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Christian Pschorr
von Christian Pschorr
20.09.2016
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XXDie Aktie der Deutschen Bank steht am Donnerstag stark unter Druck. In der Spitze verliert das Papier gut sieben Prozent. Grund: Deutschlands größte Bank kommt nicht aus den roten Zahlen heraus. Im vergangenen Jahr erzielte das Geldinstitut einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Das war zwar deutlich weniger als ein Jahr zuvor (-6,8 Milliarden Euro). Allerdings hatten von Reuters befragte Analysten für 2016 nur mit einem Nettoverlust von 700 Millionen Euro gerechnet.

Nach wie vor leidet die deutsche Bank unter ihren Rechtsstreitigkeiten. Kurz vor Weihnachten einigte sich das Geldinstitut mit den US-Behörden auf einen Vergleich. Für dubiose Hypothekengeschäfte im Vorfeld der Finanzkrise 2007/2008 zahlt die Deutsche Bank umgerechnet knapp sieben Milliarden Euro. Der Geldwäsche-Skandal in Russland kostet das Institut rund 600 Millionen Euro, teilte das Geldinstitut Anfang dieser Woche mit. Die Rückstellungen für die Rechtsstreitigkeiten beliefen sich zum Jahresende auf 7,6 Milliarden Euro.

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Trotz der Altlasten sieht Deutsche Bank-Chef John Cryan sein Institut auf Kurs. "In wesentlichen Bereichen unserer Bank läuft es deutlich besser als im Januar des Vorjahres, zum Beispiel im Kapitalmarktgeschäft", schrieb Cryan in einem Brief an die Mitarbeiter. "Die Finanzkraft der Deutschen Bank war selten größer als heute." So sei die harte Kernkapitalquote von 11,1 Prozent im dritten Quartal auf jetzt 11,9 Prozent gestiegen. "Das ist der beste Wert seit drei Jahren", so Cryan.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de