Baukindergeld: Ab 18. September können Familien den Antrag stellen

Immobilienförderung für Familien Baukindergeld: Ab 18. September können Familien den Antrag stellen

von Eike Schulze
14.09.2018
Auf einen Blick
  • Ab 18. September können Familien mit Kindern – egal ob Alleinerziehende oder Paare - das neue Baukindergeld bei der KfW beantragen.

  • Voraussetzung ist, dass mindestens ein Kind im Haushalt unter 18 Jahre alt ist und entweder Sie oder Ihr Ehe- oder Lebenspartner kindergeldberechtigt sind.

  • Der Zuschuss pro Kind unter 18 Jahren beträgt 1.200 Euro jährlich über eine Laufzeit von zehn Jahren. Für nach Antrag geborene Kinder wird kein Baukindergeld gezahlt.

  • Der Antrag muss spätestens bis zum dritten Monat nach Einzug gestellt werden.

  • Die Einkommensgrenze des zu versteuernden jährlichen Haushalts liegt bei 75.000 Euro zuzüglich eines Freibetrags von 15.000 Euro pro Kind.

  • Gefördert wird der Ersterwerb von Eigentum im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020. Beim Neubau muss die Baugenehmigung im gleichen Zeitraum liegen.
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Lange haben junge Familien darauf gewartet, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das neue Baukindergeld kann ab 18. September beantragt werden. Gefördert wird der Ersterwerb – egal ob Neubau oder Bestand – von selbstgenutztem Wohneigentum in Deutschland mit einem Zuschuss von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr. Den Antrag stellen könne Alleinerziehende oder Paare mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren.

Mit dem Baukindergeld möchte die Bundesregierung den Wohnungsbau ankurbeln. "Wir fördern damit gezielt junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen wollen", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer zum Start des Baukindergeldes. "Damit öffnen wir vielen Eltern und ihren Kindern die Tür zu den eigenen vier Wänden. Dies wird auch helfen, Altersarmut vorzubeugen."

Das Baukindergeld im Überblick

Höhe der Förderung

1.200€ pro Kind und Jahr, Anzahl der Kinder ohne Begrenzung

Laufzeit der Förderung

10 Jahre

Auszahlung der Förderung

jährlich


Welche Immobilien werden gefördert?

Ersterwerb eines Hauses oder Wohnung zur Selbstnutzung, egal ob Neubau oder Bestand. Dies gilt nur für Gebäude, die zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 erworben wurden. Für Neubauten muss die Baugenehmigung in diesem Zeitraum erfolgen.

Kinder

Bei Antragstellung dürfen Kinder noch nicht volljährig sein, müssen im selben Haushalt wie die Eltern oder der/die Alleinerziehende leben, es muss ein Kindergeldanspruch bestehen (bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres). Die Förderung ist ab dem 1. Kind möglich. Bei Einzug vor Produktstart gilt, dass Kinder gefördert werden, die zum Datum des Einzugs (gemäß Datum auf amtlicher Meldebestätigung) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten beziehungsweise spätestens 3 Monate nach Einzug geboren wurden.

Einkommen

max. 75.000€ zu versteuerndes Einkommen der Familie plus Freibetrag von 15.000€ pro Kind

Ab wann wird das Baukindergeld ausbezahlt?

Voraussetzung für die Förderung ist die Meldebestätigung durch das Einwohnermeldeamt.

Ab wann ist die Antragstellung möglich?

Der Antrag kann ab 18.09.2018 gestellt werden und muss spätestens 3 Monate nach Einzug erfolgen. Wer bereits vor dem 18.09.2018 eingezogen ist, hat bis zum 31.12.2018 mit der Antragsstellung Zeit. Beim Erwerb von einer bereits selbstgenutzten Wohneinheit (zum Beispiel Kauf der gemieteten Wohnung), muss der Antrag spätestens 3 Monate nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags gestellt werden.

