Preisindex zeigt steil nach oben

Immobilien Preisindex zeigt steil nach oben

Manfred Fischer
von Manfred Fischer
01.02.2017
Auf einen Blick
  • Die Immobilienpreise sind laut Bulwiengesa-Index im Schnitt um 4,2 Prozent gestiegen.
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Das Dutzend ist voll. Seit zwölf Jahren weist der Immobilienpreis-Index der Beratungsfirma Bulwiengesa nach oben. Und die Kurve ist den vergangenen fünf Jahren steiler geworden. Die Daten, die auch die Deutsche Bundesbank für die Berechnung von Preisindizes heranzieht, spiegeln einen starken Anstieg bei Wohnimmobilien wider.

So stieg der Teilindex für den Wohnungsmarkt im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent. 2015 betrug der Zuwachs 4,8 Prozent. Seit dem Jahr 2011 kletterte der Index stets um rund 5 Prozent. Nach Einschätzung der Marktanalysten "ist Betongold noch immer ein flächendeckender Trend".

Deutliche Unterschiede ergaben sich zwischen Metropolen und kleineren Städten. In Städten wie München, Hamburg oder Berlin, sogenannten A-Städten, nahmen die Kaufpreise für Neubau-Reihenhäuser laut Studie um 8,8 Prozent zu. In D-Kommunen wuchsen sie um 5,5 Prozent. Anders dagegen die Entwicklung der Preise für Eigentumswohnungen, das größte Plus errechnete sich mit 7,9 Prozent für D-Städte.

Schere zwischen Inflationsrate und Preisanstieg

Nicht so stark ausgeprägt ist der Trend bei Gewerbeimmobilien. Der Teilindex legte im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent zu. Nach oben getrieben wurde der Index vor allem durch steigende Büromieten und Gewerbegrundstückspreise in A-Städten.

Lese-Tipp

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht Anzeichen für eine negative Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. Lesen Sie: "Banker stufen Immobiliensektor herab"

Für das laufenden Jahr prognostizieren die Marktanalysten weiter steigende Preise. "Die Schere zwischen Immobilienpreiszuwachs und Inflationsrate bleibt geöffnet." Die Niedrigzinspolitik führe nach wie vor zu einer "Verknappung renditeträchtiger Anlageformen", heißt es.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de