Berufsunfähigkeit
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Oliver Mest
Oliver Mest
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Muss !

Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie treffen die Wahl

Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht gleich Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie gestalten die Absicherung des Invaliditätsrisikos so, wie Sie den Schutz benötigen. Hier sehen Sie, welche Entscheidungen Sie im ersten Schritt treffen müssen.

Risiko Berufsunfähigkeit – es kann jeden treffen!

Das macht eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung aus

Viele Leistungsmerkmale der Berufsunfähigkeitsversicherung scheinen auf den ersten Blick nicht relevant – tatsächlich aber können wichtige Kleinigkeiten darüber entscheiden, ob Sie die versicherte Rente im Falle eines Falles tatsächlich bekommen.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Die abstrakte Verweisung ist für Versicherer eine ganz einfache Möglichkeit, um sich aus der Verpflichtung zur Rentenzahlung zu lösen. Deshalb ist es am besten, wenn in Ihrem Vertrag auf die abstrakte Verweisung ganz verzichtet wird. Die Versicherer verklausulieren diese Verweisung in Ihrem Vertrag mit Formulierungen wie "… ist außerstande, seinen Beruf … oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeübt werden kann und die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht." Mit einer solchen abstrakten Verweisung hat der Versicherer die Möglichkeit, Ihnen theoretisch einen anderen Beruf zu zeigen, den Sie ausüben können und sich damit vor der Rentenzahlung zu drücken. Ob Sie tatsächlich in dem Verweisungs-Beruf eine Anstellung finden, muss den Versicherer nicht interessieren, es reicht, dass er zeigt, dass es eine Vergleichstätigkeit gibt.

6-Monats-Prognose

In älteren Versicherungsbedingungen wurde dann von einer Berufsunfähigkeit ausgegangen, wenn der Arzt eine Berufsunfähigkeit bescheinigen konnte, die voraussichtlich dauernd und damit mindestens 3 Jahre andauern sollte. Neuere und für Sie vorteilhafte Versicherungsbedingungen sehen vor, dass Sie die Rente schon erhalten, wenn Sie voraussichtlich mehr als 6 Monate berufsunfähig sind. Achten Sie auf diese verbraucherfreundliche Klausel, weil Sie so schneller zu Ihrem Geld kommen!

Rentenzahlung sofort

Viele Gesellschaften sehen in den Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung vor, dass die Rente erst nach einem Karenzzeitraum von 6 Monaten gezahlt wird. Sie erhalten also erst ab dem 7. Monat der Berufsunfähigkeit die vereinbarte Rente, sodass ein nicht unerhebliches finanzielles Loch droht. Besser ist es, wenn die Rente sofort ab Beginn der Berufsunfähigkeit und dann auch rückwirkend gezahlt wird, wenn die Feststellung der Berufsunfähigkeit länger dauert. So sichern Sie sich finanziellen Spielraum, wenn Sie berufsunfähig werden und in der Regel zahlreiche Ausgaben (z. B. für ärztliche Behandlungen, die die Kasse nicht zahlt oder Umbauten am Haus) auf Sie zukommen.

Verzicht auf Meldefristen

Niemand steht morgens auf und weiß: Jetzt bin ich berufsunfähig. Oft geht der tatsächlichen Invalidität ein langer Krankheitsprozess voraus, bevor ein Gedanken an die dauernde Berufsunfähigkeit verschwendet wird. Und für diesen Fall sind lange Meldefristen von Vorteil, die auch eine rückwirkende Zahlung erlauben – von dem Moment an, in dem bereits Berufsunfähigkeit vorlag, ohne dass der Betroffene bereits davon wusste. Ohne solche rückwirkenden Meldefristen zahlt die Versicherung erst ab dem Moment, wo die Berufsunfähigkeit gemeldet wurde – und Ihnen geht im Falle eines Falles viel Geld verloren, weil die Rente nicht nachgezahlt wird. Aber auch bei schweren Unfällen mit Invaliditäts-Folgen sind lange Meldefristen von Vorteil, weil die Meldung an den Versicherer oft unterbleibt: Entweder haben die Angehörigen zu viel mit der Betreuung um die Ohren oder sie wissen nichts von der Existenz einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch in diesem Fall sind lange Meldefristen von Vorteil!

Weltweite Gültigkeit

Achten Sie darauf, dass Sie weltweit mit Ihrem Vertrag gegen Berufsunfähigkeit geschützt sind. Noch immer sehen Verträge vor, dass der Schutz sich auf Versicherte mit Wohnsitz in Deutschland oder bestenfalls im EU-Ausland beschränkt. Ziehen Sie in ein anderes Land außerhalb der EU um, verlieren Sie den Versicherungsschutz. Ideal sind Verträge, die weltweit ohne Einschränkungen gelten.