Antrags-
zeitraum

Wer den Kaufvertrag zwischen dem 01.01.2018 und 31.12.2020 abgeschlossen beziehungsweise im genannten Zeitraum eine Baugenehmigung erhalten hat, kann bis spätestens zum 31.12.2023 einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Maßgeblich ist, dass die Antragstellung spätestens drei Monate nach Einzug erfolgt.

Antragsweg

Das Baukindergeld wird über das KfW-Zuschussportal beantragt und kann mit anderen KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.

Wer erhält das Baukindergeld? Das Einkommen als Fördergrenze!

Entscheidend dafür, wer eine Förderung erhält oder nicht, ist zunächst das Einkommen. Hier gilt ein familiäres Einkommen von 75.000 Euro zu versteuerndem Bruttoeinkommen als Grenze, für jedes weitere Kind kommen dann 15.000 Euro hinzu, sodass eine vierköpfige Familie Einkünfte bis zu 105.000 Euro im Jahr erzielen kann, um von der Förderung zu profitieren.

Bruttoeinkommen Definition: Das Bruttoeinkommen beschreibt in diesem Fall das Gesamteinkommen der Familie. Beim Arbeitseinkommen zählen auch Urlaubsgeld, das 13./14. Monatseinkommen, Tantiemen usw. hinzu, aber beispielsweise auch staatliche Transferleistungen wie Arbeitslosengeld oder Elterngeld.

Nachweispflicht beim Einkommen

Nachweisen müssen der oder die Antragsteller das Einkommen über die Steuererklärung der beiden Vorjahre, also wer 2018 noch die Förderung beantragen will, braucht hierzu die Steuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017. Dabei gilt der Durchschnittswert der Einkünfte als maßgeblich. Die Nachweispflicht gilt auch für Selbstständige, auch diese müssen die Steuerbescheide vorlegen. Die Kinder dürfen dabei vor Antragstellung nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Und:
Es gilt immer die Situation bei Antragstellung. Kommt ein weiteres Kind während der Laufzeit der Förderung hinzu, so ändert dies nichts mehr an der Förderung und der Förderhöhe.

Gleiches gilt auch, falls sich während der Laufzeit das Einkommen reduziert und so eigentlich ein förderfähiges Niveau erreicht wird, denn es gilt in diesen Fällen immer der Zeitpunkt des Kaufvertrags, bei Neubauten gilt der Zeitpunkt der Baugenehmigung als maßgeblich. Unerheblich ist die Art der Immobilie, die selbst genutzt wird, das heißt sowohl ein Einfamilienhaus wie auch eine Doppelhaushälfte oder eine Eigentumswohnung ist förderfähig.

Weiterhin ist von Bedeutung, dass es sich um den Ersterwerb handelt. Damit sind Paare oder Alleinerziehende außen vor, die sich noch ohne Kinder Wohneigentum zugelegt haben, nun aber aufgrund zunehmenden Platzbedarfes vergrößern wollen. Weitere Voraussetzungen sind, dass die Kinder bei Antragsstellung auch in der neuen Wohnung mit leben. Die Eltern müssen auch Kindergeld beziehen oder über einen Kinderfreibetrag bei Antragsstellung verfügen. Das Baukindergeld wird auch weiter bezahlt, wenn die Zahlung des Kindergelds eingestellt wird. Die Förderung gilt nur für Wohneigentum in Deutschland.

Förderung auch für Alleinerziehende und Unverheiratete mit Kindern

Alleinerziehende, nicht verheiratete Paare beziehungsweise Paare in eingetragener Lebenspartnerschaft mit Kindern können das Baukindergeld ebenfalls bekommen. Die Förderung hängt vom Bezug des Kindergeldes ab und nicht von der Art der Familie.

