Baufinanzierung in Köln

Immobilienkauf Baufinanzierung in Köln

Horst Biallo
von Horst Biallo
06.11.2018
Auf einen Blick
  • Die Zahl der Baugenehmigungen liegt deutlich unter derjenigen des kleineren Düsseldorf.

  • Alt- und Neustadt sind besonders teuer. In Chorweiler gibt es noch Mieten unter sieben Euro pro Quadratmeter.
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Der Immobilienmarkt in Köln

Die Stadt am Rhein als einer der bedeutendsten Medienstandorte Deutschlands und als größte Stadt Nordrhein-Westfalens ist seit Jahren ein begehrter Wohnort. Die viel zu geringe Anzahl an Baugenehmigungen kollidiert mit dem enormen Zuzug.

Eigentlich müssten pro Jahr rund 6.000 Wohnungen neu gebaut werden. 2017 waren es aber beispielsweise nur 2.400. Im ersten Halbjahr 2017 wurden nicht einmal 1.400 Wohnungen neu genehmigt. Das sind fast 40 Prozent weniger als im nördlich gelegenen Düsseldorf. Und dies, obwohl dort nur 650.000 Menschen leben und nicht gut eine Million wie in Köln.

Die Kaufpreisentwicklung in Köln

Die Kölner Citylagen haben bei Wohnimmobilien die höchsten Preise. Das gilt vor allem für die linksrheinisch gelegenen Viertel wie die Alt- und Neustadt. Hier wie im rechtsrheinisch gelegenen Stadtteil Deutz waren in den letzten Jahren auch die stärksten Preissteigerungen zu beobachten.

Tendenziell sind die rechtsrheinisch gelegenen Stadtteile aber günstiger als die auf der anderen Stromseite. In Köln ist mehr als in anderen deutschen Städten eine starke Bevölkerungsfluktuation zu beobachten, was dem Medienstandort geschuldet sein könnte. Diese Entwicklung hat sich auch auf die Preise von Ein- und Zweifamilienhäuser steigernd ausgewirkt.

Rund ein Fünftel der Wohnimmobilien in der Stadt sind solche Immobilien. Experten rechnen nicht damit, dass diese Entwicklung gestoppt werden könnte. Preistreibend in Köln wirkt der Mangel an Baugrundstücken. Deren Preise zogen 2017 in der Domstadt um knapp 20 Prozent an.

Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Köln errichten will, zahlt mittlerweile rund 6.000 Euro pro Quadratmeter, also mehr als in Düsseldorf zu berappen sind.

Sieht man sich die Quadratmeterpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen an, so zahlt man im Schnitt gut 4.000 Euro in diesen Stadtteilen:

  • Lindenthal
  • Altstadt
  • Neustadt
  • Klettenberg
  • Sülz

Nur die Hälfte davon zahlen Interessenten in:

  • Widdersdorf
  • Chorweiler
  • Vingst
  • Brück

Mietpreisentwicklung in Köln

Die Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Leute, die nach einer Mietwohnung suchen, müssen nun wesentlich mehr ausgeben als noch vor wenigen Jahren.

Nach einer Auswertung von entsprechenden Anzeigen kommt das Immobilienportal Immowelt zum Schluss, dass die Mieten in Köln in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent gestiegen sind. Heute bezahlt man in Köln für eine Mietwohnung im Schnitt knapp elf Euro pro Quadratmeter. 2008 waren es nur 8,20 Euro.

Vier Stadtteile sind mit über zwölf Euro pro Quadratmeter besonders teuer. Das sind:

  • Altstadt
  • Neustadt Nord und Süd
  • Lindenthal
  • Sülz

In den meisten Stadtteilen liegt die durchschnittliche Miete heute zwischen neun und zehn Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Preissteigerungsraten gab es in den letzten Jahren in den Vierteln, die der Innenstadt am nächsten liegen. Weiß, Raderthal und Mülheim rangieren knapp unter zehn Euro.

Knapp unter neun Euro je Quadratmeter kosten die Wohnungen im Schnitt in Buchheim, Auweiler, Merheim und Pesch.

Mietwohnungen zum Preis unter acht Euro pro Quadratmeter gibt es zwar auch noch. Aber dann nur in den entfernteren Stadtteilen, die nicht so beliebt sind:

  • Libur
  • Seeberg
  • Roggendorf
  • Finkenberg
  • Chorweiler

In Chorweiler findet man sogar noch Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis unter sieben Euro.

Baufinanzierungen in Köln

Die Bankendichte ist mindestens genauso groß wie in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Neben den rein regionalen Geldhäusern sind auch Deutschlands große Geldhäuser mit einigen Niederlassungen vertreten.

