Finanzspritze für Oma und Opa

Immobilienkredite Finanzspritze für Oma und Opa

10.03.2017
Auf einen Blick
  • Künftig sollen Senioren leichter an Kredite für Immobilien kommen. Der Gesetzgeber sieht neue Berechnungsmethoden für die Vergabe vor.
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Sie haben unzählige Pläne durchkreuzt. Die Regeln zur Vergabe von Immobilienkrediten vom vergangenen Frühjahr haben Baudarlehen für ältere Menschen fast unerreichbar gemacht. Denn Banken dürfen jemandem keinen Kredit geben, wenn er das Geld zu Lebzeiten voraussichtlich nicht zurückzahlen kann.

Verbraucherschützer und Verbände gingen auf die Barrikaden. Mit Erfolg. Im Dezember brachte die Bundesregierung einen Gesetzentwurf auf den Weg, der neue Berechnungsmethoden für die Kreditvergabe vorsieht.

Experten der Arag-Versicherung sehen in dem Entwurf zwei Verbesserungen. So soll in Zukunft die Wertsteigerung der Immobilie mit einberechnet werden. Das heißt: Ist davon auszugehen, dass die Immobilie, die der Kreditnehmer erwerben oder bauen will, wertvoller wird, darf die Bank das bei der Bonitätsprüfung einkalkulieren. Das gilt nicht nur für Neubauten. Auch bei Krediten für Renovierungen oder zur Schaffung barrierefreien Wohnraums kann die Wertsteigerung dann berücksichtigt werden.

Darüber hinaus sollen sogenannte Immobilienverzehrkredite von den strengen Vorgaben ausgenommen sein. Um einen solchen Kredit handelt es sich etwa, wenn die Bank die Immobilie erwirbt, dafür eine lebenslange Rente zahlt und ein lebenslanges Wohnrecht einräumt. Eine laut Experten gute Kreditvariante für ältere Menschen, die ihre Immobilie seniorengerecht umbauen wollen. (mfi)

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de