Das Baukindergeld ist zeitlich befristet, dies liegt an der maximal angepeilten Förderung von zwei Milliarden Euro. Anträge können nur erfolgreich beschieden werden, wenn der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 geschlossen werden. Das Baukindergeld gibt es damit auch rückwirkend, dies wurde so von der Großen Koalition beschlossen. Eine Fristverlängerung für Neuanträge steht derzeit in der Diskussion, dürfte aber erst in der nächsten Wahlperiode entschieden werden.

Hinweis

Zur Familiengründung ist die Geburt des ersten Kindes notwendig. Eine Schwangerschaft fällt somit noch nicht darunter, außer die Antragssteller sind bereits vor dem 18. September 2018 eingezogen und das Kind wurde spätestens drei Monate nach dem Einzug geboren. Hat beispielsweise eine alleinstehende Schwangere am 1. März 2018 ihre neue Eigentumswohnung bezogen, muss das Kind bis zum 30. Mai geboren worden sein um für das Neugeborene Baukindergeld zu erhalten. 

Pro Kind erhält die Familie insgesamt bis zu 12.000 Euro, verteilt auf die nächsten zehn Jahre ab Antragstellung, bei zwei Kindern wären dies also insgesamt 24.000 Euro.

Eine Begrenzung gibt es für den Kinderzuschuss nicht, wer also beispielsweise sieben Kinder hat, der erhält insgesamt 84.000 Euro Förderung. Die Förderhöhe ist grundsätzlich gleich, es gibt die gleiche Förderbeträge in Hamburg wie in Kelbra in Thüringen.

Biallo-Tipp: Da das Baukindergeld nur eine Finanzspritze ist, benötigen Familien ohne viel Eigenkapital meist zusätzlich noch eine Baufinanzierung. Die besten Konditionen am Markt finden Sie in unserem Baufinanzierung-Vergleich.

Anzahl der Kinder

Maximales Einkommen

Höhe des Baukindergelds

1

90.000 Euro

12.000 Euro

2

105.000 Euro

24.000 Euro

3

120.000 Euro

36.000 Euro

4

135.000 Euro

48.000 Euro

...

+ 15.000 Euro pro weiteres Kind

+ 12.000 Euro pro weiteres Kind

Sonderfall Bayern

Einen regionalen Unterschied gibt es tatsächlich, dieser hat weniger mit dem eigentlichen Baukindergeld als mit der zusätzlichen Förderung in Bayern zu tun. Hier werden zusätzlich noch die bayrische Eigenheimzulage und das Baukindergeld plus gezahlt. Pro Kind und Jahr werden noch einmal 300 Euro spendiert, zuzüglich einer Eigenheimzulage von 10.000 Euro extra. Gegenüber 24.000 Euro beim Baukindergeld erhalten Familien mit zwei Kindern in Bayern 40.000 Euro. Ob sich noch weitere Bundesländer diesem Beispiel anschließen wollen, ist zurzeit unklar. Bereits seit 1. September 2018 ist eine Antragstellung für die Eigenheimzulage möglich. Zuständig hierfür ist die BayernLabo.

Es gelten folgende Einkommensgrenzen: Die Grenze liegt je nach dem zu versteuernden Einkommen für Alleinstehende bei 50.000 Euro, für Haushalte ohne Kinder bei 75.000 Euro, für Familien mit einem Kind bei 90.000 Euro, für Familien mit zwei Kindern bei 105.000 Euro. Für jedes weitere Kind erhöht sich dieser Betrag um jeweils 15.000 Euro.

Hinweis

Die Eigenheimzulage erhalten auch Familien ohne Kinder oder auch Alleinstehende. Dies ist eine allgemeine Bau- oder Kaufförderung in Bayern.

Beantragung des Baukindergeldes

Der Antrag muss direkt bei der KfW eingereicht werden, auch wenn weitere Förderungen der KfW genutzt werden sollen (etwa das KfW-Wohneigentumsprogramm), die über die Hausbank eingereicht werden.

