Das zahlen Sie wirklich für die BU

BU-Versicherung Das zahlen Sie wirklich für die BU

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
14.07.2017
Auf einen Blick
  • Werfen Sie vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung einen konkreten Blick auf die Beitragsstrukturen.
  • Lesen Sie sich die jeweiligen Versicherungsbedingungen genau durch und informieren sich über mögliche Beitragsänderungen während der Laufzeit.
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Sie planen den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann achten Sie nicht nur auf den richtigen Leistungskatalog und die Qualität der Versicherungsbedingungen, sondern auch auf die jeweiligen Beitragsstrukturen der einzelnen Anbieter.

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt die Höhe des Beitrags von mehreren Kriterien ab. Maßgebend sind hier Alter, Beruf und Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente. Des Weiteren Ihr aktueller Gesundheitszustand sowie mögliche bestehende Vorerkrankungen.

Brutto/Netto-Prämien bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden vom Versicherer mit einem Zahl- und einem Bruttobeitrag angegeben. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den beiden Beiträgen? Der Bruttobeitrag ist die vertraglich festgelegte Prämie, die für Ihren jeweiligen Versicherungsschutz kalkuliert wurde. Tatsächlich ist aber der günstigere Zahl- oder Nettobeitrag fällig. Dieser errechnet sich, nachdem vom Bruttobeitrag die vom Versicherer erwirtschafteten Überschüsse abgezogen worden sind.

Für diese Überschüsse geben Ihnen die Versicherungsgesellschaften aber keine Garantie. "Die Überschüsse gelten immer nur für das folgende Versicherungsjahr. Der Nettobeitrag kann folglich, je nach Entwicklung der Überschüsse, schwanken", informiert Michael Franke von der Ratingagentur Franke und Bornberg.

Wirtschaftet der Versicherer schlechter als erwartetet, so fallen die Überschüsse geringer aus und der Zahlbeitrag kann während des laufenden Vertrags in Richtung Bruttobeitrag steigen. Das heißt: Dann zahlen Sie Monat für Monat mehr in Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung ein – für die gleichen Vertragsleistungen.

Tipp

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Achten Sie auf die Differenz zwischen Brutto und Netto

Um negative Überraschungen bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in der Zukunft zu vermeiden, ist es daher für Sie wichtig, nicht nur den Nettobeitrag, sondern auch den Bruttobeitrag zu berücksichtigen. Natürlich kann im Anpassungsfall nach einer Alternative geschaut werden. In der Praxis ist es jedoch aufgrund des höheren Alters und des Gesundheitszustandes oft nicht möglich, eine preiswertere Alternative zu finden. Daher diesen Aspekt vor dem Abschluss genau beachten!

Tipp: Die Differenz zwischen dem aktuellen Zahlbeitrag und dem maximalen Brutto-Beitrag sollte nicht zu groß sein. Hier sollte die Spanne nicht mehr als 30 Prozent betragen. Ist ein größeres Missverhältnis zu erkennen, stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der Kalkulation des Anbieters. Oder ob dieser auf Grund des Wettbewerb-Drucks bei Berufsunfähigkeitsversicherungen nur mit einem niedrigen Netto-Beitrag auf Kundenfang geht.

Vergleicht man relevante Angebote für Berufsunfähigkeitsversicherungen am Markt, erkennt man beispielsweise: In einem guten Brutto-/Netto-Verhältnis stehen zurzeit die Dialog Versicherung oder Hanse Merkur. Canada Life garantiert Ihnen sogar überhaupt keine Beitragserhöhungen während der gesamten Laufzeit. Bei Interrisk dagegen könnte sich der Beitrag im ungünstigsten Fall fast verdoppeln.

Biallo-Lesetipp:

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll finanziellen Schutz bei Krankheit oder Unfall bieten. Allerdings lauern viele juristische Fallstricke. Mehr hierzu in unserem Beitrag: "Berufsunfähigkeit: Schmerzen allein reichen nicht aus".

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de