Die Masche mit dem Eigenbedarf

Immobilien-Verkauf Die Masche mit dem Eigenbedarf

07.03.2017
Auf einen Blick

Leerstehende Immobilien erzielen häufig einen höheren Verkaufspreis. Mieter wehren sich gegen möglicherweise vorgetäuschten Eigenbedarf.

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Eine bezugsfreie Wohnung bringt häufig mehr Geld beim Immobilienverkauf als eine vermietete. Ein vorgetäuschter Eigenbedarf kann dem Eigentümer aber teuer zu stehen kommen. Der Vermieter eines Wohnhauses hatte den Mietern mit der Begründung gekündigt, dass er das Haus für seinen Neffen benötige und er daher Eigenbedarf geltend mache. Nach dem Auszug der Mieter zog dieser auch ein. Doch bereits wenige Monate später stand die Immobilie zum Verkauf. Daraufhin gingen die Mieter auf die Barrikaden und zogen bis zum Bundesgerichtshof. Der Vermieter habe bereits vorher gewusst, dass er verkaufen wird. Darauf wiesen Inserate hin. Damit sei der Eigenbedarf bloß vorgetäuscht. Die Mieter verklagten schließlich ihren ehemaligen Vermieter auf 60.000 Euro Schadenersatz (VIII ZR 214/15). Da jedoch noch nicht alle Fakten ermittelt waren, verwies der BGH den Streitfall an das Landgericht zurück.

(tb)

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de