Das muss bei der Antragstellung eingereicht werden:

  • Einkommensnachweise
  • Nachweis über den Bezug von Kindergeld
  • Meldebestätigung von allen Familienmitgliedern an der Adresse des gekauften oder gebauten Hauses, die zur Bemessung der Förderhöhe dienen
  • Erklärung über den Ersterwerb einer selbst genutzten Immobilie
3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
 
1.
643,33
1,37%
2.
645,00
1,38%
3.
658,33
1,49%
Betrag 200.000 €, Laufzeit 15 Jahre, Beleihung 60 %

Lohnt sich das Baukindergeld?

In jedem Fall ist das Baukindergeld eine gute Sache. Gerade beim Hausbau in ländlichen Regionen ist das schon ein ordentlicher Betrag. Außerdem erhöht auch das Baukindergeld in gewissem Umfang die Bonität gegenüber Banken. Eingesetzt werden kann das Baukindergeld auch im Rahmen der Sondertilgung.

Nach Berechnungen des Immobiliendienstleisters CERES beträgt die durchschnittliche Ersparnis bei einem Kind vier Prozent, bei drei Kindern sogar zehn Prozent gegenüber einer nicht beantragten Förderung. In größeren Städten, im ländlichen Raum und besonders in Bayern ist dieser Effekt nochmals deutlich größer.

Dass die Wirkung in ländlichen Regionen größer ist als in den Metropolen, ist durchaus beabsichtigt. Denn in den großen Städten ist der Wohnraum sowieso knapp, wer nun ins ländliche Umfeld zieht, profitiert dann doppelt, in Form von niedrigeren Immobilienpreisen und einer anteilmäßig höheren Förderung.

Allerdings äußern sich auch ernst zu nehmende Kritiker mit der Befürchtung, dass das Baukindergeld wiederum zur Erhöhung der Immobilienpreise auch im ländlichen Raum führt, da das Baukindergeld dann als Sockel mit eingepreist wird.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, welchen Anteil das Baukindergeld beim Neubau eines Einfamilienhauses hat.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Das Grundstück muss noch erworben werden oder ist bereits vorhanden. Falls es gekauft werden muss, erhöht sich die Summe natürlich entsprechend. In der Stadt dürften die Grundstücke eher kleiner sein, im ländlichen Raum größer.

Neubau eines Hauses mit 140 qm Wohnfläche nach Bundesländern

inklusive Förderungsanteil für eine Familie mit 2 Kindern = Gesamtförderung 24.000 Euro

Bundesland

Durchschnittliche

Baukosten/qm

Gesamtpreis Neubau

ohne Grundstück

Gesamtförderung

Anteil Baukindergeld

in Prozent

Baden-Württemberg

1.840 Euro

257.600 Euro

24.000 Euro

9,32

Bayern

2.018 Euro

282.520 Euro

40.000 Euro *

14,16

Berlin

1.450 Euro

203.000 Euro

24.000 Euro

11,81

Brandenburg

1.437 Euro

201.180 Euro

24.000 Euro

11,93

Bremen

1.280 Euro

179.200 Euro

24.000 Euro

13,39

Hamburg

1.653 Euro

231.420 Euro

24.000 Euro

10,37

Hessen

1.614 Euro

225.960 Euro

24.000 Euro

10,62

Mecklenburg- Vorpommern

1.452 Euro

203.280 Euro

24.000 Euro

11,82

Niedersachsen

1.382 Euro

193.480 Euro

24.000 Euro

12,4

Nordrhein-Westfalen

1.544 Euro

216.160 Euro

24.000 Euro

11,1

Rheinland-Pfalz

1.745 Euro

244.370 Euro

24.000 Euro

9,82

Saarland

1.751 Euro

245.140 Euro

24.000 Euro

9,79

Sachsen

1.485 Euro

207.900 Euro

24.000 Euro

11,54

Sachsen-Anhalt

1.273 Euro

178.220 Euro

24.000 Euro

13,47

Schleswig-Holstein

1.524 Euro

213.360 Euro

24.000 Euro

11,25

Thüringen

1.512 Euro

211.680 Euro

24.000 Euro

11,34

* inklusive Baukindergeld Plus und Bayrischer Eigenheimzulage
Quelle: Daten Neubaukosten Statista.de für das Jahr 2017; eigene Berechnungen

Gibt es beim Baukindergeld auch Nachteile?