Arbeitsunfähigkeitsklausel

Die neue "Gelbe-Schein-Regelung" gibt es bei immer mehr Anbietern wie zum Beispiel der Allianz, der Alte Leipziger, der Gothaer, der Condor oder dem Volkswohlbund: Sie erhalten die vereinbarte Rente bereits dann ausgezahlt, wenn Sie langfristig über sechs Monate und mehr krankgeschrieben sind – und zwar meist für einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten. Zwar wird in aller Regel vorausgesetzt, dass Sie Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beantragt haben, aber die Rentenzahlung setzt eben keine Berufsunfähigkeit voraus.

Dynamisierung für eine steigende Berufsunfähigkeitsrente

Denken Sie daran: Wenn Sie heute 75 % Ihres Nettogehalts absichern, sind das vielleicht in 10 Jahren nur noch 40 oder 50 %, weil das Gehalt gerade in den ersten Berufsjahren sehr stark steigt. Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung sollte da Schritt halten. Da Sie nicht alle paar Jahre einen neuen Vertrag abschließen können, müssen Sie steigende Gehälter bereits beim Vertragsschluss mit einplanen. Eine Möglichkeit dazu ist die Dynamisierung von Beiträgen und Leistungen. Damit vereinbaren Sie bei Vertragsabschluss, dass Ihre Rente pro Jahr um einen festgelegten Satz von meist 3 oder 5 % steigt. Der Haken dabei: Die Dynamisierung lässt Ihnen schnell die Beiträge davonlaufen, denn auch die steigen mit der Rente an.

Nachversicherungsgarantie

Als Alternative sollten Sie deshalb eine Nachversicherungsgarantie für Ihren Vertrag in Betracht ziehen. Sie gibt im Idealfall die Möglichkeit, ohne erneute Gesundheitsprüfung die vereinbarte Rente zu erhöhen. Meist ist diese Option zur Erhöhung an bestimmte Lebensumstände geknüpft wie etwa Hochzeit, Nachwuchs oder Immobilienkauf. Sinnvoller ist es jedoch, den Invaliditätsschutz ganz ohne Anlass in Intervallen von 3 bis 5 Jahren erhöhen zu können. Und einen Top-Vertrag haben Sie, wenn die Erhöhungen auch über den 40. Geburtstag hinaus regelmäßig möglich sind und nicht - wie in vielen Verträgen üblich – die Anpassungen auf 150 bis 175 % der ursprünglich vereinbarten Rente begrenzt sind.

Risiko Berufsunfähigkeit: Private Absicherung ist ein Muss!

Antragstellung für die BU: Fehler vermeiden!

Wenn es zum Leistungsfall kommt und die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlen will, hat das seinen Grund meistens in den Antragsunterlagen – die Versicherung wirft dem Kunden vor, Falschangaben gemacht zu haben. Deshalb ist es so wichtig, Fehler unbedingt zu vermeiden.

Gesundheitsfragen: Alles, wirklich alles angeben

Im Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollten aber auch trotz neuer Rechtslage wirklich alle Vorerkrankungen angegeben werden. Auch sogenannte Bagatellerkrankungen (z. B. grippale Infekte) sollten Sie immer angeben, da es nicht darauf ankommt, wie relevant die Erkrankungen für Sie sondern,für die Berufsunfähigkeitsversicherung waren. Die Rechtssprechung zeigt, dass es immer besser ist, Gesundheitsfragen möglichst umfassend zu beantworten als etwas zu verschweigen, was später aus Sicht der Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutsam war. Denken Sie daran: Bei den Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung tragen Sie das Risiko, wenn Sie Gesundheitsfragen falsch einschätzen.

Falschangaben sind fatal

Auch falsche Angaben und Beschönigungen lohnen auf keinen Fall. Denn die Versicherer werden spätestens im Leistungsfall ihre Krankenakten sehr genau studieren und sicherlich Differenzen zwischen Ihren Angaben und den ärztlichen Unterlagen feststellen. Kommt dann heraus, dass Sie bei Antragstellung gelogen haben, entfällt in der Regel der Versicherungsschutz komplett. Dies gilt sogar dann, wenn Sie gar nicht durch die Krankheit berufsunfähig werden, die Sie verschwiegen haben, sondern durch eine, die erst später aufgetreten ist. Gehen Sie davon aus, dass Erkrankungen, wegen deren Sie einmal abgelehnt worden sind, in zentralen Dateien gespeichert und damit für alle Versicherer zugänglich sind. Sie sehen: Nur bei Beantwortung aller Gesundheitsfragen im Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie sicher sein, im Ernstfall auch wirklich Geld zu bekommen.