Banken mit Beratung vor Ort

In der Domstadt ist die Sparkasse Köln Bonn die klare Nummer 1. Sie ist bundesweit die drittgrößte nach der Hamburger und der Berliner Sparkasse. Sie unterhält in beiden Städten am Rhein zusammen gut 130 Niederlassungen. Die Volksbank Köln-Bonn kommt auf 55 Geschäftsstellen und hat zudem 39 Selbstbedienungsstandorte. Das ist noch viel im Vergleich zur Hypovereinsbank, die nur eine Filiale (Unter Sachsenhausen 37) vorzuweisen hat.

Die Commerzbank kommt immerhin auf 18 und die Deutsche Bank auf 14 Filialen. Auch wenn deren Filialnetz dünner ist, sollten Kunden die acht Niederlassungen der Sparda-Bank West und die der PSD Bank Köln (Laurenzplatz 2) nicht außer Acht lassen. Je nach Marktlage sind beide oft günstiger als die überregionalen und die zwei übermächtigen regionalen Wettbewerber.

Anbieter, die übers Internet um Kölner Kunden werben

Wer sich gut auskennt und schon einmal eine Immobilie erworben hat, ist unter Umständen auf keine Beratung angewiesen. An solche Personen wenden sich auch über das Internet nicht nur in Köln so günstige Anbieter wie die Allianz Versicherung, die Santander Bank oder die Degussa Bank.

Egal ob Beratung oder nicht: Die ING-Diba glänzt seit vielen Jahren mit kompetenter Beratung am Telefon, günstigen Zinsen und schneller Bearbeitung. Diese drei Faktoren haben sicher auch dazu beigetragen, dass Europas größte Direktbank die Nr. 2 in Sachen Baufinanzierung hierzulande ist nach der Deutsche Bank-Gruppe mit deren Tochter, der Postbank.

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
gebundener
Sollzins
 
1.
1.000,00
0,50%
0,50%
1.000,00
0,50%
0,50%
2.
1.002,50
0,52%
0,51%
Betrag 300.000 €, Laufzeit 10 Jahre, Beleihung 60 %

Kreditvermittler in Köln

Die großen Kreditvermittler bzw. Kreditmakler sind längst davon abgerückt, Immobilienfinanzierungen nur über das Internet oder das Telefon zu verkaufen und bieten eine Beratung vor Ort an. Das gilt zum einen für Dr. Klein, aber auch für Interhyp, eine Tochter der ING-Diba. An mehr als 100 Standorten in Deutschland ist dieser Anbieter mittlerweile aktiv und baut seine Präsenz weiter aus. In Köln findet man ihn beispielsweise im Mediapark 8 a. Leiter ist hier Olaf Weithe.

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
gebundener
Sollzins
 
1.
927,50
0,22%
0,21%
2.
957,50
0,33%
0,33%
957,50
0,33%
0,33%
Betrag 300.000 €, Laufzeit 10 Jahre, Beleihung 60 %

Die günstigsten Baufinanzierungen

Wenn Sie nach einer günstigen Baufinanzierung suchen, sind Sie bei uns goldrichtig. Aber vor einem Irrtum müssen wir warnen: Es gibt nicht den günstigen Finanzmakler für alle Leute und alle Gelegenheiten. Dafür ein Beispiel: Als gut verdienender Angestellter oder Beamter ist man bei allen Anbietern willkommen. Wer jedoch Freiberufler ist, landet bei bestimmten Banken gar nicht.

Diese Klientel muss sich in erster Linie an ihre Hausbank wenden oder auch an die Deutsche bzw. Commerzbank. Dennoch kann man eines sagen: Banken, die nur über das Internet um Kunden werben, also kein Personal vor Ort vorhalten und bezahlen müssen, sind fast immer günstiger als Sparkassen und VR-Banken. Das muss aber auch nicht immer so sein.

Wenn wir einen Rat geben dürfen: Gehen Sie zunächst zu Ihrer Hausbank und lassen Sie sich dort ein Angebot machen. Man kennt unter Umständen seit Jahren Ihre finanziellen Verhältnisse und kommt Ihnen unter möglicherweise entgegen, wenn es beispielsweise mit dem Eigenkapital etwas knapp ist.

Im Anschluss daran sollten Sie sich über unseren Baufinanzierung Vergleich zwei andere Anbieter aussuchen und von ihnen eine Offerte einholen. Und das günstigste Angebot schließen Sie dann ab.

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Horst Biallo
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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de