EEG-Umlage kostet 24 Milliarden Euro

Strompreis EEG-Umlage kostet 24 Milliarden Euro

16.02.2017
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  • Der Strompreis war noch nie so hoch wie heute. Mehr als die Hälfte der Stromrechnung geht für Steuern, Abgaben und Umlagen drauf.
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Im Schnitt kostet eine Kilowattstunde Strom aktuell 29,16 Cent, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Zum Vergleich: Vor 20 Jahren zahlten Verbraucher noch 17,11 Cent. Das bedeutet eine Erhöhung von durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr.

Steuern, Abgaben und Umlagen machen mittlerweile 55 Prozent des Strompreises aus. Das sei ein Prozentpunkt mehr als 2016 und mehr als doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Insgesamt belaufen sich die Kosten für Verbraucher (ohne Mehrwertsteuer) auf 35 Milliarden Euro. Allein die EEG-Umlage schlägt mit 24 Milliarden Euro zu Buche. Einen weiteren Kostenblock bilden die Netzentgelte. Sie haben mittlerweile einen Anteil von 25,7 Prozent am Strompreis.

"Angesichts dieser Zahlen müssen wir darüber diskutieren, wie die Finanzierung der Energiewende künftig sinnvoll gestaltet werden kann", sagte BDEW-Chef Stefan Kapferer der Bild-Zeitung. Auf den Versorger würden für die Strombeschaffung lediglich 19,3 Prozent oder 5,63 Cent entfallen. Der Anteil sei bereits das fünfte Jahr in Folge gesunken. "Insofern ist es vollkommen daneben, wenn gefordert wird, die Energieversorger sollten den Anstieg von Steuern und Abgaben durch Einsparungen auffangen“, sagte Kapferer weiter.

(SJS)

Biallo-Lesetipp

Viele Stromversorger haben zum Jahreswechsel die Preise erhöht. Die zweite Preiswelle rollt bereits. Das sollten sich Verbraucher nicht gefallen lassen und den Stromanbieter wechseln. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel: "Der nächste Schock für Verbraucher"

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de