Berufsunfähigkeitsschutz früh abschließen

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeitsschutz früh abschließen

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
27.10.2017
Auf einen Blick
  • Finanzieller Schutz vor den Risiken einer Berufsunfähigkeit ist mittlerweile eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt geworden.

  • Unterschätzen Sie nicht die zunehmenden Stressbelastungen am Arbeitsplatz.

  • Schließen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung so jung wie möglich ab.
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Psychische Erkrankungen sind, noch vor Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Bewegungsapparats, mittlerweile die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. So zeigt eine aktuelle interne Analyse des Versicherers Debeka, dass 41,8 Prozent der von der Debeka im Jahr 2016 gewährten Leistungsfälle im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung psychische Ursachen hatten. Diesen Trend bestätigen auch unabhängige Analysehäuser wie Morgen & Morgen oder Franke und Bornberg.

Psychische Strapazen belastender als körperliche Anforderungen

Zeit- und Leistungsdruck, Arbeitsverdichtung, schwer planbare Arbeitszeiten, Angst vor dem Jobverlust: Psychische Strapazen lasten oft stärker auf den Beschäftigten als die körperlichen Anforderungen der Arbeitswelt.

Das dokumentiert auch eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung. Rund 60 Prozent der über 2.000 befragten Betriebsräte gaben hier an, dass die Belegschaften in ihren jeweiligen Unternehmen stark bzw. sehr stark unter Termin- und Zeitdruck litten, 59 Prozent bestätigten ein zu hohes Arbeitsvolumen, 44 Prozent einen zu hohen Verantwortungsdruck.

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Früh eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Experten ratne daher auch Menschen mit reinen Schreibtischjobs aufgrund der zunehmenden Arbeitsbelastungen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Das Risiko einer Berufsunfähigkeit wird gerade von jungen Menschen noch immer stark unterschätzt. Dabei zahlen Jüngere einen relativ günstigen Beitrag, da sich dieser auch am Eintrittsalter orientiert. Da sie meist noch keine längere Krankengeschichte haben, bleiben sie zudem von Risikozuschlägen oder Ausschlüssen für bestimmte Krankheiten verschont.

BU-Leistungsklauseln im Bereich Psyche genau prüfen

Ein Großteil der Berufsunfähigkeitsversicherer erkennt mittlerweile auch Burnout als psychische Krankheit an und zahlt in so einem Fall. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie bei einem Vertragsabschluss auch auf diese Klausel genau mit achten. In der Regel leisten die Versicherer, wenn eine Erkrankung mindestens sechs Monate andauert und der Grad der Berufsunfähigkeit bei 50 Prozent oder höher liegt.

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Berechnungsgrundlage / Modellfall: 

Gesundheitsfragen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Unbedingt aufpassen müssen Sie bei Vertragsabschluss beim korrekten Ausfüllen der Gesundheitsfragen. Denn geprüft wird in der Regel die Richtigkeit der Angaben nicht bei Vertragsbeginn, sondern erst im Schadensfall. Und dann kommt es häufig zum Konflikt.

Biallo-Tipp

Wenn Sie beim Ausfüllen des Antrags für eine Berufsunfähigkeitsversicherung auf der sicheren Seite sein wollen, sollten Sie daher unbedingt Ihren Hausarzt und wenn nötig auch Ihre Krankenversicherung schriftlich um die notwendigen Informationen zu einzelnen Krankheitsverläufen bitten.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de