Intelligentes Wohnen Wie Sie Rauchmelder, Licht und Rolladen mit dem Handy steuern

Intelligentes Wohnen Wie Sie Rauchmelder, Licht und Rolladen mit dem Handy steuern

Caroline Benzel
von Caroline Benzel
11.03.2016
Auf einen Blick

Heizung, Kameraüberwachung oder Lampen einfach per Handy bedienen. Das ermöglichen Smart-Home-Lösungen. Die Idee: Die technischen Geräte im Haushalt werden miteinander vernetzt, lassen sich per Smartphone, Computer oder Fernseher steuern und erleichtern den Alltag.

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Laut einer Erhebung von Digital Market Outlook des Statistikportals Statista.de, nutzen derzeit aber nur ein Prozent der deutschen Haushalte solche Smart-Home-Lösungen. Dabei ist Smart-Home weit mehr als eine technische Spielerei.

„Viele Menschen gehen morgens aus dem Haus, drehen die Heizung runter und abends dann wieder hoch. Das ist die am wenigsten effektive Art um zu heizen“, sagt Alexander Schaper, Geschäftsführer der Smart-Home Initiative Deutschland. „Ein Smart-Home-System würde die Temperatur dagegen tagsüber auf 17 Grad runterregeln und die Temperatur bei Bedarf wieder erhöhen. Allein dadurch lassen sich zwischen zehn bis 20 Prozent der Energiekosten sparen.“


Sparen Sie Heizkosten

Das Prinzip intelligenter Heizsysteme ist stets dasselbe. An die Heizkörper werden neue Thermostate angebracht, die sich manuell oder ferngesteuert bedienen lassen. Hinzu kommen oft Fensterkontakte, die dafür sorgen, dass bei geöffneten Fenstern nicht mehr geheizt oder die Temperatur runtergeregelt wird. Eine sogenannte Eco-Taste kann neben der Haustür befestigt werden, so dass man beim Hinausgehen durch einen einzigen Knopfdruck alle Heizungen gleichzeitig herunterregeln kann. Auf Wunsch können Kunden meist auch noch ein Wandthermostat anbringen, über das sich die Heizkörper bedienen lassen. Bei vielen Systemen ist eine solche Bedienung aber auch über den Computer oder das Smartphone möglich. Zu kaufen gibt es die intelligenten Thermostat-Systeme bei Energielieferanten, Mobilfunkanbietern, in Elektro- und Baumärkten und natürlich online.

Mein Tipp:

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Mehr Sicherheit mit Ihrem Smart-Home

Neben der Möglichkeit Energie zu sparen, bieten Smart-Home-Produkte auch verschiedene Lösungen, um die Sicherheit zu Hause zu erhöhen und das Heim zu überwachen. Smart-Home-Kunden können ihre Wohnung per Kamera und Bewegungsmelder überwachen, das Licht aus der Ferne an- oder ausschalten, Rollladen bedienen und im Falle eines Brandes sendet der Rauchmelder eine Warnung aufs Smartphone. Die Kameraüberwachung eignet sich nicht nur, um Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen, sondern auch um Babys oder Haustiere im Blick zu behalten. Der Vorteil eines Rauchmelders, der in ein Smart-Home-Konzept integriert ist: Kunden werden auch dann zum Beispiel über ihr Smartphone gewarnt, wenn sie selbst nicht zu Hause sind und könnten von auswärts die Feuerwehr rufen.

Mein Tipp: In fast allen Bundesländern (Ausnahmen: Sachsen und Brandenburg) sind Rauchmelder Pflicht. In Neubauten müssen sie schon montiert sein, für Bestandsbauten gelten teilweise noch Übergangsfristen.

So wählen Sie das richtige System

„Verbraucher sollten sich erst einmal aufschreiben, was ihr System alles können soll“, empfiehlt Alexander Scharper. „Im zweiten Schritt schauen sie sich dann die verschiedenen Systeme an. Oft kann es auch sinnvoll sein, sich in einem Fachgeschäft oder von einem Handwerksbetrieb beraten zu lassen.“ In Baumärkten und Elektromärkten finden Kunden frei verkäufliche Smart-Home-Lösungen wie Honeywell Evohome oder Max!. Der Energie-Konzern RWE bietet sehr umfassende Smart-Home-Lösungen in den Bereichen Energiesparen und Sicherheit an. Die Mobilfunkunternehmen Telekom und Mobilcom Debitel haben Smart-Home ebenfalls für sich entdeckt. Die technischen Komponenten werden ähnlich wie bei subventionierten Smartphones zu einem symbolischen Anfangspreis abgegeben. Dafür schließen Kunden einen Zwei-Jahres-Vertrag ab. Nachteil bei den Mobilfunkunternehmen: Wenn Kunden nach Ablauf der zwei Jahre weiterhin die bereitgestellten Apps zur Steuerung nutzen wollen, müssen sie weiterbezahlen.

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Biallo-Spezialistin rund um das Thema Mobilfunk. LTE, NFC, UMTS - sie weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für unsere Leser wichtig sind. Nach ihrem Studium der Publizistik hat sie sich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Caroline Benzel arbeitet für Print- und Online-Medien sowie fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen.

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