Richtigen Beruf angeben

Nicht nur die Gesundheitsfragen im Antrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung sind wichtig: Auch der aktuell ausgeübte Beruf ist im Antrag entscheidend. Denn das Versicherungsrisiko bewertet sich auch danach, welchen Beruf Sie als Antragsteller ausüben. Versichert wird grundsätzlich die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in ihrer konkreten Ausgestaltung. Es geht also nicht darum, was Sie gelernt haben, sondern womit Sie konkret Ihr Geld verdienen.

Die häufigsten Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Wenn Sie berufsunfähig werden, haben Sie nur noch einen Anspruch auf eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente, wenn Sie vor 1961 geboren sind. Alle jüngeren Versicherten bekommen maximal eine Erwerbsminderungsrente – und die beträgt im besten Fall gerade mal ein Drittel des letzten Einkommens. Nur mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist es möglich, den Lebensstandard auch bei einer schweren Erkrankung zu halten, die Sie zu einer Auszeit im Job zwingt.

Wie kann ich die BU-Versicherung online vergleichen?

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Wann leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung?

In der Regel leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn Sie Ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben können – und das für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Neuere Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen schon dann, wenn Sie längere Zeit krankgeschrieben sind.

Wann leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht?

Wird ein Grad der Berufsunfähigkeit von weniger als 50 Prozent festgestellt, zahlen die Versicherungen in der Regel nicht, es sei denn, Sie haben eine geringere Schwelle vereinbart. Gezahlt wird ebenfalls von der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht, wenn sich bei Prüfung des Leistungsantrages herausstellt, dass Sie beim Vertragsschluss falsche Angaben zum Gesundheitszustand gemacht haben und die Versicherung das Recht hat, sich vom Vertrag zu lösen. Deshalb ist es immens wichtig, die Gesundheitsfragen ehrlich und umfassend zu beantworten.

Welche Faktoren beeinflussen den Beitragssatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Höhe des Beitrags für Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmt sich nach

  • Alter bei Vertragsbeginn: Je jünger Sie sind, umso günstiger wird der Schutz.
  • Laufzeit des Vertrages: je länger Sie abgesichert sein möchten, umso höher ist der Beitrag.
  • Höhe der Rente: Eine höhere Rente lässt den Beitrag entsprechend ansteigen. - Beruf: Jeder Beruf wird in Berufsgruppen eingeteilt – entsprechend dem Risiko einer Berufsunfähigkeit. Und so werden für Tischler und Dachdecker höhere Beiträge fällig als für Akademiker oder Bürokaufleute.
  • Individuelle Risikofaktoren: Natürlich spielen individuelle Faktoren wie Vorerkrankungen oder gefährliche Hobbies ebenfalls eine Rolle bei der Beitragsbemessung.

Kann die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer abgesetzt werden?

Im Prinzip sind die Beiträge absetzbar, allerdings wird der Höchstbetrag von 1.900 Euro (bei Selbstständigen liegt er bei 2.800 Euro) meist bereits durch die Beiträge zur Krankenversicherung aufgebraucht, sodass die Beiträge steuerlich ins Leere laufen.

Was passiert, wenn sich meine Lebenssituation ändert und ich zum Beispiel heirate?

In vielen Lebenssituationen steigt der Bedarf und die Rente soll angepasst werden – wenn Sie zum Beispiel eine Immobilie kaufen und finanzieren, muss die Berufsunfähigkeitsrente diese Belastung mit abdecken. Deshalb ist es gut, wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung eine Nachversicherungsgarantie hat und bei bestimmten Lebensereignissen angepasst werden kann.

Kann ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Aber Vorsicht: Ist der Vertrag erst einmal aufgelöst, ist Ihr Invaliditätsschutz dauerhaft verloren. Deshalb sollten Sie den Vertrag nur dann kündigen, wenn Sie bereits eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Möchten Sie den Vertrag aus finanziellen Gründen kündigen, sprechen Sie Ihren Versicherer oder Vermittler an. Meist besteht die Möglichkeit, offene Beiträge zu stunden und später nachzuzahlen – Sie behalten dann auch Ihren Schutz, wenn es finanziell eng werden sollte.

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