 Euro leihen.

Stärken

Die Zinssätze der seit 2008 in Deutschland vertretenen Bank sind durchaus attraktiv. Zwei Drittel aller Kunden erhalten einen effektiven Zins von 2,90 Prozent. Kunden können ihr Schulden auch früher gebührenfrei zurückzahlen. Damit zählt die Bank of Scotland zu den Spitzenanbietern. Die Konditionen zählen seit Markteintritt konstant zu den besten. Das Angebot hat sich etabliert.

Schwächen

Das Autokreditangebot der Berliner mit schottischen Wurzeln ist bonitätsabhängig. Im schlechtesten Fall müssten Kreditnehmer effektive 4,30 Prozent an Zinsen aufbringen – das geht vereinzelt günstiger.

Wettbewerber

Kunden mit soliden Einkommensverhältnissen sind bei der Bank of Scotland in besten Händen. Wer hingegen weniger Geld zur Verfügung hat oder bereits verschuldet ist, bekommt etwa bei ING-Diba, DKB oder dem ADAC noch etwas bessere Konditionen.

Fazit

Die Zinskonditionen überzeugen. Aber nicht nur das: Auch die Nebenbedingungen, etwa das gebührenfreie Zurückzahlen des Kredits, sind gut. Das Angebot hat sich wirklich bewährt.

Bewertung
Autokredit Bank of Scotland
Zinsen (70 Prozent) Zinshöhe (80%) 5 Zinsstabilität (20%) 4 4.8
Nebenbedingungen (20 Prozent) Nettokreditbetrag (50%) 3 Bearbeitungsgebühren (25%) 5 Vorfälligkeitsentschädigung/Sondertilgung (25%) 5 4.0
Service (10 Prozent) Kreditvergabe-Prozess (100%) 3 3.0
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.5
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de