Berufsunfähigkeitsversicherung Falsche Angaben gefährden Berufsunfähigkeitsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung Falsche Angaben gefährden den Schutz

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
09.03.2017
Auf einen Blick
  • Fragebögen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen haben es in sich.

  • Schon scheinbar kleine Fehler beim Ausfüllen können für Versicherte später teuer werden.
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Wer auf sein Arbeitseinkommen angewiesen ist, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist das richtige Angebot gefunden, müssen Versicherungsnehmer jedoch eines unbedingt beachten: Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind zwingend alle Gesundheitsfragen im Antragsformular vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Das fällt nicht immer leicht, denn wer kommt bei Fragen wie „Sind Sie in den letzten zehn Jahren in einem Krankenhaus, Klinikum, einer Rehabilitations- oder Kureinrichtung untersucht, beraten oder behandelt worden?“ nicht schon mal ins Grübeln. Wer sich nicht mehr genau an alle Fakten erinnert, sollte beim Arzt nachfragen, um später auf der sicheren Seite zu sein. „Da muss man sich auf jeden Fall Rückendeckung holen“, empfiehlt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Gerade Aspekte wie häufige Rückenschmerzen, die ab und zu mal vom Arzt mit Spritzen behandelt wurden, werden oft nicht bei den Gesundheitsfragen angegeben, da sie als nicht wirklich relevant angesehen werden.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Teure Erinnerungslücken bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Korrektheit der Antworten bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist jedoch von entscheidender Bedeutung für die Frage, ob der Versicherer im Leistungsfall komplett, teilweise oder womöglich gar nicht zahlt. Die Krux dabei für die Versicherten: Die Versicherungsgesellschaft prüft erst nach Eintritt eines Versicherungsfalls die Richtigkeit aller Angaben. Trotz jahrelanger Prämienzahlung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung könnte dann ein Versicherter womöglich ohne Leistung und Versicherungsschutz dastehen. Nach dem Versicherungsvertragsgesetz sind Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, hier jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung der Leistungspflicht des Versicherers erforderlich ist. Dafür sind auch die Ärzte und Heilbehandler von der Schweigepflicht zu entbinden, damit die Assekuranz die relevanten Daten erheben kann.

Die Justiz gibt hier ebenfalls klare Richtlinien vor. So machte das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem Urteil deutlich: Wer die Gesundheitsfragen objektiv falsch beantwortet, hat keinen Anspruch auf Zahlungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung (Az.: 12 U 140/12).

Biallo-Empfehlung:
Wer beim Ausfüllen des Antrags für eine Berufsunfähigkeitsversicherung auf der sicheren Seite sein will, sollte daher unbedingt seinen Hausarzt und wenn nötig auch seine Krankenversicherung schriftlich um die notwendigen Informationen zu einzelnen Krankheitsverläufen bitten.

Unser Tipp: Sie suchen eine leistungsstarke und günstige Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann nutzen Sie den Biallo-Versicherungsvergleich. Hier können Sie Tarife exakt anhand Ihrer Daten berechnen.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de