Zunächst mal gibt es beim Baukindergeld keine erkennbaren Nachteile.

  • Allerdings kann die Förderung durchaus einen negativen Effekt auslösen, wenn das Baukindergeld beim Immobilienerwerb eingepreist wird. So nennt der Geschäftsführer des Immobilienberatungsunternehmens F+B Bernd Leutner die Gefahr, dass durch das Baukindergeld die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser weiter anziehen.

  • Andere Befürchtungen gehen dahin, dass die Verteuerungen besonders den ländlichen Raum betreffen, da viele Interessierte sich ihren Immobilienwunsch dort erfüllen werden.

Doch noch lässt sich keine klare Aussage darüber treffen, wie das Baukindergeld tatsächlich die Marktpreise beeinflusst.

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Vergleich Baukindergeld und Eigenheimzulage (alt)

Die Eigenheimzulage wurde durch das Eigenheimzulagengesetz geregelt und galt für Bauvorhaben bis zum 31. Dezember 2005. Die Reglung hatte einen anderen Ansatz, dabei wurde die Eigenheimzulage im Rahmen der Einkommenssteuererklärung abgehandelt. Der Zuschuss landete dann auf dem angegebenen Konto des Antragstellers.

Die tatsächliche Förderung durch die Eigenheimzulage ist höher als beim heutigen Baukindergeld. Erst ab vier Kindern bietet das Baukindergeld eine bessere Förderung. Allerdings muss bedacht werden, dass vor 15 oder 20 Jahren die Kosten für den Hausbau und Erwerb des Grundstücks deutlich unter dem jetzigen Niveau lagen.

Baukindergeld Eigenheimzulage (alt)

Höhe der Förderung

1.200 Euro je Kind und Jahr

max. 2.556 Euro, für Wohnungen und Altbauten max. 1.278 Euro, 767 Euro pro Kind

Laufzeit der Förderung

10 Jahre

8 Jahre

Auszahlung der Förderung

jährlich

jährlich über die Einkommenssteuer

Welche Immobilien werden gefördert?

Ersterwerb eines Hauses/einer Wohnung zur Selbstnutzung

Erwerb eines Hauses/einer Wohnung zur Selbstnutzung

Kinder

bei Antragstellung dürfen Kinder noch nicht volljährig sein, müssen im selben Haushalt leben, es muss ein Kindergeldanspruch bestehen. Die Förderung ist ab dem 1. Kind möglich.

keine Voraussetzungen

Einkommen

max. 75.000€ zu versteuerndes Einkommen der Familie plus 15.000€ pro Kind

70.000€ bei Alleinstehenden, 140.000€ bei Verheirateten zzgl. 30.000€ je Kind

Ab wann wird das Baukindergeld ausbezahlt?

Voraussetzung für die Förderung ist die Meldebestätigung durch das Einwohnermeldeamt

.....

Diese Fragen zum Baukindergeld müssen noch geklärt werden

  • Antragstellung bis drei Monate nach Einzug, wie passt das mit der Förderung seit 01.01.2018 zusammen?
  • Nicht ganz klar: Ist die Förderung an den Bezug des Kindergeldes während der Laufzeit gebunden?
  • Wann und wie findet die Auszahlung des Baukindergeldes statt?
  • Gibt es Sonderregelungen für Kinder mit Behinderung (bei vielen Förderungen dürfen Kinder dann max. 25 Jahre sein) ?
  • Was passiert bei Tod des Kindes?
  • Was passiert bei Tod des Antragstellers?

Informieren wir sie, sobald es darauf Antworten gibt.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de