Zu alt für einen Baukredit?

Baufinanzierung Zu alt für einen Baukredit?

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
28.04.2017
Auf einen Blick
  • Studie: Ältere Menschen haben schlechte Chancen, ein Baudarlehen zu bekommen.
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Banken und Sparkassen berufen sich nach einer aktuellen Studie der Deutschen Seniorenliga und der Verbraucherzentrale Bremen häufig auf die Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie, wenn sie ältere Kundschaft ablehnen. Das Ergebnis: Fast jeder Dritte (30 Prozent) hatte Schwierigkeiten, ein Angebot zu bekommen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Betroffenen gab an, dass die Kreditinstitute den Finanzierungsantrag mit Verweis auf die neuen gesetzlichen Regelungen abgelehnt hatten. Am häufigsten scheiterten die Verbraucher bei Genossenschaftsbanken (48 Prozent) und bei Sparkassen (33 Prozent).

"Das Ergebnis zeigt uns, wie wichtig klare Leitlinien zur Umsetzung der neuen Vorschriften seitens des Gesetzgebers sind, gerade auch im Umgang mit älteren Darlehensnehmer", sagt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. "Die Finanzierung einer eigenen Wohnung oder eines Umbaus nur mit dem Verweis auf das Alter zu verweigern, ist ein Fall von Altersdiskriminierung", so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga.

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Hintergrund:

Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie wurde im März 2016 eingeführt. Das Gesetz sollte eigentlich den Verbraucherschutz bei der Vergabe von Immobiliendarlehen stärken. Banken müssen seither restriktiver bei der Kreditvergabe vorgehen. Seither werden immer wieder kritische Stimmen laut, wonach es junge Familien, Selbständige, Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen aber auch ältere Bürger deutlich schwerer hätten, den gewünschten Kredit zu bekommen.

Biallo-Tipp:

Günstige Konditionen für Baufinanzierungen bieten derzeit beispielsweise 1822 Direkt, Hypovereinsbank, ING-Diba und Degussa Bank.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de