Baugeld bleibt günstig

Kommentar Baugeld bleibt günstig

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
15.02.2017
Auf einen Blick
  • Die Zinsen für Baudarlehen bleiben voraussichtlich im Keller.

  • Mit zwei Produkten können sich künftige Immobilienkäufer das niedrige Zinsniveau sichern.
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Auch in den nächsten Monaten wird es für Häuslebauer und Wohnungskäufer weiterhin günstiges Baugeld geben. Warum ist das so? Das niedrige Zinsniveau ist eng verbunden mit den massiven Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihrem Chef Mario Draghi. Er und die anderen EZB-Entscheidungsträger halten eisern an ihrem Kurs fest. Mehr noch: „Eine Drosselung der Wertpapierkäufe war kein Thema im letzten EZB-Sitzungsprotokoll, ein Signal, dass ein baldiges Ende des Kaufprogramms nicht zu erwarten ist“, resümiert die DZ Bank in einem Bericht. Erst wenn Diskussionen über einen Ausstieg aus dem Programm entflammen, ist mit steigenden Zinsen auf breiter Flur zu rechnen.

Überstürzen Sie Ihre Entscheidung also nicht. Die Zinsen werden voraussichtlich auch in drei oder vier Monaten noch angenehm niedrig sein. Wer erst in einigen Jahren den Wunsch der eigenen Immobilie wahr werden lassen möchte, sollte einen Bausparer oder ein Forward-Darlehen in Betracht ziehen. Beides sind Möglichkeiten, sich günstige Zinsen für die Zukunft zu sichern.

So geht die Zinssicherung

Bei beiden Produkten müssen Verbraucher aber eines wissen: Es fallen Gebühren an – und nicht zu knapp. Beim Bausparer wird neben einer jährlichen Kontoführungsgebühr von ein paar Euro beim Abschluss eine Gebühr in Höhe von einem Prozent der Bausparsumme fällig.

Mit einem sogenannten Forward-Darlehen können Sie sich ebenfalls das aktuell günstige Zinsniveau sichern. Doch Vorsicht: Je länger Sie sich zinsgünstiges Baugeld sichern, desto höhere Zinsaufschläge werden fällig. Solide Anbieter sind hier etwa Allianz, Degussa Bank oder Hypovereinsbank.

Sie haben den umgekehrten Fall?

Das heißt, Sie möchten eine finanzierte Immobilie verkaufen. Dann sollten Sie vorsichtig sein, denn es droht die Kostenfalle in Form der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Beherzigen Sie hier die Ratschläge von Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen.

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
 
1.
643,33
1,37%
2.
645,00
1,38%
3.
658,33
1,49%
Betrag 200.000 €, Laufzeit 15 Jahre, Beleihung 60 %
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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de